{"id":7084,"date":"2017-11-17T20:14:50","date_gmt":"2017-11-17T19:14:50","guid":{"rendered":"https:\/\/mv-sport.de\/?p=7084"},"modified":"2017-11-17T20:14:50","modified_gmt":"2017-11-17T19:14:50","slug":"aussergewoehnliche-ergebnisse-beim-laufcup-m-v-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mv-sport.de\/c\/aussergewoehnliche-ergebnisse-beim-laufcup-m-v-2017\/","title":{"rendered":"Au\u00dfergew\u00f6hnliche Ergebnisse beim Laufcup M-V 2017"},"content":{"rendered":"<p>Gut organisiert und spannende Wettk\u00e4mpfe&#8230;<\/p>\n<figure id=\"attachment_4616\" aria-describedby=\"caption-attachment-4616\" style=\"width: 225px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/mv-sport.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/schwedenlauf5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-4616\" src=\"https:\/\/mv-sport.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/schwedenlauf5-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-4616\" class=\"wp-caption-text\">2017 war in M-V wieder ein laufsportliches Jahr. Hier eine Impression vom Schwedenlauf in Wismar. Foto: M.M.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Laufcup von MV ist auch im 27. Jahr durch gut organisierte und spannende Wettk\u00e4mpfe eine Erfolgsgeschichte. Im Vergleich zum Vorjahr gab es bei den Teilnehmerzahl eine leichte Steigerung, denn immerhin hatte sich 499 Ausdauersportler f\u00fcr den Laufcup angemeldet und davon kamen\u00a0 310 (davon 107 Frauen) mit \u00fcber 60 Punkten in die Wertung.<\/p>\n<p>Von Anfang M\u00e4rz bis November waren Ausdauerl\u00e4ufer unseres Bundeslandes bei 16 Wertungsl\u00e4ufen unterwegs, um die Besten zu ermitteln. Im Folgenden wollen wir die Ergebnisse in den Kategorien Gesamteinzelwertung m\u00e4nnlich und weiblich, Altersklassenwertung, Vereinswertung und Teamwertung etwas beleuchten.<\/p>\n<p>Welches waren nun die herausragenden Ergebnisse in diesem Laufjahr? Das Jahr war gepr\u00e4gt von der dominierenden Rolle von TC Fiko Rostock in der Einzelwertung bei den M\u00e4nner. Sie stellten bei allen Wertungsl\u00e4ufen in diesem Jahr die Sieger und belegten auch die Ersten vier Pl\u00e4tze in der Gesamtwertung.<\/p>\n<p>Ein solches Ergebnis gab es f\u00fcr einen Verein noch nie. Am Ende wiederholte Matthias Weippert (M40), mit der fast h\u00f6chsten m\u00f6glichen Punktzahl von 126,5 seinen Vorjahreserfolg. Er war auch der klare Favorit, denn auch seine Erfolge bei den Europameisterschaften und Landesmeisterschaften sollen hier nur hingewiesen werden. Mit einem Punkt R\u00fcckstand belegt der lange F\u00fchrende Markus Riemer (M30) den zweiten Platz.<\/p>\n<p>Auf den Rang drei\u00a0 landete der Marathonlandesmeister Carsten Tautorat (M35). Um diesen dritten Rang hatte sich auch\u00a0 der junge Uwe Kleinschmidt (M20) bem\u00fcht, der bei seinen 12 Wertungsl\u00e4ufen nur einen halben Punkt R\u00fcckstand hatte. Erst danach kamen mit Alexander Au (Vorjahreszweiter) von der HSG Uni Greifswald und Martin Pankow von der TSG Wittenburg L\u00e4ufer aus anderen Vereinen.<\/p>\n<p>In der Fraueneinzelwertung spielte die f\u00fcr Turbine Neubrandenburg startende Anna-Izabella B\u00f6ge (W40) eine sehr dominante Rolle und war mit der Gesamtpunktezahl von 127 nicht zu schlagen. Sie wiederholte damit ihren Erfolg aus dem Jahre 2013. In Anwesenheit der Turbine-L\u00e4uferin hatte im Vorjahr die HSV-L\u00e4uferin Anna Brust (W20) die Gesamtwertung gewonnen.<\/p>\n<p>In diesem Jahr erreichte Sie mit 124 Punkten den zweiten Rang und unterstrich ihre Spitzenstellung. Der dritten Rang sicherte sich Anne-Kathrin Litzenberg (W20) von Tri Fun G\u00fcstrow. Im geschlagenen Feld manch ein Talent, wie Nadine Schilf oder die erfahrene Katja Knospe.<\/p>\n<p>Die Sieger in den Altersklassen verteilen sich auf 12 Vereine aus MV, wobei Fiko Rostock und der HSV Neubrandenburg mit je 5 Einzelsiegen vor Turbine Neubrandenburg mit vier Spitzenpl\u00e4tzen am Erfolgreichsten waren. 16 L\u00e4ufer (je 8 Frauen und M\u00e4nner) haben ihren Vorjahressieg wiederholt. Auch das ist eine Besonderheit dieses Laufjahres. Hervorzuheben ist die M75, die mit 15 L\u00e4ufern in die Wertung kam. Das gab es in der Geschichte des Laufcup noch nie. Immerhin waren es mehr als in M20 und der M30 mit je 12 L\u00e4ufern.<\/p>\n<p>Die Vereinswertung dominierte in den letzten 3\u00a0 Jahren der SV Turbine Neubrandenburg mit der gr\u00f6\u00dften angemeldeten Teilnehmerzahl. Mit der Punktzahl von 7367,5 haben Sie das h\u00f6chste Ergebnis der letzten Laufjahre erzielt. Dagegen hat der zweit Neubrandenburg Laufverein, der HSV, mit 5091 Punkten sein schlechtes Ergebnis der letzten Jahre erzielt. Mit dem letzten Lauf in Bad Doberan verdr\u00e4ngte die LG Schwerin den lange auf dem dritten Rang liegenden SC Laage.<\/p>\n<p>Beide Vereinen trennen nur mit 4117 bzw. 4053 nur 64 Punkte.<\/p>\n<p>Durch herausragende Rolle der Einzelwertung hat Fiko Rostock mit einer Spitzenpunktzahl von 1235 die Teamwertung gewonnen. Hier werden die 5 Besten L\u00e4ufer eines Vereins gewertet. Auch der dritte Platz in dieser Wertung geht an das zweite Team von Fiko Rostock. Dazwischen hielt sich der SV Turbine Neubrandenburg mit 1181 auf dem zweiten Rang.<\/p>\n<p>Es war eine Saison voller H\u00f6hepunkte f\u00fcr Mecklenburg-Vorpommern mit zwei Europameistern und guten Podiumspl\u00e4tzen bei Europa und den Deutschen Meisterschaften.<\/p>\n<p>Anerkennung f\u00fcr die gezeigten Leistungen aller L\u00e4ufer.<\/p>\n<p>Oskar Kowalzik, HSV Neubrandenburg<\/p>\n<p><strong><em>Exkurs: Laufsportliches Kalenderblatt vom 17.Dezember 2009<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Nachgefragt bei Hansj\u00f6rg Kunze, dem einstigen Rostocker Langstrecken-Ass<\/p>\n<p>Der ehemalige Langstreckler vom SC Empor Rostock \u00fcber seine Erfolge, sein baldiges Jubil\u00e4um, seine beruflichen Herausforderungen, die Familie und seine heutigen sportlichen Ambitionen<\/p>\n<p>Olympische Leichtathletik-Wettk\u00e4mpfe 1988 \u2013 das waren auch erfolgreiche Entscheidungen aus Sicht der Sportlerinnen sowie der Sportler, die entweder in Mecklenburg-Vorpommern geboren wurden oder f\u00fcr einen Verein in M-V starteten.<\/p>\n<p>So konnten im Zehnkampf Christian Schenk (SC Empor Rostock) und Torsten Voss (SC Traktor Schwerin) Gold und Silber unter sich ausmachen, im Diskuswerfen siegte J\u00fcrgen Schult (Sc Traktor Schwerin), der zwei Jahre zuvor 1986 den noch g\u00fcltigen Weltrekord von 74,08 Metern aufstellte.<\/p>\n<p>Im 800 Meter Lauf gab es das erwartete Duell der beiden Teilnehmerinnen vom SC Neubrandenburg um Rang eins und zwei, Christine Wachtel sowie Sigrun Wodars, das Sigrun Wodars f\u00fcr sich entschied, in der silbernen 4 x 100 Meter-Staffel der DDR standen mit Silke M\u00f6ller (SC Empor Rostock) und Katrin Krabbe (SC Neubrandenburg\/im Endlauf nicht eingesetzt) zwei geb\u00fcrtige \u201eMV-lerinnen\u201c.<\/p>\n<p>Die Bronzemedaille \u00fcber 400 Meter-H\u00fcrden sicherte sich mit Ellen Fiedler eine geb\u00fcrtige Demminerin. Silber im Diskuswerfen ging an Diana Gansky, die aus Bergen\/R\u00fcgen stammt und in der bronzenen 4 x 400 Meter-Staffel war Kirsten Emmelmann aus Warnem\u00fcnde dabei. Im Siebenkampf konnte Anke Behmer vom SC Neubrandenburg ebenfalls Rang drei belegen.<\/p>\n<p>Ein packendes Rennen gab es au\u00dferdem \u00fcber die 5000 Meter, wobei Hansj\u00f6rg Kunze vom SC Empor Rostock, damals gerade noch 28 Jahre alt, ebenfalls Bronze erk\u00e4mpfte. Gegen st\u00e4rkste Konkurrenz aus Afrika, Nordamerika und S\u00fcdeuropa. Kaum zu glauben, dass dieses schon mehr als 21 Jahre zur\u00fcckliegt \u2026 Und tats\u00e4chlich, die \u201eZ\u00e4hne der Zeit\u201c scheinen an Hansj\u00f6rg Kunze vorbei gezogen zu sein, ohne Spuren zu hinterlassen.<\/p>\n<p>Das Lauf-Ass von der Ostseek\u00fcste wird am 28.Dezember 2009 runde 50 \u2013 kaum zu glauben, womit wohl bewiesen w\u00e4re, dass seit der Wende die Zeit anscheinend noch schneller vergeht \u2026<\/p>\n<p><strong><em>Seoul 1988 war ein einmaliges Erlebnis<br \/>\n<\/em><\/strong><br \/>\n<strong>Frage:<\/strong> 2009 ist das Jahr der sportlichen Jubil\u00e4en \u2026 Die Ringer Lothar Metz sowie Rudolf Vesper und die Handballer Klaus Langhoff sowie Klaus Pr\u00fcsse wurden 70. Auf 60 Lenze k\u00f6nnen Eishockey-Spieler Dietmar Peters und Handballer Wolfgang B\u00f6hme verweisen. Auch andere Sportgr\u00f6\u00dfen in MV hatten besondere Geburtstage. Nun k\u00f6nnen Sie wie der Schweriner Hochsprung-Olympiasieger Gerd Wessig f\u00fcnf Jahrzehnte \u201eihr Eigen\u201c nennen.<\/p>\n<p>Was waren \u2013 im R\u00fcckblick \u2013 f\u00fcr Sie die H\u00f6hepunkte in Ihrem sportlichen Leben ?<\/p>\n<p><strong>Hansj\u00f6rg Kunze:<\/strong> Zweifellos sind die beiden WM-Medaillen und meine Olympia-Medaille, die bei mir zu Hause im Schrank gut aufgehoben sind, die sportlichen Edelmetalle, die f\u00fcr mich besonders \u201eschwer wiegen\u201c und nat\u00fcrlich einen besonderen Wert haben. Aber Seoul 1988 bleibt schon ein einmaliges Erlebnis, allein die olympische Atmosph\u00e4re war beeindruckend.<\/p>\n<p>Das Rennen \u00fcber die 5000 Meter war dabei au\u00dferordentlich hart und ich war sehr froh und gl\u00fccklich hinter John Ngugi aus Kenia und Dieter Baumann aus der Bundesrepublik Bronze erk\u00e4mpft zu haben, noch vor solchen Weltklasse-L\u00e4ufern wie Domingos Castro aus Portugal, Sydney Maree aus den USA, Jack Buckner aus Gro\u00dfbritannien oder Stefano Mei aus Italien.<\/p>\n<p>Aber an mein internationalen Einstieg erinnere ich mich gern \u2026 Beim Europacup 1979 gab es gleich einen ersten Platz. Einen besonderen Wert in meiner L\u00e4ufer-Karriere hat auch der Europarekord 1981 in Rieti als ich den Anfang der 1980er Jahre dominierenden Henry Rono aus Kenia bezwingen konnte.<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Der Langstreckenlauf, Antenne MV und AIDA \u2013 alles Begriffe, die mit Ihnen in Verbindung gebracht werden. Wie verlief Ihre Entwicklung vom rasenden Langstreckler \u00fcber den rasenden Reporter hin zum \u201erasenden AIDA-Mann\u201c ? Immer geradlinig ?<\/p>\n<p><strong>Hansj\u00f6rg Kunze: <\/strong>Auf den ersten Blick sieht meine Entwicklung stetig aus, aber der \u00dcbergang vom Leistungssport, Studium in das praktische Berufsleben war dann doch alles andere als problemlos. Ich musste mich ebenfalls, wie viele andere in diesem Land, Anfang der 1990er Jahre beruflich neu orientieren, erhielt vom privaten Radiosender Antenne MV eine Chance, die ich nutzte.<\/p>\n<p>Ich wurde dort Chefreporter und war zust\u00e4ndig f\u00fcr das Reporter- und Nachrichten-Team. Diese 12 Jahre bei Antenne MV in Plate waren faktisch meine zweite erfolgreiche Karriere, eine T\u00e4tigkeit, die sehr anspruchsvoll, aber immer interessant und vielseitig war. Meine dritte Karriere begann dann bei AIDA 2004. Dort bin ich Pressesprecher und ebenfalls f\u00fcr den Marketing-Bereich zust\u00e4ndig. Auch das ist eine spannende Aufgabe.<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Ihre gro\u00dfe Zeit \u2013 sportlich gesehen \u2013 waren die 1980er \u2013 mit Olympia-Teilnahmen 1980 und 1988, WM-Bronze \u00fcber 10000 Meter 1983\/1987 und Olympia-Bronze 1988. Der Olympia-Boykott der meisten realsozialistischen L\u00e4nder 1984 verhinderte den m\u00f6glichen Start in Los Angeles, es blieben nur die \u201eWettk\u00e4mpfe der Freundschaft\u201c in jenem Jahr.<\/p>\n<p>Wie bewerten Sie r\u00fcckblickend den Olympia-Boykott der meisten L\u00e4nder des real existierenden Sozialismus ?<\/p>\n<p><strong>Hansj\u00f6rg Kunze:<\/strong> Das war f\u00fcr mich eine ganz bittere Entscheidung, die von politischer Seite getroffen wurde. Ich lief ja zu jener Zeit sehr gute Zeiten, hatte im vorolympischen Jahr WM-Bronze bei den ersten Leichtathletik-WM in Helsinki gewonnen und durfte berechtigte Hoffnungen auf eine vordere Platzierung in Los Angeles hegen. Ich wurde, wie Hunderte anderer Sportler um einen sportlichen H\u00f6hepunkt betrogen.<\/p>\n<p>Es zeigt mir, dass ich in einem gesellschaftlichen System lebte, in dem einiges nicht in Ordnung war, denn diese politische Entscheidung richtete sich gegen die eigenen Sportler. Ich h\u00f6rte vom beschlossenen Olympia-Boykott im Mai 1984 im Auto-Radio, als ich gerade auf dem Weg nach Rostock war.<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Zu erfreulichen Aspekten der 80er \u2026 Die 1980er Jahre waren \u201emusikm\u00e4\u00dfig\u201c ja legend\u00e4r \u2026 Was waren Ihre Songs in den 80ern ?<\/p>\n<p><strong>Hansj\u00f6rg Kunze:<\/strong> Tja, Musik war nat\u00fcrlich f\u00fcr mich auch damals wichtig und ich habe schon eine umfangreiche Plattensammlung zur \u201eMucke der 80er\u201c. Ich h\u00f6rte damals gern die Dire Straits, aber ansonsten fast alles \u201equerbeet\u201c \u2026<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Gegenw\u00e4rtig sind Sie \u201eDirector Corporate Marketing &amp; Communications\u201c bei Seetours. H\u00f6rt sich wichtig, aber nicht sonderlich spannend an \ud83d\ude09 Spannend genug f\u00fcr den einstigen Langstreckenl\u00e4ufer HJL ?<\/p>\n<p><strong>Hansj\u00f6rg Kunze:<\/strong> Also genau das Gegenteil ist der Fall. Die beruflichen Herausforderungen bei AIDA sind wirklich so umfangreich, abwechslungsreich \u2013 es wird bestimmt nie langweilig. Immerhin habe ich die gro\u00dfe Chance erhalten, beim erfolgreichsten deutschen Touristikunternehmen t\u00e4tig sein zu d\u00fcrfen. Ich bin mit verantwortlich f\u00fcr 4400 Koleginnen und Kollegen weltweit, halte Kontakt mit ihnen in den verschiedensten Regionen der Welt.<\/p>\n<p>Ab und zu bin ich dann selbst auf den Schiffen unterwegs. Es sind viele Aufgaben in Angriff zu nehmen, m\u00fcssen L\u00f6sungen gesucht werden. Spannender kann es gar nicht sein. Die T\u00e4tigkeit bei AIDA ist f\u00fcr mich auf jeden Fall ein Traum-Job.<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Treiben Sie eigentlich noch gen\u00fcgend Sport ? Wie sieht ansonsten Ihr Leben ohne Spikes und B\u00fcro aus ?<\/p>\n<p><strong>Hansj\u00f6rg Kunze:<\/strong> Leider viel zu selten. Zwar absolviere ich zwei- bis dreimal in der Woche noch meinen Dauerlauf durch den Wald von Friedrichshagen, aber ohne Stopp-Uhr, Leistungsdruck oder irgendwelche sportlichen Ambitionen. Ich genie\u00dfe die frische Luft, die Natur. Laufen bedeutet f\u00fcr mich heute, meinen Kreislauf \u201ein Stimmung\u201c zu halten, dient dem Stressabbau.<\/p>\n<p>Es ist halt wie es ist: So schnell wie fr\u00fcher kann ich nicht mehr sein und bei irgendwelchen L\u00e4ufen gar hinterher laufen zu m\u00fcssen, w\u00e4re nicht mein Anspruch.<\/p>\n<p>Das Laufen ist eben ein Ausgleich zur beruflichen T\u00e4tigkeit.<\/p>\n<p>Neben meiner beruflichen T\u00e4tigkeit steht jedoch meine Familie, meine Frau, meine beiden Kinder an erster Stelle. Mit ihnen viel gemeinsam zu unternehmen, zu reisen, neue Welten zu entdecken \u2013 das ist das Wichtigste f\u00fcr mich und toppt alle Erfolge, auch die sportlichen, der letzten 50 Jahre!<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Haben Sie eigentlich ein Lebensmotto ?<\/p>\n<p><strong>Hansj\u00f6rg Kunze:<\/strong> Ein spezielles Lebensmotto habe ich nicht. Aber meine Auffassung ist es, dass heute derjenige eine gro\u00dfe Chance hat, an der Gesellschaft teilzuhaben, der auch bereit ist, gro\u00dfe Leistungen zu erbringen. Ich habe es fr\u00fch im Leistungssport gelernt, dass jeder im Wettbewerb mit anderen steht und dass Flei\u00df, Hingabe und Disziplin notwendig sind, um erfolgreich zu sein sowie zu bleiben.<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Das Sportjahr 2010 wird einige H\u00f6hepunkte bieten. Sind Sie am internationalen Sportgeschehen weiterhin intensiv interessiert ?<\/p>\n<p><strong>Hansj\u00f6rg Kunze:<\/strong> Ja, der Sport h\u00e4lt mich noch immer im Bann. Im August war ich vor Ort bei den Leichtathletik-WM in Berlin \u2013 eine fantastische Atmosph\u00e4re. Ansonsten sind im n\u00e4chsten Jahr die Olympischen Winterspiele in Vancouver, die Fu\u00dfball-WM in S\u00fcdafrika oder die Leichtathletik-EM in Barcelona Pflicht. Ich werde dann bestimmt wieder stundenlang vor dem Fernseher sitzen und mit den Athleten mitfiebern!<\/p>\n<p>Dann weiterhin einen langen Atem, maximale Erfolge und einen abwechslungsreichen \u201e50.\u201c !<\/p>\n<p>M.Michels<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gut organisiert und spannende Wettk\u00e4mpfe&#8230; Der Laufcup von MV ist auch im 27. Jahr durch gut organisierte und spannende Wettk\u00e4mpfe eine Erfolgsgeschichte. 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