{"id":2035,"date":"2017-05-31T21:15:33","date_gmt":"2017-05-31T19:15:33","guid":{"rendered":"https:\/\/mv-sport.de\/?p=2035"},"modified":"2017-05-31T21:15:33","modified_gmt":"2017-05-31T19:15:33","slug":"sportliches-m-v-sportliches-rostock","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mv-sport.de\/c\/sportliches-m-v-sportliches-rostock\/","title":{"rendered":"Sportliches M-V, sportliches Rostock?!"},"content":{"rendered":"<p>Zwischen olympischer Historie, aktuellen Terminen und einem Rostocker Sportkenner<\/p>\n<p>Mecklenburg-Vorpommern ist schon ein \u00e4u\u00dferst sportliches Land. Bereits der Usedomer Ruderer Bernhard von Gaza konnte bei der olympischen Ruder-Regatta den damals inoffiziellen dritten Rang im Einer-Rudern belegen.<\/p>\n<p>Bis zum heutigen Tag folgten zahlreiche olympische, weltmeisterliche und europameisterliche Erfolge f\u00fcr Athletinnen und Athleten aus Mecklenburg und aus Pommern.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/mv-sport.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/senatoren-regatta2016-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-2036\" src=\"https:\/\/mv-sport.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/senatoren-regatta2016-1-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" \/><\/a>Im nacholympischen &#8222;Sommer-Sportjahr&#8220; 2017 gilt es nun mit Blickrichtung &#8222;Tokyo 2020&#8220; die sportlichen Kr\u00e4fte neu zu mobilisieren, damit Deutschland und damit auch M-V weiterhin gute sportliche Heimst\u00e4tten bleiben.<\/p>\n<p>Auch Rostock ist nat\u00fcrlich eine Sportstadt mit vielen Olympiasiegerinnen und Olympiasiegern, wie unter anderem den Ringern Lothar Metz bzw. Rudolf Vesper, Zehnk\u00e4mpfer Christian Schenk, Ruderer Siegfried Brietzke, L\u00e4uferin Marita Koch, den Kanutinnen Ramona Portwich bzw. Anke von Seck oder Schwimmerin Caren Metschuck.<\/p>\n<p><strong>Wie beurteilt Segel-Ass Matthias Bohn das sportliche Geschehen zwischen Rostock, M-V und dem \u201eRest der Welt\u201c?!<\/strong><\/p>\n<p>Nachgefragt<\/p>\n<p><strong>Matthias Bohn \u00fcber die aktuellen deutschen Erfolge im Wintersport, die \u201ebenefit\u201c-Veranstaltung 2017 in Rostock, die mangelnde Wertsch\u00e4tzung des Sportes in der Gesellschaft, das segelsportliche 2017, die hiesigen Segel-Talente und die 80.Warnem\u00fcnder Woche<\/strong><\/p>\n<p><strong><em>\u201eW\u00fcnsche mir wieder mehr Sport in den Schulen und in der Freizeit!\u201c<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Der Sportsommer mit den verschiedenen WM in den olympischen Sportarten beginnt ab Juni so richtig. Dazu gibt es die &#8222;World Games&#8220;, die Weltspiele in den nichtolympischen Sportarten, und die Universiade, die Weltspiele im Studentensport, sowie verschiedene EM. Der Sportwinter 2016\/17 verlief f\u00fcr die deutschen Sport-Asse insgesamt sehr erfolgreich. Wie beurteilst Du die Leistungen der schwarz-rot-goldenen Athletinnen und Athleten in Eis und Schnee?<\/p>\n<p><strong>Matthias Bohn:<\/strong> Ich war begeistert von den Ergebnissen unserer Wintersportler. Egal ob im Biathlon,\u00a0in der Nordischen Kombination oder das Herzschlagfinale bei den Bobsportlern: Es ist angerichtet! Unsere Wintersportler scheinen\u00a0bereit und topfit f\u00fcr die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang zu sein.<\/p>\n<p>Es zeigt aber auch, dass die Verb\u00e4nde in den Winter-Sportarten im Moment besser aufgestellt sind, als in den\u00a0Sommer-Sportarten. Die Zentralisierung unserer Spitzen-Athleten und Nachwuchs-Talente, das gemeinsame Training wirken hier offensichtlich besser als bei anderen Verb\u00e4nden und sollte\u00a0ein Vorbild sein.<\/p>\n<p>Ich pers\u00f6nlich halte mich im Winter noch immer etwas zur\u00fcck. Wir Segler durften aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden nur wenig\u00a0Wintersport betreiben. Abfahrt war uns sogar verboten, Langlauf als Konditionstraining dagegen erw\u00fcnscht. Die Verletzungsgefahr war einfach zu gro\u00df.<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Bereits im April gab es wieder \u201ebenefit\u201c in Rostock. Dort konnen Kinder die verschiedenen Sportangebote der einzelnen Vereine erkunden. Die neuesten Zahlen sind f\u00fcr die sportliche Stadt Rostock ja positive: So sind zurzeit rund 51400 Sportbegeisterte, darunter rund 16000 Kinder und Jugendliche, in den 201 Vereinen Rostocks organisiert. Wie ist Deine Meinung zur Entwicklung des Sportes in Rostock in den vergangenen Monaten?<\/p>\n<p><strong>Matthias Bohn:<\/strong> Ich finde die Idee und die Umsetzung der Veranstaltung wirklich toll. Vereine haben die M\u00f6glichkeit, ihren Sport bzw. ihre Sportarten einem gro\u00dfen Publikum zu zeigen und die Kinder k\u00f6nnen alles ausprobieren.<\/p>\n<p>Mich pers\u00f6nlich st\u00f6rt es in der heutigen Zeit ungemein, dass das Thema Sport in der Gesellschaft immer mehr ins Abseits gedr\u00e4ngt wird. Ich w\u00fcnsche mir wieder mehr Sport in den Schulen und in der Freizeit!<\/p>\n<p>In einer scheinbar immer weiter \u201everrohenden\u201c Gesellschaft k\u00f6nnen gerade im Sport n\u00fctzliche Werte und Tugenden vermittelt werden. Das sollten endlich alle begreifen und gegensteuern.<\/p>\n<p>Kinder und Jugendliche bewegen sich immer weniger, das Ehrenamt, die Trainer werden kaum\u00a0gew\u00fcrdigt und unterst\u00fctzt. Und die Ergebnisse sehen wir ja jetzt auch im Spitzensport bei internationalen Veranstaltungen.<\/p>\n<p>Auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache: Unsere Gesellschaft und die\u00a0Politik\u00a0m\u00fcssen\u00a0in Zukunft daran arbeiten, sonst sehe ich \u201eschwarz\u201c!<\/p>\n<p>Die \u201ebenefit\u201c-Veranstaltung im HCC setzt hier an und versucht, es zu ver\u00e4ndern,\u00a0deshalb ein ganz gro\u00dfer Dank an die Organisatoren.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/mv-sport.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/segeln.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2037\" src=\"https:\/\/mv-sport.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/segeln-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a>Frage:<\/strong> Zu einem anderen Thema\u2026 Die Segel-Saison ist &#8222;in vollen Z\u00fcgen&#8220;. Was sind f\u00fcr Dich die Regatta-Highlights innerhalb und ausserhalb von M-V? Wie beurteilst Du die Chancen der MV-Seglerinnen und Segler?<\/p>\n<p><strong>Matthias Bohn:<\/strong> Der absolute H\u00f6hepunkt wird nat\u00fcrlich der Americas Cup vor den Bermudas sein. Im Mai geht es schon los mit den Qualifikations-Regatten, im Juni werden wir dann wissen, wer die \u201ebodenlose Kanne\u201c, die \u00e4lteste Sporttroph\u00e4e der Welt, in den blauen Himmel stemmen\u00a0wird.<\/p>\n<p>Ich glaube die Amerikaner, als Titelverteidiger, werden es dieses Mal sehr schwer haben. Zu den Favoriten z\u00e4hle ich die Briten und Neuseeland. Sollte\u00a0Ben Ainslie mit den Briten den Cup nach Europa holen, sehe ich auch gute Chancen,\u00a0dass\u00a0auch wieder ein deutsches Team an den Start gehen wird.<\/p>\n<p>F\u00fcr den olympischen Segelsport ist das Segeljahr 2017 ein Findungsjahr. Nach den Sommerspielen\u00a0kehrt bei uns Seglern ein wenig Ruhe ein \u2013 Zeit sich zu sortieren und neues\u00a0Material zu testen.<\/p>\n<p>Dieses Jahr\u00a0ist aber auch\u00a0ein guter\u00a0Zeitpunkt f\u00fcr unsere Talente, sich bei den\u00a0Weltcups mit den \u201eBesten der Besten\u201c zu messen. Und da kommt etwas aus unserem Bundesland: Ich sehe sehr gute Chancen f\u00fcr Hannah Anderssohn im Laser Radial, Malte Winkel bzw. Matti Cipra im 470er und auch f\u00fcr Theodor Bauer im Laser!<\/p>\n<p>Ich bin sogar fest davon \u00fcberzeugt, dass der Deutsche Segler-Verband (DSV) zu den olympischen Segelregatten im Jahr 2020 insgesamt zwei Teams aus M-V schicken wird!<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Die Warnem\u00fcnder Woche wird 2017 zum 80.Mal vom 1.Juli bis 9.Juli veranstaltet. Welche Bedeutung und welchen Stellenwert hat dieses maritim-sportliche Event aus Deiner Sicht? Wie oft warst Du als aktiver Segler eigentlich bei der \u201eWW\u201c dabei?<\/p>\n<p><strong>Matthias Bohn:<\/strong> Ich freue mich auf das Jubil\u00e4um. Die Stadt Rostock hat den Stellenwert der Regatta-Woche auch \u00fcber unsere Landesgrenzen erkannt! Stadt und Land haben sich j\u00fcngst f\u00fcr eine F\u00f6rderung und Unterst\u00fctzung der Veranstaltung und dem Segelsport ausgesprochen.<\/p>\n<p>Die Rostocker Segelvereine sind in einem Boot und unterst\u00fctzen sich gegenseitig! Und: Die 80. Warnem\u00fcnder Woche hat einige H\u00f6hepunkte zu bieten: die Deutsche Meisterschaft der Hochseesegler, die zweite Segel-Bundesliga und die Weltmeisterschaft der 505er Klasse.<\/p>\n<p>\u00dcberall gehen unsere Spitzensegler an den Start, das kann also auch sportlich eine erfolgreiche Veranstaltung werden. Nat\u00fcrlich werde ich auch wieder an den Start gehen. Ich wei\u00df gar nicht zum wievielten Mal, es d\u00fcrften aber mittlerweile so um die 25 Teilnahmen sein!<\/p>\n<p>Vielen Dank, dann weiterhin bestes Engagement f\u00fcr den Sport allgemein bzw. f\u00fcr den Segelsport und maximale Erfolge \u2013 pers\u00f6nlich, beruflich und sportiv!<\/p>\n<p><strong>Exkurs: M-V und der olympische Sport<\/strong><\/p>\n<p>Mecklenburg-Vorpommern hat &#8222;nat\u00fcrlich&#8220; ebenfalls sehr erfolgreiche Olympionikinnen und Olympioniken vorzuweisen. Ganz besonders erfolgreich bei Olympischen Spielen waren bislang vier Sportlerinnen und drei Sportler.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst: Die Wahl-Rostockerin Ingrid Engel-Kr\u00e4mer, Jahrgang 1943, ist die erste Olympiasiegerin &#8222;f\u00fcr M-V&#8220;, erk\u00e4mpfte bei den olympischen Wassersprung-Konkurrenzen zwischen 1960 und 1968 dreimal Gold bzw. einmal Silber. Erster Olympiasieger &#8222;f\u00fcr M-V&#8220; wurde hingegen der Dressur-Reiter Carl-Friedrich von Langen auf &#8222;Draufg\u00e4nger&#8220;, der bei den olympischen Dressur-Konkurrenzen 1928 zweimal Gold schaffte.<\/p>\n<p>Ganz besonders erfolgreich &#8222;f\u00fcr M-V&#8220; waren jedoch &#8222;die glorreichen Sieben&#8220;&#8230;<\/p>\n<p>Der geb\u00fcrtige Rostocker <strong>Ruderer Siegfried Brietzke<\/strong>, Jahrgang 1952, f\u00fcr den SC DHfK Leipzig startend, siegte 1972 mit dem Zweier ohne und 1976 bzw. 1980 jeweils mit dem Vierer ohne. Im <strong>Schwimm-Becken<\/strong> erk\u00e4mpfte die geb\u00fcrtige Schwerinerin <strong>Andrea Pollack<\/strong>, Jahrgang 1961, \u00a01976 jeweils Gold \u00fcber die 200 Meter Schmetterling sowie die 4 x 100 Meter Lagen. Mit der 4 x 100 Meter Lagen-Staffel holte sie auch 1980 Gold (Olympia-Bilanz insgesamt: 3 x Gold, 3 x Silber).<\/p>\n<p><strong>Eine geb\u00fcrtige Greifswalder Schwimmerin, Caren Metschuck<\/strong>, Jahrgang 1963, SC Empor Rostock, triumphierte bei den 1980er Spielen gleich dreimal &#8211; \u00fcber die 100 Meter Schmetterling, mit der 4 x 100 Meter Freistil-Staffel und mit der 4 x 100 Meter Lagen-Staffel (Olympia-Bilanz insgesamt: 3 x Gold, 1 x Silber).<\/p>\n<p><strong>R\u00fcdiger Helm<\/strong>, der in diesem Jahr runde &#8222;60&#8220; wird und f\u00fcr den SC Neubrandenburg startete, holte im <strong>Kanu-Rennsport<\/strong> 1976 in Montreal und 1980 in Moskau olympisches Gold: 1976 im Kajak-Einer \u00fcber die 1000 Meter, 1980 auch im Kajak-Einer \u00fcber die 1000 Meter und zudem 1980 im Vierer-Kajak \u00fcber die 1000 Meter (Olympia-Bilanz insgesamt: 3 x Gold, 3 x Bronze).<\/p>\n<p><strong>Zwei Rostockerinnen auch dreifach<\/strong><\/p>\n<p>Zwei Rostocker Kanu-Rennsportlerinnen jubelten bei Olympia zudem jeweils dreimal.<\/p>\n<p><strong>Ramona Portwich<\/strong>, Jahrgang 1967, in Rostock geboren und Mitglied des \u00a0SC Empor Rostock (nach 1990 KC Limmer, Hannover), setzte sich 1988 mit dem Vierer-Kajak \u00fcber die 500 Meter, 1992 mit dem Zweier-Kajak \u00fcber die 500 Meter und 1996 mit dem Vierer-Kajak \u00fcber die 500 Meter durch (Olympia-Bilanz insgesamt: 3 x Gold, 2 x Silber). Und <strong>Anke von Seck<\/strong>, Jahrgang 1966, geb\u00fcrtige Brandenburgerin, ebenfalls Mitglied des SC Empor Rostock, errang Gold 1988 im Kajak-Zweier \u00fcber die 500 Meter bzw. im Kajak-Vierer \u00fcber die 500 Meter und 1992 mit dem Zweier-Kajak \u00fcber die 500 Meter (Olympia-Bilanz insgesamt: 3 x Gold, 1 x Silber).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/mv-sport.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kanu-mv.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-2038\" src=\"https:\/\/mv-sport.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/kanu-mv-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a>Ein weiterer Kanu-Rennsportler, <strong>Andreas Dittmer<\/strong>, Jahrgang 1972, Geburtsort Neustrelitz , Verein SC Neubrandenburg, schaffte f\u00fcr M-V dreimal olympisches Gold, so 1996 im Zweier-Canadier \u00fcber die 1000 Meter, 2000 im Einer-Canadier \u00fcber die 1000 Meter und 2004 im Einer-Canadier \u00fcber die 500 Meter. Auch 2008 nahm Andreas Dittmer an den Spielen teil.<\/p>\n<p><strong>Olympionikinnen und Olympioniken aus M-V \u00fcber ihre Erfolge<\/strong><\/p>\n<p>Olympische Spiele erlebt zu haben und dabei noch erfolgreich zu sein&#8230; Welche Bedeutung, welchen Stellenwert und welche Emotionen hat &#8222;so etwas&#8220;?!<\/p>\n<p>MM befragte dazu in den letzten Jahren einige Sportlerinnen und Sportler, insbesondere auch aus Mecklenburg-Vorpommern&#8230;<\/p>\n<p><em>Acht Statements von Athletinnen und Athleten aus M-V lassen das &#8222;fr\u00fchere Olympia&#8220; noch einmal &#8222;lebendig&#8220; werden.<\/em><\/p>\n<p><strong>Statement von Carola Zirzow, verheiratete Drechsler, 1954 in Prenzlau geboren, SC Neubrandenburg, mit Gold (Einer-Kajak \u00fcber 500 Meter) bzw. Bronze 1976 (Zweier-Kajak 500 Meter) im Kanu-Rennsport<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Bereue kein Jahr meiner sportlichen Karriere&#8230;&#8220;<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Wie verlief \u2013 in der R\u00fcckblende \u2013 der Gold-Wettkampf 1976 seinerzeit f\u00fcr Sie?<\/p>\n<p><strong>Carola Drechsler:<\/strong> Fast vierzig\u00a0 Jahre nach den Spielen kann ich sagen, dass ich kein Jahr meiner sportlichen Karriere bereue. Der Sport hat mich zu einer gewissen Pers\u00f6nlichkeit geformt. Mir hat meine aktive leistungssportliche Zeit riesigen Spa\u00df gemacht, und ich fand mich beim SC Neubrandenburg mit meinem Trainer und mit meinen Trainingskollegen gut aufgehoben. Ich hatte damals keine Ahnung von den ganzen Stasi-Machenschaften.<\/p>\n<p>Sicherlich war nicht jeder Tag gleich sch\u00f6n \u2026 Man hat auch geschimpft und sich im Schilf versteckt, weil man einfach keine Lust zum Trainieren hatte, aber die ganzen Erfolge waren dann doch ein sch\u00f6ner Lohn. Ich bin erst jetzt so richtig stolz auf meinen Olympiasieg, denn es ist nicht selbstverst\u00e4ndlich, dass man genau zum richtigen Zeitpunkt fit ist. Ich glaube in der DDR hatte das noch eine gr\u00f6\u00dfere Bedeutung als heute. Damals fiel man n\u00e4mlich ohne Gnade durch das leistungssportliche \u201eRaster\u201c&#8230;<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Nach 1976 mu\u00dften Sie Ihre sportliche Laufbahn auf Betreiben einiger DDR-Sportfunktion\u00e4re beenden, da sie seinerzeit mit dem italienischen Erfolgskanuten Oreste Perri befreundet waren. Was \u00fcberwiegt 40 Jahre danach \u2013 Freude \u00fcber den Olympiasieg oder Verbitterung angesichts der Ungerechtigkeit, die Ihnen widerfuhr?<\/p>\n<p><strong>Carola Drechsler:<\/strong> Einiges habe ich dazu ja schon angesprochen. Rund vierzig Jahre nach meinem ungewollten Karriere-Aus sehe ich diese Frage mit ganz anderen Augen. Damals bin ich nat\u00fcrlich in ein ganz tiefes Loch gefallen. Man hat mir von heute auf morgen gesagt, dass meine sportliche Laufbahn beendet ist. Das hie\u00df auch, dass ich seinerzeit mein Physiotherapie-Studium abbrechen musste (Anmerkung: Ich wollte sp\u00e4ter im Sport t\u00e4tig werden.). Ich habe dann im damaligen Energie-Kombinat angefangen zu lernen und bin dann auch bis 1992 dort geblieben. Zus\u00e4tzlich bildete ich mich dort mit einem Studium weiter.<\/p>\n<p>Da ich ja sportlich nicht mehr so aktiv war \u2013 au\u00dfer einem unkontrollierten Abtrainieren \u2013 war ich froh, meinen sp\u00e4teren Mann kennen gelernt zu haben. Zu meinen aktiven leistungssportlichen Zeiten h\u00e4tte ich daf\u00fcr gar keine Zeit gehabt.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/mv-sport.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/marita-koch-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2039\" src=\"https:\/\/mv-sport.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/marita-koch-1-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" \/><\/a>Statement von Marita Koch, verheiratete Meier, 1957 in Wismar geboren, SC Empor Rostock, Olympiasiegerin 1980 \u00fcber die 400 Meter und Olympia-Zweite 1980 mit der 4 x 400 Meter Staffel<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Olympia ist etwas Einzigartiges&#8230;&#8220;<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Sie konnten zweimal Olympia-Atmosph\u00e4re genie\u00dfen: Einmal mit einer sportlichen Entt\u00e4uschung, als sie sich 1976 in Montreal verletzten, und ein weiteres Mal als Olympiasiegerin 1980 in Moskau. Was bedeutet f\u00fcr Sie im R\u00fcckblick, den Traum eines jeden Sportlers, den Olympiasieg, erreicht zu haben?<\/p>\n<p><strong>Marita Meier-Koch:<\/strong> Olympia ist etwas Einzigartiges, Unbeschreibliches. Jeder Sportler tr\u00e4umt von olympischem Gold, und f\u00fcr die meisten Athleten ist eine olympische Teilnahme die Erf\u00fcllung ihres sportlichen Lebens. Olympia findet zudem nur alle vier Jahre statt, daher ist es notwendig auf die Minute topfit zu sein. Nachdem mir verletzungsbedingt eine Olympiamedaille 1976 versagt blieb, wollte ich es in Moskau wissen, was mir gelang &#8230; \u00dcbrigens: 24 Stunden nach meinem Sieg in Moskau bekam ich pl\u00f6tzlich hohes Fieber und es folgte eine Angina! Da wurde mir bewusst, wie zerbrechlich der Mensch ist, wie g\u00fcnstige Zuf\u00e4lle einen Erfolg beeinflussen k\u00f6nnen und wie einmalig Olympia ist.<\/p>\n<p><strong>Statement von Frank-Peter Roetsch, Jahrgang 1964, in G\u00fcstrow geboren, SG Dynamo Zinnwald, Biathlon, Olympia-Silber 1984 \u00fcber die 20 Kilometer, Olympia-Gold 1988 \u00fcber die 10 Kilometer bzw. 20 Kilometer und Olympia-Teilnehmer 1992<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Kanada versteht es, V\u00f6lker zu verbinden&#8230;&#8220;<\/p>\n<p><strong>Frage: <\/strong>Herr Roetsch, bei den Olympischen Winterspielen in Kanada, in Calgary 1988, die zugleich ebenfalls die letzten Spiele waren, an denen ein winterliches DDR-Olympia-Team teilnahm, gewannen Sie zweimal Gold. Wie w\u00fcrden Sie Ihre sportliche Karriere skizzieren?<\/p>\n<p><strong>Frank-Peter Roetsch:<\/strong> Meine aktive Zeit war eine sch\u00f6ne erfolgreiche Zeit, aber irgendwann endet eine sportliche Karriere. Ich erinnere mich immer wieder gern aber ohne Wehmut an diese Zeit. Die jetzt aktiven Sportler haben einen enormen Aufmerksamkeitsgrad, f\u00fcr den wir mit unseren Leistungen ebenfalls gesorgt haben. Ich freue mich f\u00fcr unsere Sportart.<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Sie nahmen insgesamt an drei Olympischen Winterspielen teil \u2013 1984 in Sarajevo, 1988 in Calgary und 1992 in Albertville. Unabh\u00e4ngig vom sportlichen Erfolg: Welche Winterspiele waren f\u00fcr Sie die sch\u00f6nsten, bei welchen sammelten Sie die nachhaltigsten Eindr\u00fccke ?<\/p>\n<p><strong>Frank-Peter Roetsch:<\/strong> In diesem Fall sind die erfolgreichsten auch die nachhaltigsten Spiele. Kanada versteht es, V\u00f6lker zu verbinden, das imponiert mir am meisten. Die Freundlichkeit, Herzlichkeit und Offenheit der Gastgeber von Calgary sp\u00fcrt man noch heute.<\/p>\n<p><strong>Statement von Jana Sorgers, verheiratete Rau, Jahrgang 1967, geboren in Neubrandenburg, SC Dynamo Berlin bzw. Potsdamer Rudergemeinschaft, Rudern, Olympiasiegerin 1988 und 1996 mit dem Doppelvierer<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Es waren nat\u00fcrlich magische Momente&#8230;&#8220;<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> 1988 und 1996 durften Sie dann jeweils \u00fcber Olympia-Gold jubeln&#8230; Welche besonderen Erinnerungen verbinden Sie, neben den sportlichen, mit Seoul 1988 und Atlanta 1996?<\/p>\n<p><strong>Jana Sorgers-Rau:<\/strong> Das waren nat\u00fcrliche magische Momente, die ich immer in meinem Herzen tragen werde. Olympisches Gold ist einfach das Gr\u00f6\u00dfte, was ein Sportler erreichen kann. Ich habe es ja f\u00fcr zwei L\u00e4nder, ja zwei Systeme geschafft und das unter ganz verschiedenen Voraussetzungen. Dieser Fakt ist f\u00fcr mich bis heute besonders und macht mich auch sehr stolz. In Seoul war ich noch viel j\u00fcnger und habe die Dimension dieses Erfolges nicht greifen k\u00f6nnen. Das w\u00e4chst erst sp\u00e4ter, in Atlanta war mir das alles viel bewusster. Mit Atlanta verbindet mich zudem die Tatsache, dass ich dort in Vorbereitung zu den Spielen zwei Jahre zuvor meinen heutigen Mann kenngelernt habe.<\/p>\n<p><strong>Statement von Kathrin Haacker, 1967, in Wismar geboren, SC Dynamo Berlin, Rudern, Olympiasiegerin mit dem Achter 1988, Olympia-Dritte mit dem Achter 1992 und Olympia-Vierte mit dem Zweier ohne 1996<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Ein super Gef\u00fchl&#8230;&#8220;<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Ihr gr\u00f6\u00dfter Erfolg war der Olympiasieg 1988. Ein erwarteter Triumph?<\/p>\n<p><strong>Kathrin Haacker:<\/strong> F\u00fcr mich war es die Erf\u00fcllung eines Lebenstraumes. Nachdem mir 1986 der internationale sportliche Durchbruch gelang, wollte ich es unbedingt wissen: Olympia nicht nur erleben, sondern &#8211; m\u00f6glichst siegreich &#8211; genie\u00dfen. Kurz vor den Olympischen Spielen in Seoul stieg ich, auf Anraten der Trainer, vom Zweier ohne in den Achter um &#8211; eine goldrichtige Entscheidung. Es war ein super Gef\u00fchl, ganz oben auf dem olympischen Podest zu stehen!<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/mv-sport.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/jschult2016-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-2040\" src=\"https:\/\/mv-sport.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/jschult2016-1-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" \/><\/a>Statement von J\u00fcrgen Schult, Jahrgang 1960, geboren im Amt Neuhaus, SC Traktor Schwerin bzw. Schweriner SC, Leichtathletik, Diskuswerfen, Olympiasieger 1988, Olympia-Zweiter 1992, Olympia-Sechster 1996 und Olympia-Achter 2000<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Stimmung war sehr gut&#8230;&#8220;<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Sie sind der letzte Olympiasieger der DDR und immer noch amtierender Weltrekordler. Wie war damals die Stimmung in Seoul im DDR-Team, wie war diese zwei Jahre sp\u00e4ter bei den EM in Split, als die DDR-Leichtathletik-Nationalmannschaft zum letzten Mal die internationale Arena betrat?<\/p>\n<p><strong>J\u00fcrgen Schult:<\/strong> Die Stimmung 1988 in Seoul war sehr gut. Die Mannschaft war sehr erfolgreich und das war es, was damals vor allem z\u00e4hlte.\u00a0 Zwei Jahre sp\u00e4ter bei den Europameisterschaften in Split 1990 gab es dann das erste \u201eBeschnuppern\u201c zwischen \u201eOst\u201c und \u201eWest\u201c. Unter den Athletinnen und Athleten wurde schnell zusammengefunden. Zwar brauchten die Trainer etwas l\u00e4nger, aber auch hier gab es letztendlich ein Miteinander. Bei der Funktion\u00e4rs-Ebene sah und sieht es \u201eetwas\u201c anders aus. Hier gab und gibt es teilweise bis heute Differenzen.<\/p>\n<p>Ansonsten gab es f\u00fcr mich sportlich zwei eindeutige H\u00f6hepunkte: Einerseits den Olympiasieg 1988, andererseits die Vize-Weltmeisterschaft 1999.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/mv-sport.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/jacqueline-boerner-schubert.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2041\" src=\"https:\/\/mv-sport.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/jacqueline-boerner-schubert-246x300.jpg\" alt=\"\" width=\"246\" height=\"300\" \/><\/a>Statement von Jacqueline B\u00f6rner, verheiratete Schubert, Jahrgang 1965, in Wismar geboren, TSC Berlin, Eisschnelllaufen, Olympiasiegerin \u00fcber die 1500 Meter 1992 und Olympia-Achte \u00fcber die 3000 Meter 1992<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Die Erf\u00fcllung eines Lebenstraumes&#8230;&#8220;<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Fast sensationell &#8211; vor dem Hintergrund Ihres Unfalles 1990 &#8211; wurden sie 1992 bei den Winterspielen in Albertville Olympiasiegerin \u00fcber 1500 Meter. F\u00fcr Sie eine Genugtuung, auch nach mancher Unstimmigkeit mit Sportfunktion\u00e4ren vor 1990, oder ganz einfach die Erf\u00fcllung eines Lebenstraumes?!<\/p>\n<p><strong>Jacqueline Schubert: <\/strong>Olympia ist f\u00fcr jede Sportlerin und jeden Sportler so gro\u00dfartig. Es gibt sportlich nichts Besseres. Der Olympiasieg war die Erf\u00fcllung eines Lebenstraumes, ein gro\u00dfes Gl\u00fcck, eine Selbstbest\u00e4tigung und ein erfolgreicher Augenblick, den man nicht vergisst. An die ersten drei Tage danach erinnere ich mich gar nicht mehr so genau (Nicht etwa, weil ich zu viel &#8222;Champus&#8220; getrunken h\u00e4tte&#8230;), ich lebte wie in Trance. Es war Freude und Gl\u00fccksgef\u00fchl zugleich!<\/p>\n<p>Auch wenn ich ansonsten nicht &#8222;bibelfest&#8220; bin: Der liebe Gott hat es mehr als gut mit mir gemeint: Er h\u00e4tte mir in Albertville`92 auch Bronze &#8222;schenken&#8220; k\u00f6nnen &#8211; und ich w\u00e4re sehr, sehr gl\u00fccklich gewesen. Jedoch Gold &#8211; das war der &#8222;Hammer&#8220;!<\/p>\n<p><strong>Statement von Ramona Portwich, Jahrgang 1967, in Rostock geboren, SC Empor Rostock und KC Limmer, Hannover, Kanu-Rennsport, dreimal Olympiasiegerin bzw. zweimal Olympia-Zweite zwischen 1988 und 1996<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Alle drei waren wunderbar&#8230;&#8220;<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Ihre ersten erfolgreichen Olympischen Spiele liegen fast 30 Jahre zur\u00fcck\u2026 Welche Erinnerungen haben Sie an diese? Und: Von Ihren drei aktiven Olympischen Spielen: Welche waren die sch\u00f6nsten?<\/p>\n<p><strong>Ramona Portwich:<\/strong> Alle drei Olympischen Spiele waren auf ihre Weise wunderbar. Die sch\u00f6nsten waren allerdings die Spiele 1992 in Barcelona. Die Goldmedaille, die ich damals im Zweier-Kajak \u00fcber die 500 Meter zusammen mit Anke von Seck gewann, war hart erk\u00e4mpft. Letztendlich siegten wir mit zw\u00f6lf Hundertstel Vorsprung vor den Schwedinnen Agneta Andersson\/Susanne Gunnarsson (Dritte wurden die Ungarinnen Rita Koban\/Eva Donusz.). Ein schwer errungener, aber gerade deshalb um so sch\u00f6nerer Erfolg!<\/p>\n<p><strong>Statement von Carsten Embach, Jahrgang 1968, in Stralsund geboren, BSR &#8222;Rennsteig&#8220; Oberhof, Bobsport, Olympiasieger mit dem Vierer-Bob 2002 und Olympia-Dritter mit dem Vierer-Bob 1994, vor seiner Bob-Karriere Weitspringer beim ASK Vorw\u00e4rts Potsdam<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Olympiasieg 2002 war der H\u00f6hepunkt&#8230;&#8220;<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Sie wurden Olympiasieger 2002. F\u00fcr Sie auch der sch\u00f6nste sportliche Erfolg in Ihrer Karriere?!<\/p>\n<p><strong>Carsten Embach:<\/strong> Jede Medaille, jeder Erfolg ist auf seine Weise sch\u00f6n. Hinter jeder Medaille und hinter jedem Sieg, ob bei Olympia, WM oder EM, steckt ja eine eigene besondere Geschichte. Das macht ja jeden Erfolg auch auf eine ganz subjektive Weise so einzigartig. Dennoch: Der Olympiasieg 2002 in Salt Lake City ist schon der H\u00f6hepunkt meiner Karriere \u2013 der Olympiasieg ist nun einmal das Allergr\u00f6\u00dfte, was eine Sportlerin bzw. ein Sportler erreichen kann.<\/p>\n<p>Nachhaltig bleiben mir auch die Olympischen Winterspiele 1994 in Lillehammer in Erinnerung. Damals war ich erst anderthalb Jahre im Bobsport dabei und gleich bei den ersten Spielen gewann ich Bronze. In Nagano wurde ich als Ersatzmann nominiert und 2002 gab es das erw\u00e4hnte Olympia-Gold. Sehr emotionsreich ging es bei den WM 1995 in Winterberg und 2000 in Altenberg zu. Es ist doch immer etwas ganz Besonderes vor heimischer Kulisse starten zu k\u00f6nnen, hautnah die Begeisterung der Zuschauer, der eigenen Familie bzw. der Fans zu sp\u00fcren.<\/p>\n<p>Dennoch: Ich unterscheide schon zwischen meinem gr\u00f6\u00dften Erfolg und meiner gr\u00f6\u00dften Leistung. Der gr\u00f6\u00dfte Erfolg war unbestritten der\u00a0 Bob-Olympiasieg 2002, die gr\u00f6\u00dfte sportliche Leistung sind jedoch meine Spr\u00fcnge \u00fcber die Acht-Meter-Marke im Weitsprung.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/mv-sport.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/rostock3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2042\" src=\"https:\/\/mv-sport.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/rostock3-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a>Das ist jedoch sportliche Historie&#8230; Welche Sport-Veranstaltungen werden nun in den kommenden Monaten 2017 pr\u00e4sentiert, speziell in Rostock?!<\/strong><\/p>\n<p><em><strong>Sportive Termine aus Rostocker Sicht<\/strong><\/em><\/p>\n<p>&#8211; 17.-18-06.2017 &#8211; INTER-CUP der Optimisten, Segeln<\/p>\n<p>&#8211; 17.-18.06.2017 &#8211;\u00a0 9.Rostocker EURAWASSER Pokal, Segeln<\/p>\n<p>&#8211; 12.07.2017 &#8211; 13.Tag des Deutschen Sportabzeichens\/Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler<\/p>\n<p>&#8211; 01.-09.07.2017 &#8211; 80.WARNEM\u00dcNDER WOCHE<\/p>\n<p>&#8211; 14.\/15.07.2017 &#8211; 21.Internationaler DLRG Cup vor Warnem\u00fcnde<\/p>\n<p>&#8211; 22.07. 2017 &#8211; 6.Rostocker Paddeltag der Rostocker Kanu- und Paddelvereine<\/p>\n<p>&#8211; 22.07.2017 &#8211;\u00a0 9.Rostocker Familiensportfest mit Erwerb des Deutschen Sportabzeichens<\/p>\n<p>&#8211; 22.07.2017 &#8211; 16.EURAWASSER WARNOWSCHWIMMEN<\/p>\n<p>&#8211; 22.07.2017 &#8211; 9.Rostocker Greif, Internationales Unterwasser-Rugbyturnier<\/p>\n<p>&#8211; 05.08.2017 &#8211; 15.marathon nacht rostock<\/p>\n<p>&#8211; 10.08.-13.08.2017 &#8211; 27. Hanse Sail, u. a. Partnerst\u00e4dtepokal<\/p>\n<p>&#8211; 19.\/20.08.2017 &#8211; 7.Jolly Roger Cup, Baseball<\/p>\n<p>&#8211; 08\/2017 &#8211; DFB- Beach Soccer Finale Warnem\u00fcnde<\/p>\n<p>&#8211; 27.08.2017 &#8211; 15.Rostocker Frauenlauf<\/p>\n<p>&#8211; 02.09.2017 &#8211; Ostsee \u2022 Rad \u2022 Klassik &#8211; Steherrennen auf der Radrennbahn<\/p>\n<p>&#8211; 03.09.2017 &#8211; 34.OSPA-Rostocker Triathlon<\/p>\n<p>&#8211; 09.09.2017 &#8211; Blaues Band der Warnow, Segeln<\/p>\n<p>&#8211; 24.09.2017 &#8211; ROSTOCK10, Laufsport<\/p>\n<p>&#8211; 22.\/24.09.2017 &#8211; 4.Hohe D\u00fcne Cup, Segeln<\/p>\n<p>&#8211; 30.\/01.10.2017 &#8211; Messecup, Segeln<\/p>\n<p>&#8211; ca. 10\/2017 &#8211; 22.Hanse Cup, Short Track (Termin noch nicht bestimmt)<\/p>\n<p>&#8211; 03.10.2017 &#8211; 23. Senatorenregatta &#8211; 10.00 Uhr<\/p>\n<p>&#8211; 15.10.2017 &#8211; 12. CROSSTOCK Teamcross &#8211; 10.30 Uhr<\/p>\n<p>&#8211; 27.-29.10.2017 &#8211; 62.Internationales Neptunschwimmfes<\/p>\n<p>&#8211; 10.-11.11.2017 &#8211; 51.Internationaler Pokal der Stadt Rostock im Flossenschwimmen und im Orientierungstauchen<\/p>\n<p>&#8211; 18.11.2017 &#8211; 26.Herbstspiel- und Sportfest f\u00fcr Kinder und Jugendliche mit Behinderungen &#8211; 10.00 Uhr<\/p>\n<p>&#8211; 25.11.2017 &#8211; 17. Springershow Wasserspringen &#8211; 14.00 Uhr<\/p>\n<p>&#8211; 11\/2017 &#8211; Super European Goalball League<\/p>\n<p>Weitere wichtige Termine:<\/p>\n<p>&#8211; 12.-15.06.2017 &#8211; Deutsche Meisterschaft des Deutschen Behindertensportverbandes im Fu\u00dfball<\/p>\n<p>&#8211; 23.-25.06.2017 &#8211; BEACH POLO WORLD MASTERS<\/p>\n<p>&#8211; 08.\/09.07.2017 &#8211; EURO CUP im Elektrorollstuhl-Hockey<\/p>\n<p>&#8211; 25.-27.08.2017 &#8211; Euro Beach Soccer League (EBSL)<\/p>\n<p>&#8211; 17.-22.09.2017 &#8211; INTERSPORT FitGesund<\/p>\n<p>Marko Michels<\/p>\n<p>Fotos (Michels): Der Sport hat in M-V viele Gesichter, Facetten und Angebote.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwischen olympischer Historie, aktuellen Terminen und einem Rostocker Sportkenner Mecklenburg-Vorpommern ist schon ein \u00e4u\u00dferst sportliches Land. 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