{"id":2323,"date":"2015-05-12T19:23:55","date_gmt":"2015-05-12T17:23:55","guid":{"rendered":"https:\/\/mv-sport.de\/?p=2323"},"modified":"2017-06-04T19:26:31","modified_gmt":"2017-06-04T17:26:31","slug":"vor-mehr-als-30-jahren-die-wettkaempfe-der-freundschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mv-sport.de\/c\/vor-mehr-als-30-jahren-die-wettkaempfe-der-freundschaft\/","title":{"rendered":"Vor mehr als 30 Jahren: Die &#8222;Wettk\u00e4mpfe der Freundschaft&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Sport im Zeichen der Politik und des Kommerzes<\/p>\n<p>Blickt man auf das Jahr 1984 zur\u00fcck und schaut gleichzeitig in die Gegenwart, so kann man nur res\u00fcmieren: Es ist nichts besser geworden \u2013 im Gegenteil. Der Sport wird immer noch und noch viel extremer politisch missbraucht, es wird gedopt \u201eauf Teufel komm raus\u201c, Sponsoren beeinflussen sportliche Entwicklungen in exorbitantem Ma\u00dfe und die Mainstream-Medien haben nur \u201eFu\u00dfb\u00e4lle\u201c, \u201eBox-Handschuhe\u201c und noch ganz andere \u201eB\u00e4lle\u201c im Kopf \u2013 oder an selbigen bekommen. Wobei \u201efrau\u201c\/man nicht nur an die FIFA denken sollte.<\/p>\n<p><strong>Olympische Boykott-Perioden<\/strong><\/p>\n<p>Vor 30 Jahren \u2013 ein Paradebeispiel \u2013 wurde gerade Olympia von West und Ost elementar missbraucht. Die West-Profis und \u201eOst-Amateure\u201c wetteiferten seinerzeit getrennt. Es war wieder einmal \u201eBoykott-Zeit\u201c, wie <strong>1976 in Montreal (\u201eAfrika-Boykott\u201c)<\/strong> oder <strong>1980 in Moskau (\u201eWestblock-Boykott\u201c)<\/strong>. <strong>1984 revanchierte sich dann ein Gro\u00dfteil des \u201eOstblocks\u201c<\/strong>. Olympia in Los Angeles fand ohne Russen, Ostdeutsche, Kubaner, Vietnamesen, Nordkoreaner, Kubaner, Bulgaren, Wei\u00dfrussen, Ukrainer, Balten, Polen, Ungarn, \u00c4thiopier, usw. statt\u2026<\/p>\n<p>Der \u201eGro\u00dfe Bruder\u201c in Moskau organisierte zwischen Havanna und Ural <strong>die \u201eGegenspiele\u201c, die \u201eDruschba-Contests\u201c, die \u201eWettk\u00e4mpfe der Freundschaft\u201c.<\/strong><\/p>\n<p>Freundschaftlich ging es in der Sportwelt allerdings schon damals nicht zu \u2013 weder zwischen Ost und West noch \u201eOstblock-intern\u201c!<\/p>\n<p>Selbst innerhalb des Sowjetreichen gab es ein vesch\u00e4rftes Konkurrenzdenken unter den f\u00fcnfzehn so genannten \u201eSowjetrepubliken\u201c. Litauer, Letten und Esten f\u00fchlten sich dabei nie als \u201eSowjet-B\u00fcrgerinnen und \u2013B\u00fcrger\u201c \u2013 ein Umstand, der von Amerikanern, Westdeutschen oder Briten fast ausnahmslos ignoriert wurde.<\/p>\n<p><strong>Die sportlichen Entscheidungen der \u201eFreundschaftswettk\u00e4mpfe\u201c<\/strong><\/p>\n<p>So fanden dann zwischen 2.Juli und 16.September die \u201eWettk\u00e4mpfe der Freundschaft\u201c statt \u2013 wobei die DDR Stra\u00dfenradsport (Schleiz\/Forst), Kanu-Rennsport (Berlin-Gr\u00fcnau) und Herren-Handball (Magdeburg\/Rostock) austragen durfte \u2013 w\u00e4hrend vom 28.Juli bis 12.August die \u201erichtigen\u201c Olympischen Spiele in Los Angeles durchgef\u00fchrt wurden.<\/p>\n<p>Die DDR, deren damalige Sportf\u00fchrung den Boykott des \u201eGro\u00dfen Bruders\u201c nur widerwillig unterst\u00fctzt hatte, schickte dann auch zu vielen Wettk\u00e4mpfen nur \u201eReserve-Teams\u201c. Der Frust war zwischen R\u00fcgen und S\u00e4chsischer Schweiz ganz einfach zu gro\u00df, wollte man die UdSSR doch erstmals auch bei Sommerspielen schlagen, was bei den Winterspielen 1984 in Sarajevo zuvor \u00a0gelang.<\/p>\n<p>So ist es nicht verwunderlich, dass es den erwarteten Zweikampf zwischen den f\u00fcnfzehn Sowjetrepubliken und der DDR im \u201eDruschba-Medaillenspiegel\u201c 1984 nicht gab. Die Sowjetunion erk\u00e4mpfte 282 Medaillen, davon 126 x Gold. Die DDR mit einer \u201eReserve-Mannschaft\u201c errang 137 Medaillen, davon 49 x Gold. Weit dahinter folgten Bulgarien, Kuba, Ungarn oder Nordkorea.<\/p>\n<p><strong>Was gab es seinerzeit aber aus M-V-Sicht sportlich zu bemerken?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Bei den Leichtathletik-Wettk\u00e4mpfen in Moskau (Herren) und in Prag (Frauen)<\/strong> waren auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Schwerin bzw. Rostock unter den Medaillen-Gewinnern. Marita Koch (SC Empor Rostock) wurde Erste \u00fcber die 400 Meter. Die Rostockerin Helga Radtke belegte im Weitspringen mit 7,11 Metern Platz zwei hinter Heike Drechsler, die auf 7,15 Meter kam.<\/p>\n<p>Im Diskuswerfen schaffte J\u00fcrgen Schult (SC Traktor Schwerin) 66,02 Meter, was Platz drei hinter Juri Dumtschew (UdSSR) und Juan Martinez (Kuba) bedeutete. Im Zehnkampf gab es Silber f\u00fcr Torsten Voss (SC Traktor Schwerin) \u2013 hinter Grigori Degtjarjew (UdSSR). In der Endsumme der Leichtathletik-Wettk\u00e4mpfe in Moskau und in Prag z\u00e4hlte die UdSSR 24 x Gold, 20 x Silber, 19 x Bronze und die DDR 8 x Gold, 7 x Silber, 4 x Bronze.<\/p>\n<p><strong>Das Box-Turnier in Havanna<\/strong> war hingegen eine kubanische Meisterschaft mit internationaler Beteiligung. 11 x Gold, 1 x Silber \u2013 das war die Bilanz f\u00fcr Fidel Castros Box-Staffel. Torsten Schmitz (SC Traktor Schwerin) gewann als einziger Nicht-Kubaner Gold in der Gewichtsklasse bis 67 Kilogramm vor Jose Hernandez (Kuba), Luis Garcia (Venezuela) und Serik Konakbajew (UdSSR). Michael Timm (SC Traktor Schwerin) holte zudem Bronze in der Gewichtsklasse bis 71 Kilogramm \u2013 hinter Angel Espinosa (Kuba), Michail Tukow (Bulgarien) und mit Sandor Hranek (Ungarn). Die DDR-Staffel kam auf 1 x Gold, 6 x Bronze.<\/p>\n<p><strong>Zwischen Kanu und Turnen<\/strong><\/p>\n<p>Bei den Kanu-Rennsport-Entscheidungen in Berlin-Gr\u00fcnau jubelte R\u00fcdiger Helm (SC Neubrandenburg), der dreifache Olympiasieger von 1976 und 1980, \u00fcber Gold im K 1 \u00fcber 1000 Meter und im K 4 \u00fcber 1000 Meter. Kathrin Giese ebenfalls vom SC Neubrandenburg holte Silber im K 4 \u00fcber 500 Meter. Die DDR sammelte dabei in Berlin-Gr\u00fcnau flei\u00dfig kanu-rennsportliche Medaillen: 6 x Gold, 5 x Silber, 1 x Bronze.<\/p>\n<p>Im Stra\u00dfen-Radsport in Schleiz\/Forst war die DDR mit 3 x Gold, 3 x Silber bestens dabei und auch im Herren-Handball in Magdeburg\/Rostock konnte aus ostdeutscher Sicht gejubelt werden: Die DDR-Auswahl, unter anderem mit Frank-Michael Wahl, R\u00fcdiger Borchardt und Wieland Schmidt, distanzierte wieder einmal die UdSSR \u2013 wie schon 1980 in Moskau. Das Frauen-Handball-Turnier in Trencin endete 1984 mit einem Erfolg der UdSSR vor der Tschechoslowakei und der DDR, unter anderem mit Katrin Kr\u00fcger, Sybille Wagner, Andrea Stolletz, Evelyn H\u00fcbscher und Claudia Wunderlich.<\/p>\n<p>Im Turnen in Olomouc freute sich Maxi Gnauck, die Olympiasiegerin von 1980, \u00fcber zweimal Gold, wobei Olga Mostepanowa mit 5 x Gold die \u00fcberragende Turnerin war. Bei den Entscheidungen in der Rhythmischen Sportgymnastik in Warna \u00fcberzeugte hingegen Diliana Gueorguiewa (Bulgarien) mit 4 x Gold.<\/p>\n<p><strong>Vom Volleyball zum Segeln<\/strong><\/p>\n<p>In Warna wurde auch Hallen-Volleyball gespielt. Die Frauen durften hier agieren und Kuba setzte sich vor der UdSSR und der DDR mit Maike Artl, Monika Beu, Andrea Heim, Catrin Heydrich, Grit Jensen, Ramona Landgraf, Heike Lehmann, Karla M\u00fcgge, Ute Oldenburg, Ariane Radfan, Martina Schwarz und D\u00f6rte St\u00fcdemann durch. Beim Herren-Turnier in Havanna gab es Platz eins f\u00fcr die UdSSR vor Kuba und Polen.<\/p>\n<p><strong>Das Judo-Turnier in Warschau<\/strong> stand \u201eunter dem Sowjet-Stern\u201c, denn mit 5 x Gold, 2 x Silber, 1 x Bronze war die SU dort am besten. Der Rostocker Andreas Paluschek schaffte Silber \u2013 in der Gewichtsklasse bis 65 Kilogramm hinter Nikolai Soloduhin (UdSSR).<\/p>\n<p><strong>Im Modernen F\u00fcnfkampf ebenfalls in Warschau <\/strong>war der Ungar Laszlo Fabian mit zweimal Gold der \u00fcberragende Athlet und auf der Moskauer Ruder-Strecke holten die sowjetischen Boote 12 x Gold. Die DDR gewann zweimal Gold im Frauen-Doppelzweier (Kirsten Peters\/Ramona Balthasar) und im Herren-Doppelvierer (mit Karl-Heinz Busset, Uwe Mund, Berndt Kalisch und Klaus Kr\u00f6ppelien, den Doppelzweier-Olympiasieger 1980 aus Rostock). Der Rostocker Hans Sennewald, heute Pr\u00e4sident des Ruderverbandes M-V, wurde hinter der UdSSR mit dem DDR-Achter Zweiter.<\/p>\n<p><strong>Bei den Schwimm-Contests in Moskau<\/strong> dominierte die DDR mit 16 x Gold, 12 x Silber, 6 x Bronze. Der sp\u00e4tere Arzt an der Universit\u00e4tsklinik Greifswald, Sven Lodziewski, erk\u00e4mpfte Gold \u00fcber 200 Meter Freistil und mit der 4 x 200 Meter Freistil-Staffel der DDR.<\/p>\n<p><strong>Geschossen wurde auch sportlich<\/strong> \u2013 ebenfalls in Moskau. Dabei errangen der geb\u00fcrtige Demminer Axel Wegner (zusammen mit Bernhard Hochwald) im Skeet und der geb\u00fcrtige Wittenberger Jens Potteck mit der Luftpistole jeweils Gold.<\/p>\n<p><strong>Die \u201eDruschba\u201c-Segel-Wettk\u00e4mpfe waren \u201egesplittet\u201c<\/strong> \u2013 Austragungsorte waren der Balaton und das olympische Segel-Revier von 1980 vor Tallinn. Die DDR ersegelte bei den Regatten 2 x Gold, 2 x Silber, 1 x Bronze. Unter anderem belegten J\u00f6rn Borowski\/Egbert Swensson (SC Empor Rostock), die Olympia-Zweiten von 1980, auch Platz zwei bei den \u201eFreundschaftsentscheidungen\u201c in der 470er Klasse 1984.<\/p>\n<p><strong>Erfolgreiche Rostocker Wasserspringer<\/strong><\/p>\n<p>Gro\u00dfe Erfolge verzeichneten auch die Rostocker Wasserspringerinnen und Wasserspringer bei den \u201eDruschba-Wettk\u00e4mpfen\u201c. Deren Austragungsort war Budapest. Im Kunstspringen belegte Dieter Waskow (SC Empor Rostock) Platz zwei hinter Alexander Portnow (UdSSR); im Turmspringen jubelte die Universit\u00e4ts- und Hansestadt sogar \u00fcber einen Doppel-Erfolg \u2013 durch Dieter Waskow und Thomas Knuths. Im Turmspringen bei den Damen wurde Ramona Wenzel (SC Empor Rostock) Zweite hinter Alla Lobankina (UdSSR) und im Kunstspringen war Britta Baldus, ebenfalls vom DDR-Team, die Beste.<\/p>\n<p><strong>Auch die Ringer hatten ihre Eins\u00e4tze \u201eder Freundschaft\u201c in Sofia und in Budapest<\/strong>. Die DDR holte dort dreimal Bronze von der Ringer-Matte, auch durch Roland Gehrke aus Woldegk im Freistil-Ringen.<\/p>\n<p><strong>\u201eDruschba\u201c \u2013 und weiter\u2026<\/strong><\/p>\n<p>Tja, diese \u201eWettk\u00e4mpfe der Freundschaft\u201c sind fast vergessen\u2026 Vergessen ist aber nicht der Frevel, der an der olympischen Idee begangen wurde und der seinen Anfang nahm, als Profi- und Profit-Interessen in West und Ost vor einem aufrichtigen Sport gestellt wurden.<\/p>\n<p>In Los Angeles, bei den Olympischen Spielen vom 28.Juli bis 12.August, war es zuvor \u00e4hnlich\u2026 Der politische und \u00f6konomische Missbrauch der olympischen Idee wurde offensichtlich \u2013 L.A.`84 mutierte zu einer nationalen amerikanischen Propaganda-Party. Tanzte in Havanna, Budapest oder Moskau 1984 der russische B\u00e4r, so startete eben der Wei\u00dfkopf-Seeadler \u201eUncle Sam\u201c zu neuen H\u00f6henfl\u00fcgen, was sich auch in der Medaillen-Bilanz von 174 Plaketten, darunter 83 x Gold, f\u00fcr Team U.S.A. ablesen lie\u00df. Und die damalige \u201eUnion der (15) sozialistischen Sowjetrepubliken\u201c trumpfte sogar bei den \u201eGegen-Spielen\u201c noch mehr auf \u2013 282 Medaillen, darunter 126 x Gold\u2026 \u201eMittelchen\u201c gab es damals wie heute!<\/p>\n<p><strong>M-V \u201etrotzte\u201c dem Boykott 1984<\/strong><\/p>\n<p>M-V ging damals (1984) \u00fcbrigens nicht g\u00e4nzlich ohne olympisches Edelmetall aus, denn im teilnehmenden westdeutschen Team war auch ein Feldhockey-Spieler, der 1957 in Plau am See geboren wurde: Ulrich H\u00e4nel. Der holte dann mit der westdeutschen Auswahl Silber \u2013 wie vier Jahre sp\u00e4ter, 1988 in Seoul, auch.<\/p>\n<p>Ein Schweriner war in Los Angeles 1984 zudem ganz offiziell f\u00fcr die damalige DDR aktiv: Hans-J\u00fcrgen W\u00fcsthoff, der heutige \u201eNestor\u201c der Schweriner Rudergesellschaft, fungierte 1984 in L.A. als Kampfrichter im Rudern \u2013 zumindest diese \u201edurften\u201c unter den \u201eolympischen Ringen\u201c 1984 aus \u00f6stlicher Sicht dabei sein.<\/p>\n<p>Der Sport, gerade der olympische, entwickelte sich eben insbesondere seit den 1970er Jahren, verst\u00e4rkt seit den 1980ern zu einem \u201eSpielball\u201c der Politik und Wirtschaft.<\/p>\n<p>Und wo bleiben diejenigen, die daran etwas \u00e4ndern k\u00f6nnten? Sie resignierten, passten sich an und marschieren heute sogar wieder einmal \u201ean der Spitze der sportlichen Entwicklung\u201c! Vorw\u00e4rts immer, r\u00fcckw\u00e4rts nimmer \u2026 Kennen wir das nicht alles schon?<\/p>\n<p>Aber vielleicht wird das \u201eR\u00fcckw\u00e4rtslaufen\u201c bald in das offizielle olympische Programm aufgenommen?!<\/p>\n<p><strong>Olympische Erfahrungen aus deutschem Blickwinkel<\/strong><\/p>\n<p>Mit Olympia machten die Deutschen eigentlich bislang kaum gute Erfahrungen. Vor allem, wenn sie selbst Organisatoren waren oder sein sollten. Unter dem Kaiser konnten sie 1916 in Berlin nicht stattfinden, weil sie ma\u00dfgeblich mitgeholfen hatten, den ersten Weltkrieg zu entfesseln. Unter dem F\u00fchrer verkamen die Winterspiele 1936 in Garmisch-Partenkirchen und die Sommerspiele 1936 in Berlin zu einer Gloriole f\u00fcr F\u00fchrer und F\u00fchrerstaat. Staatsratsvorsitzende bissen sich \u2013 in Ermangelung vorhandener Kompetenz \u2013 an olympischen Projekten ebenfalls die Z\u00e4hne aus.<\/p>\n<p>Und die Sommerspiele in M\u00fcnchen 1972 wurden von einem blutigen Attentat auf die israelische Olympia-Mannschaft \u00fcberschattet. Nichts war da mit den \u201eheiteren Spielen\u201c.<\/p>\n<p>Und auch ansonsten: Die Doping-Vergangenheit vieler Olympioniken und Olympia-Teilnehmer aus beiden Deutschl\u00e4ndern ist noch immer nicht hinreichend aufgearbeitet. Obwohl die Beweislage erdr\u00fcckend dazu ist, bleiben Konsequenzen aus. Und nicht nur in Deutschland-Ost wurde ja im Hinblick auf Olympische Spiele kr\u00e4ftig gedopt, nein, auch in der Bananen-Republik Deutschland, der \u201eBRD\u201c\u2026 Aber da m\u00f6chten Sportpolitiker und Sportfunktion\u00e4re am liebsten den \u201eMantel des olympischen Schweigens\u201c dar\u00fcber legen oder diese Tatsachen gleich entschieden ignorieren.<\/p>\n<p>Spott frei oder Sport frei?!<\/p>\n<p>Marko Michels<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sport im Zeichen der Politik und des Kommerzes Blickt man auf das Jahr 1984 zur\u00fcck und schaut gleichzeitig in die Gegenwart, so kann man nur res\u00fcmieren: Es ist nichts besser geworden \u2013 im Gegenteil. 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