Eine heftige Wasserschlacht “umrahmte“ den diesjährigen Berliner Marathon, der vom beeindruckenden Gesamtsieg des Äthiopiers Kenenisa Bekele geprägt war. Obwohl er den Sieg für sich gesichert hatte, wurde die Sensation ganz knapp verpasst, denn Bekele blieb ganze zwei Sekunden hinter der Weltrekord-Zeit zurück. Der 37-jährige brauchte 02:01:41 Stunden für die 42,195 Kilometer. Für den Lauf-Routinier war es beim 46. Berlin-Marathon der zweite Sieg nach 2016 auf dem Kurs durch die deutsche Hauptstadt. Unter den 47.000 Aktiven aus der ganzen Welt waren auch in diesem Jahr drei Laager Clubläufer. Akribisch vorbereitet und topfit zeigten auch die Laager Athleten, dass Marathon viel mehr als nur laufen und ankommen ist. Allen voran der 54-jährige Bernd Jänike. Der Zivilbedienstete des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „S“  lief bei seinem 13! Berlin Marathon nach ganz starken 3;20,26 h ins Ziel durch das Brandenburger Tor und präsentierte auch in diesem Jahr seine tolle mentale und körperliche Verfassung. Nach dem Lauf resümierte der gebürtige Brandenburger:  „Ich bin sehr glücklich über das Ergebnis und wie ich dieses Rennen erleben durfte. In den vorrangegangenen 11 Wochen habe ich genau 818 km abgespult und war somit gut vorbereitet und motiviert. Ein sehr schönes Gefühl, die letzten Kilometer bei diesem wunderschönen Zieleinlauf in Berlin, mit ausreichend Energie in den Beinen zu erleben. “
Nach 4;11,39 h kam der jüngste des Laager Trios, Ricardo Seidel, ins Ziel. Zufrieden und stolz präsentierte der 35-jährige seine Medaille und darf berechtigt stolz auf sein Ergebnis sein. Ronny Behn erkämpfte seine Finnischer-Medaille nach 4;19,00 h. Auch für den 42-jährigen Liessower hatten sich Entbehrungen und hunderte Trainingskilometer absolut gelohnt. Alle drei berichteten von der tollen Partystimmung an der Laufstrecke, die durch den Dauerregen kaum getrübt wurde. Letztendlich ist das auch alles egal, denn das bekannte Läufermotto: “Der Schmerz vergeht, der Stolz bleibt!“ wird alle Marathonis durch die kommenden Wochen tragen. Die Laufgruppenmitglieder des SC Laage sind auf ihre drei Berlin Finnischer jedenfalls mächtig stolz und sagen: “Herzlichen Glückwunsch Männer!“

ast

Das Foto zeigt Ricardo, Ronny und Bernd (v.l.) vor dem Start. Foto: Petra Behn