„Fühle mich mittendrin statt nur dabei.“
Traumwetter, Ostsee-Kulisse und starke Leistungen: Der 34. Vorpommern-Duathlon im Seebad Lubmin bot beste Bedingungen für die 127 Teilnehmer – mittendrin erneut der Schweriner „Special Olympics“-Sportler Andreas Mücke.
Bei Temperaturen um 26 Grad kämpfte sich „Mücke“ auf der Kurzdistanz über 2,5 Kilometer Handbike, 15 Kilometer Radfahren und erneut 2,5 Kilometer im Handbike durch den Wettkampf. Gerade die zwei Handbike-Parts verlangten dem Athleten alles ab. Denn da beide Hände permanent im Einsatz sind, wird selbst das Trinken zur Herausforderung. „Umso mehr zählt hier Ausdauer, Technik und mentale Stärke“, erzählt der 55-Jährige, der für SISU Schwerin e.V. an den Start geht.
Der Einsatz zahlte sich aus: „Mücke“ gewann die Para-Wertung, belegte Rang 14 im Gesamtklassement und wurde Zweiter in der Altersklasse M55. Für seine Leistung erhielt er zusätzlich einen Sonderpokal für herausragende Leistungen im Parasport, gestiftet vom Haus Erika in Lubmin. Seine Endzeit von 1:01:41 Stunden konnte sich dabei absolut sehen lassen. „Ich fühlte mich mittendrin statt nur dabei“, sagte Mücke nach dem Rennen mit einem Schmunzeln. „Als netter Nebeneffekt gab es noch 2 kg weniger auf der Waage und eine ordentlich gebräunte Haut.“



Die Organisatoren der Triathlon/Laufgruppe der HSG Uni Greifswald zogen insgesamt ein positives Fazit. Mehr als 20 Teilnehmer mehr als im Vorjahr sorgten für eine gelungene Veranstaltung mit viel Lob für die Organisation, die Helfer und die barrierefreie Strecke entlang der Promenade.
Für Andreas Mücke war der Wettkampf zugleich eine wichtige Generalprobe. Bereits in rund drei Wochen wartet mit der „5th Open Triathlon Competition“ in Samorin (Slowakei) eine internationale Herausforderung.
red
