Eigentlich sollte es mit der Teilnahme an der Bundesliga eine besondere Saison für die Güstrow Torros werden. Nach dem Sieg im Speedway Team Cup hatten sich die Verantwortlichen des MC Güstrow dazu entschlossen, mit einem Team, in dem die eigenen Junioren fester Bestandteil sind, an der Deutschen Speedway Mannschaftsmeisterschaft teilzunehmen. „Wir haben uns den Wiedereinstieg in die Speedway Bundesliga alles andere als leicht gemacht. Schlussendlich haben wir uns jedoch dafür entschieden und uns zu den Stärken und Schwächen einer deutschen Speedwayliga bekannt. Unser Team wurde mit großer Motivation zusammengestellt und alle Fahrer sind von unserer Idee überzeugt. Mit unseren jungen Talenten wäre es sicher etwas Besonderes geworden“, bewertet das Vorstandsmitglied Hannes Heider die sportliche Ausrichtung.

Dieses Vorhaben steht natürlich immer noch, allerdings wirkt sich die Corona-Pandemie natürlich auch auf die Durchführung der Bundesliga aus. Dazu wurde nun diese Entscheidung getroffen:

Der DMSB Fachausschuss Bahnsport hat gemeinsam mit den Speedway-Bundesliga-Vereinen in einem Web-Meeting die aktuelle Situation aufgrund der Covid-19-Infektionswelle und deren Auswirkungen auf die Durchführung der „Deutschen Speedway-Mannschaftsmeisterschaft 2020“ (Speedway-Bundesliga) erörtert. An oberster Stelle stand dabei der Schutz der Gesundheit aller Beteiligten (Zuschauer, Fahrer, Sportwarte) aufgrund der Infektions-Pandemie. Zusätzlich wurden die bestehenden staatlichen Beschränkungen und die finanziellen Auswirkungen bzw. der Existenzschutz der Ligavereine berücksichtigt. Aus diesem Grund ist der DMSB der gemeinsamen und einstimmigen Beschluss-Empfehlung der Bundesliga-Vereine gefolgt und hat beschlossen, dass die „Deutsche Speedway-Mannschaftsmeisterschaft 2020“ nicht in der geplanten Form ausgetragen werden kann.
Parallel arbeiten die Ligavereine und der FA Bahnsport weiterhin ergebnisoffen und abhängig von den weiteren Entwicklungen an einer möglichen Alternativlösung.

Für den MC Güstrow steht, wie bei allen Beteiligten, in dieser Krise die Gesundheit der Aktiven und der Zuschauer an erster Stelle. „Momentan sind andere Dinge wichtig. Sobald wir wieder Rennen veranstalten können und dürfen, werden wir das tun. Bis dahin wünschen wir allen Fans und Fahrern, dass sie gesund bleiben“, so Hannes Heider zu aktuellen Lage.

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