{"id":12146,"date":"2018-08-14T18:38:02","date_gmt":"2018-08-14T16:38:02","guid":{"rendered":"https:\/\/mv-sport.de\/?p=12146"},"modified":"2018-08-20T15:12:23","modified_gmt":"2018-08-20T13:12:23","slug":"die-fruehere-rostocker-erfolgskanutin-anke-von-seck-im-fokus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mv-sport.de\/c\/die-fruehere-rostocker-erfolgskanutin-anke-von-seck-im-fokus\/","title":{"rendered":"Die fr\u00fchere Rostocker Erfolgskanutin Anke von Seck im Fokus"},"content":{"rendered":"<h3><span style=\"color: #808080;\"><strong>Anke von Seck \u00fcber Vergangenes und Kommendes im Kanu-Rennsport<\/strong><\/span><\/h3>\n<figure id=\"attachment_7686\" aria-describedby=\"caption-attachment-7686\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/mv-sport.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/kanu-beispiel-symbolfoto.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-7686\" src=\"https:\/\/mv-sport.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/kanu-beispiel-symbolfoto-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-7686\" class=\"wp-caption-text\">Symbolbild &#8211; Kanusport<\/figcaption><\/figure>\n<p>Unsere Kanu-Sportlerinnen und -Sportler waren in den vergangenen Monaten bereits intensiv gefordert. So fanden im Juni die Elite-EM in Belgrad statt, bei denen der geb\u00fcrtige Schweriner Peter Kretschmer, Jahrgang 1992 bzw. Olympiasieger 2012, Gold im Canadier-Zweier \u00fcber 1.000 Meter mit Yul Oeltze gewann. Ende Juli bei den Junioren-WM in Plowdiw errangen Lina-Marie Bielicke (SC Neubrandenburg) und Annette Wehrmann aus Magdeburg Silber im Canadier-Zweier \u00fcber 200 Meter.<br \/>\nUnd ein sechzehnj\u00e4hriger Rostocker Kanu-Rennsportler (fr\u00fcher Kanufreunde Rostocker Greif, aktuell HKC Hannover) r\u00e4umte derweil mit achtmal Gold bei den Norddeutschen Meisterschaften in Wolfsburg m\u00e4chtig ab.<\/p>\n<p>Eine fr\u00fchere Erfolgskanutin des SC Empor Rostock jubelte bereits vor 30 Jahren. Gleich zweimal holte Anke von Seck 1988 in Seoul Olympiagold. Zu Gold und Silber kam sie auch in Barcelona 1992.<\/p>\n<h2>Interview<\/h2>\n<p><strong>Anke von Seck (Jahrgang 1966) \u00fcber das aktuelle Geschehen im Kanu-Rennsport, die deutschen WM-Chancen 2018, ihre Olympiasiege und ihre gegenw\u00e4rtigen Aktivit\u00e4ten<\/strong><\/p>\n<p><em>&#8222;Olympische Spiele sind in einem Sportler-Leben wirklich das Gr\u00f6\u00dfte&#8230;&#8220;<\/em><\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Zwischen Juni und August ist Hoch-Saison im Kanu-Rennsport. Haben Sie noch Kontakt zu einigen deutschen Kanu-Rennsportlern? Verfolgen Sie deren Wettk\u00e4mpfe?<\/p>\n<p><strong>Anke von Seck:<\/strong> Selbstverst\u00e4ndlich. Ich bin ehrenamtliche Trainerin bei der Kanugemeinschaft M\u00fcnchen und betreue dort die jungen Kanuten. Mein j\u00fcngster Sohn, Marc Orth, wird demn\u00e4chst bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Hamburg (vom 29. August bis 2. September,) starten. Ansonsten fahre ich regelm\u00e4\u00dfig zu den Deutschen Titelk\u00e4mpfen. Dort trifft man ohnehin auch auf viele fr\u00fchere Kanu-Sportlerinnen und -sportler und hat zudem Kontakt zu den aktuellen Leistungstr\u00e4gern.<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Was erwarten Sie aktuell\u00a0 von den deutschen Kanuten bei den Elite-WM (23. bis 26. August) in Montemor-o-Velho?<\/p>\n<p><strong>Anke von Seck:<\/strong> Die deutschen Kanu-Rennsportlerinnen und -Sportler sind bei internationalen Regatten stets Erfolgsgaranten. Bei den letzten WM 2017 in Racice stellten sie wieder einmal das erfolgreichste Team. Sehr stark werden traditionell bei den Welt-Titelk\u00e4mpfen auch die Ungarn, Russen, Weissrussen, Australier und Neuseel\u00e4nder sein. Beim letzten gro\u00dfen H\u00e4rtetest vor den WM, den EM im Juni 2018 in Belgrad, \u00fcberzeugte das deutsche Kanu-Team erneut, hatte die zweitbeste Ausbeute hinter Ungarn.<\/p>\n<p>Ich denke schon, dass sich die deutschen Kanu-Rennsport-Asse auch in Montemor stark pr\u00e4sentieren werden. Im neuen olympischen Zyklus 2016-2020 ist 2018 ja &#8222;Halbzeit&#8220;. Viele Teams, auch das deutsche, sind im personellen Umbruch. Dennoch bin ich \u00fcberzeugt, dass gerade die deutschen Herren wieder f\u00fcr einige Medaillen sorgen werden. Auch die deutschen Frauen k\u00f6nnen in den Medaillen-Kampf eingreifen, haben durchaus ihre Chancen. Ich bin optimistisch.<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Vor 30 Jahren erk\u00e4mpften Sie ihre ersten beiden olympischen Goldmedaillen. 1992 folgte die dritte. Dazu waren Sie zwischen 1987 und 1991 achtmal Weltmeisterin. Was verbinden Sie mit Olympia? Was sind ganz besondere Erinnerungen f\u00fcr Sie an die Spiele?<\/p>\n<p><strong>Anke von Seck:<\/strong> Olympische Spiele sind in einem Sportler-Leben wirklich das Gr\u00f6\u00dfte. Ich m\u00f6chte die olympischen Erfahrungen nicht missen, diese waren f\u00fcr mich ungemein wichtig. Sie sind f\u00fcr mich noch heute der beste Beweis daf\u00fcr, dass man alles erreichen kann, wenn man nur hart genug f\u00fcr den Erfolg trainiert. Die Spiele in Seoul 1988 waren nat\u00fcrlich schon ganz besonders, weil es meine ersten waren. Allerdings startete ich damals noch in der DDR-Olympiamannschaft. Zwar konnte man in die Stadt gehen, andere Wettk\u00e4mpfe besuchen, aber man war st\u00e4ndig &#8222;unter Aufsicht&#8220;.<br \/>\nIn Barcelona 1992 im gesamtdeutschen Teams war es hingegen freier und damit auch angenehmer. Aber beide Spiele, 1988 in Seoul und 1992 in Barcelona, bleiben unvergesslich!<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Wie sieht Ihr Leben eigentlich heute mit und ohne Kanu aus?<\/p>\n<p><strong>Anke von Seck:<\/strong> Ich arbeite als Lehrerin f\u00fcr Sport und Biologie am Gymnasium in Dachau, bin also beruflich mit dem Sport noch intensiv verbunden. Daneben war ich, bis vor drei Jahren, noch auf Regatten in der Leistungsklasse am Start. Allerdings bin ich auch heute noch &#8211; auch ohne Regatta-Starts &#8211; mit dem Kanu auf dem Wasser aktiv.<\/p>\n<p><strong>Letzte Frage:<\/strong> Sind Sie noch &#8222;ab und zu&#8220; in M-V?<\/p>\n<p><strong>Anke von Seck:<\/strong> Durchaus. Meine Familie, meine Eltern wohnen in Rostock und ich werde die n\u00e4chsten zwei Wochen ebenfalls in Rostock sein. Es ist von Rostock aus nicht sehr weit nach Hamburg, dem Austragungsort der Deutschen Meisterschaften im Kanu-Rennsport 2018.<\/p>\n<p><strong>Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg!<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #808080;\">\u2026 Info: M-V und der olympische Kanu-Rennsport<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Die erfolgreichsten Kanutinnen und Kanuten bei Olympia aus M-V sind Ramona Portwich (Rostock) \u2013 3 x Gold, 2 x Silber \u2013 1988\/96, Andreas Dittmer (Neustrelitz, Neubrandenburg) \u2013 3 x Gold, 1 x Silber, 1 x Bronze \u2013 1996-2004, Anke von Seck (Rostock) \u2013 3 x Gold, 1 x Silber \u2013 1988\/92 und R\u00fcdiger Helm (Neubrandenburg) \u2013 3 x Gold, 3 x Bronze \u2013 1976\/80.<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #808080;\">Von Ilse Kaschube bis Andreas Dittmer<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Der olympische Medaillen-Regen f\u00fcr Kanutinnen und Kanuten aus M-V begann \u00fcbrigens mit der Silbermedaille von Ilse Kaschube (Neubrandenburg) 1972 im K 2 \u00fcber 500 Meter.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Ilse Kaschube, die heute mit dem ebenfalls fr\u00fcher sehr erfolgreichen Kanuten Klaus Zeisler verheiratet ist, \u00fcber ihren damaligen Erfolg: \u201eIch erinnere mich gerne an die Olympiade 1972 zur\u00fcck. Ich war neunzehn Jahre jung und unbeschwert, wir wollten zeigen, dass wir in der Lage waren gute Leistungen zu bringen. Als es dann die Silberne wurde, waren wir selbst \u00fcberrascht. Man kann es nicht mit ein paar Worten wiedergeben, was sich alles an der Regattastrecke abgespielt hat. Die Stimmung war gro\u00dfartig, die Anfeuerungen der Zuschauer waren ab 250 Meter bis ins Ziel zu h\u00f6ren. Wir wurden regelrecht ins Ziel gejubelt , so kam es uns jedenfalls vor. Es war einfach sch\u00f6n.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><strong><em>Und wie beurteilt der neben R\u00fcdiger Helm erfolgreichste Kanu-Rennsportler aus M-V, Andreas Dittmer, seine olympischen Triumphe von 1996 bis 2004 (zudem noch Olympionike 2008 plus achtmal WM-Gold)?<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Dazu sagte Dittmer in einem fr\u00fcheren Interview: \u201eZum sch\u00f6nsten Moment der Karriere\u2026 Der nachhaltigste, emotionalste Wettkampf waren die olympischen Entscheidungen 2004 in Athen. Ich galt ja vor diesen Spielen \u00fcber die 1000 Meter-Distanz als nahezu unschlagbar. Ich fuhr mit \u201ebreiter Brust\u201c und noch mehr Optimismus nach Athen, war dreimal hintereinander Weltmeister auf dieser Strecke geworden. Doch es kam \u201ealles\u201c anders. Obwohl ich dort das schnellste Rennen meines Lebens ablieferte, war der Spanier David Cal doch knapp vor mir. Die Niederlage tat weh, gerade weil auch die Leistung stimmte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Nur \u2013 und hier half die sportliche Erfahrung \u2013 ich akzeptierte, dass an diesem Tag ganz einfach ein Anderer besser war. 24 Stunden sp\u00e4ter wollte ich es dann \u00fcber 500 Meter unbedingt wissen. Ich war ungemein motiviert, hatte einen festen Siegeswillen, wollte Revanche und \u201emeine\u201c Goldmedaille und \u2013 es gelang. Im Endspurt setzte ich ungeahnte Kr\u00e4fte frei, wollte es wissen. Diese Goldmedaille war eine unglaubliche Genugtuung, ein echter H\u00f6hepunkt.\u201c<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #808080;\">Rostocker Kanutinnen und Kanuten bei Olympia<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Aus Rostocker Sicht waren ebenfalls einige Kanutinnen und Kanuten olympisch aktiv. Klaus-Uwe Will wurde 1968 in Mexico-City mit dem Vierer-Kajak Sechster. Sein Vereinskollege Hans-J\u00fcrgen Tode startet hingegen mit dem Zweier-Canadier \u00fcber die 500 Meter und 1000 Meter bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal, belegte \u00fcber 1000 Meter Rang f\u00fcnf.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Erich Suhrbier, 1938 in Rostock geboren, f\u00fcr die WSV Rheintreue D\u00fcsseldorf startend, nahm sowohl 1964 in Tokyo (Vierter im Kajak-Einer \u00fcber 1000 Meter) als auch 1968 in Mexico-City (Kajak-Vierer 1000 Meter) teil.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\">In Moskau 1980 kam die insgesamt sechsfache Weltmeisterin Roswitha Eberl (SC Empor Rostock) zwar nicht zum Einsatz, war aber im erweiterten olympischen Kanu-Aufgebot der DDR.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Und zwischen 1988 und 1996 sorgten unter den olympischen Ringen zwei Kanu-M\u00e4del des SC Empor Rostock insbesondere f\u00fcr kanusportliche Furore: Ramona Portwich erk\u00e4mpfte von 1988 bis 1996 dreimal Gold, zweimal Silber (plus 13 x WM-Gold 1987-1995) und Anke Nothnagel (verheiratete von Seck) schaffte von 1988 bis 1992 dreimal Gold, einmal Silber (plus 8 x WM-Gold 1987-1991).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><strong>Zahlreiche Kanu-Highlights f\u00fcr M-V von 1976 bis 2012<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Die ersten olympischen Kanu-Rennsport-Goldmedaillen gab es zuvor 1976 durch R\u00fcdiger Helm, Bernd Olbricht und Carola Zirzow (alle SC Neubrandenburg). Martin Hollstein (SC Neubrandenburg) erk\u00e4mpfte dann 2008 mit Andreas Ihle im Zweier-Kajak \u00fcber 1000 Meter die vorerst letzte olympische Goldmedaille f\u00fcr einen Verein in M-V.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>&#8222;Druschba-Wettk\u00e4mpfe&#8220; statt Olympia 1984<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Um die eigenen Sportlerinnen und Sportler angesichts des Olympia-Boykotts 1984 nicht zu sehr zu frustrieren, veranstalteten die Ostblock-L\u00e4nder 1984 dezentrale &#8222;Gegen-Spiele&#8220;, die &#8222;Wettk\u00e4mpfe der Freundschaft&#8220; &#8211; in den diversen Sportarten &#8211; in einzelnen &#8222;real-sozialistischen&#8220; St\u00e4dten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>DDR und SU in Berlin-Gr\u00fcnau dominierend<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\">In (Ost-)Berlin, auf der Regatta-Strecke in Berlin-Gr\u00fcnau,\u00a0 fanden seinerzeit die Wettk\u00e4mpfe im Kanu-Rennsport statt, die von der DDR und der Sowjetunion beherrscht wurden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Die DDR-Kanutinnen bzw. -Kanuten schafften 6 x Gold, 5 x Silber, 1 x Bronze und der &#8222;Gro\u00dfe Bruder&#8220; aus der UdSSR &#8222;nur&#8220; 6 x Gold, 3 x Silber, 1 x Bronze. Medaillen sicherten sich auch Polen (3 x Silber, 2 x Bronze), Ungarn (1 x Silber, 5 x Bronze), die Tschechoslowakei (2 x Bronze) und Kuba (1 x Bronze).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>R\u00fcdiger Helm nach dreimal Olympia-Gold 1984 mit zweimal &#8222;Druschba&#8220;-Gold<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\">R\u00fcdiger Helm (SC Neubrandenburg), der 1976 in Montreal bzw. 1980 in Moskau bei den Olympischen Spielen 3 x Gold, 3 x Bronze erk\u00e4mpfte, gewann in Berlin-Gr\u00fcnau 1984 im Kajak-Einer \u00fcber 1000 Meter &#8211; in der Disziplin, in der Alan Thompson 1984 bei Olympia Platz eins belegte&#8230; Eine zweite Goldmedaille erreichte R\u00fcdiger Helm im Kajak-Vierer \u00fcber die 1000 Meter, gemeinsam mit Jens Fiedler, Peter Hampel und Hans-J\u00f6rg Bliesener (Sieger in dieser Disziplin in L.A. &#8211; Neuseeland).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>Weitere erfolgreiche Kanutinnen und Kanuten in Berlin-Gr\u00fcnau<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Im Kajak-Vierer \u00fcber 500 Meter belegte die DDR mit Birgit Fischer, Carsta K\u00fchn, Heike Singer und Kathrin Giese (SC Neubrandenburg), die zwischen 1981 und 1985 vierfache Weltmeisterin im Vierer-Kajak wurde, hinter der SU Platz zwei.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Ansonsten gewann Deutschland-Ost, bei den &#8222;(Kanu-)Wettk\u00e4mpfen der Freundschaft&#8220; in Berlin Gr\u00fcnau 1984, durch Olaf Heukrodt, zwischen 1980 und 1992 bei den Spielen mit 1 x Gold, 2 x Silber, 2 x Bronze, den Canadier-Einer \u00fcber 500 Meter, ebenfalls durch Olaf Heukrodt bzw. durch Alexander Schuck\u00a0 den Canadier-Zweier \u00fcber die 1000 Meter, durch Birgit Fischer den Kajak-Einer \u00fcber 500 Meter und durch Auch Birgit Fischer \u00a0bzw. Carsta K\u00fchn den Kajak-Zweier \u00fcber 500 Meter. Birgit Fischer errang letztendlich \u00a0in ihrer Kanu-Karriere zwischen 1980 und 2004 bei Olympia 8 x Gold, 4 x Silber und 37 WM-Medaillen, darunter 27 x Gold.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Eine \u00dcberraschung in Berlin-Gr\u00fcnau war damals der dritte Rang der Kubaner Jorge Garcia bzw. Reynaldo Cunhill im Kajak-Zweier \u00fcber 1000 Meter. Der dreifache Kanu-Olympiasieger von 1980, Wladimir Parfenowitsch (Weissrussische SSR), entschied den Kajak-Einer \u00fcber 500 Meter f\u00fcr sich. Der f\u00fcr die UdSSR startende Lette Ivans Klementjevs jubelte hingegen \u00fcber Gold im Canadier-Einer \u00fcber 1000 Meter.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><strong><em>Bei den &#8222;richtigen&#8220; Spielen von 1988 bis 2012<\/em><\/strong> schrieben dann zahlreiche Sportler_innen aus M-V Kanu-Geschichte, wie die schon erw\u00e4hnten Ramona Portwich, Anke von Seck, Katrin Borchert, Olaf Winter, Andreas Dittmer, Stefan Ute\u00df oder Martin Hollstein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>Und bei den olympischen Wettbewerben 2012<\/em> im Dorney Lake bei Windsor, gewann der geb\u00fcrtige Schweriner Peter Kretschmer, der f\u00fcr den SC DHfK Leipzig startet, mit Kurt Kuschela (KC Potsdam) Gold im Zweier-Canadier \u00fcber 1000 Meter.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>\u00dcbrigens:<\/em> Der geb\u00fcrtige Greifswalder Peter Weigand (1941-2011) war f\u00fcr das U.S.-Team bei den Olympischen Spielen`68 in Mexico-City aktiv (Kajak-Zweier \u00fcber 1000 Meter)!<\/span><\/p>\n<p><em>Text und Interview: M.Michels<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anke von Seck \u00fcber Vergangenes und Kommendes im Kanu-Rennsport Unsere Kanu-Sportlerinnen und -Sportler waren in den vergangenen Monaten bereits intensiv gefordert. 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