Österreich am erfolgreichsten

Die 44.Alpinen Ski-WM in Sankt Moritz endeten am 19.Februar mit dem Slalom-Erfolg des Österreichers Marcel Hirscher. Felix Neureuther wurde Dritter und verhinderte damit die totale Medaillen-Flaute der deutschen Alpin-Mannschaft in Sankt Moritz.

Auch bei den letzten beiden WM 2013 und 2015 hatte es für den Bayern stets mit Edelmetall im Slalom „funktioniert“, so 2013 mit Silber und 2015 mit Bronze. Die deutschen Alpin-Herren haben ohnehin eine gute Erfolgstradition im Slalom. Friedl Däuber 1932, Franz Pfnür 1934, Albert Pfeifer 1941 (inoffizielle WM, Gold zusammen mit Vittorio Chierroni aus Italien) und Frank Wörndl 1987 gewannen  bereits WM-Gold im Slalom der Herren aus deutscher Sicht.

Österreich in Sankt Moritz am besten

Die erfolgreichste Nation bei den Alpinen Ski-WM 2017 war letztendlich Österreich mit 3 x Gold, 4 x Silber, 2 x Bronze vor der Schweiz mit 3 x Gold, 2 x Silber, 2 x Bronze. Die restlichen WM-Titel teilten sich Frankreich (zwei) sowie die USA, Slowenien und Kanada (je einen).

Erfolgreichste Teilnehmerin bzw. erfolgreichster Teilnehmer in Sankt Moritz waren Tessa Worley (Frankreich) mit 2 x Gold und Marcel Hirscher mit 2 x Gold, 1 x Silber.

Weltcups im Nordischen Skisport in Pyeongchang und in Otepää

Bei den Weltcup-Entscheidungen im Skispringen (in Pyeongchang) und im Skilanglauf (in Otepää) vom 15.Februar bis 19.Februar – kurz vor Beginn der 51.Nordischen Ski-WM ab 22.Februar in Lahti – dominierten die Starterinnen und Starter aus Norwegen, Japan, Schweden, Österreich und Polen.

In den acht Entscheidungen in Pyeongchang und in Otepää schaffte Norwegen mit 3 x Gold, 2 x Silber, 4 x Bronze die beste Bilanz. Durch den Skispringer Andreas Wellinger kam die deutsche Mannschaft zu 1 x Silber, 1 x Bronze.

Für Norwegen siegten Johannes Hosflot Klaebo (Sprint), Martin Johnsrud Sundby (15 Kilometer klassisch) bzw. Marit Björgen (10 Kilometer klassisch), für Japan Yuki Ito bzw. Sara Takanashi (Skispringen der Damen), für Schweden Stine Nilsson (Sprint), für Österreich Stefan Kraft (Skispringen der Herren) und für Polen Maciej Kot (Skispringen der Herren).

Vom Ski-Freestyle zum Snowboard – die Weltcups am 18./19.Februar

Im Ski-Freestyle, bei den Weltcup-Wettbewerben in Tazawako (Moguls, Dual Moguls) und im Phoenix Park/Südkorea (Halfpipe) erkämpften die USA (2 x Gold, 2 x Silber, 1 x Bronze) und Kanada (2 x Gold, 1 x Silber, 1 x Bronze), Frankreich (1 x Gold, 2 x Silber, 2 x Bronze) die meisten Medaillen.

Der Kanadier Mikael Kingsbury wurde jeweils die Nummer eins in den Entscheidungen Moguls und Dual Moguls, der Amerikaner Torin Yato-Wallace liess sich den Sieg in der Halpipe nicht nehmen, die Australierin Britteny Cox dominierte in der Moguls-Konkurrenz, Jaelin Kraft (USA) jubelte im Dual Moguls und Marie Matinod (Frankreich) war wieder einmal in der Halfpipe nicht zu schlagen.

Im Snowboarden, beim Weltcup im Phoenix Park/Südkorea, in der Halfpipe ging der Erfolg bei den Frauen an Kelly Clark (USA) vor Liu Jiayu (China) bzw. Cai Xuetong (China) und bei den Herren an Scott James (Australien) vor Shaun White (USA) und Zhang Yiwei (China).

Vorolympischer Rodel-Weltcup in Pyeongchang

Ausgezeichnete Erfolge feierten die deutschen Rennrodlerinnen und Rennrodler beim „vorolympischen“ Weltcup in Pyeongchang. Das deutsche Rodel-Team kam dort zu 2 x Gold, 3 x Silber, 2 x Bronze.

Bei den Damen siegte Tatjana Iwanowa (Russland) vor Natalie Geisenberger bzw. Julia Taubitz (beide BSD). Dominik Fischnaller (Italien) holte Rang eins bei den Herren vor Andi Langenhan (BSD) und Samuel Edney (Kanada). Im Doppelsitzer gab es drei deutsche Medaillen durch Toni Eggert/Sascha Benecken, Tobias Wendl/Tobias Arlt und Robin Johannes Geueke/David Gamm. Gold gab es für Deutschland ebenfalls in der abschliessenden Team-Staffel vor Österreich und Lettland.

Drei Gesamt-Weltcup-Erfolge für niederländische Short Tracker

Bereits am zweiten Februar-Wochenende wurde in Minsk die Weltcup-Saison 2016/17 in Minsk im Short Track beendet.

Die Weltcup-Gesamt-Erfolge gingen dabei auf die sportlichen Konten von Marianne St-Gelais (Kanada, 500 Meter), Suzanne Schulting (Niederlande, 1000 Meter), Shim Suk-hee (Südkorea, 1500 Meter) bzw. der südkoreanischen Staffel bei den Frauen und von Wu Dajing (China, 500 Meter), Shaoang Liu (Ungarn, 1000 Meter), Sjinkie Knegt (Niederlande, 1500 Meter) und der niederländischen Staffel bei den Herren.

Marko Michels