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Rettungssport ist die Wettkampfvariante des Rettungsschwimmens. Gute Rettungssportler sind auch gute Rettungsschwimmer. Das Training für den Sport hilft, im Ernstfall Leben retten zu können. Doch auch der sportliche Aspekt spielt eine gewichtige Rolle. Rettungssport fordert den kompletten Athleten: Kraft, Kondition, Schnelligkeit und die technisch saubere Beherrschung der verschiedenen Rettungsgeräte sind Voraussetzung, um im Wettkampf konkurrenzfähig zu sein.

Hallensport in Europa
In den verschiedenen Disziplinen des Rettungssports spiegeln sich die Traditionslinien dieses vielseitigen Sports wider, der zum einen in Europa und zum anderen in Australien, Neuseeland, Südafrika und den USA begründet wurde. In Europa – mit seinen zahlreichen Frei- und Hallenbädern – wurden Wettkämpfe der Rettungsschwimmer zunächst in der Schwimmhalle ausgetragen. Wie in den reinen Schwimmwettkämpfen messen sich die Athleten in den Hallendisziplinen oder Pool-Events untereinander im Wettlauf gegen die Uhr. Das wichtigste Sportgerät ist eine genormte Puppe, die die zu rettende Person simuliert. Flossen und der Gurtretter, ein spezielles Rettungsgerät, kommen bei einigen Disziplinen als Ergänzung hinzu.

Import aus Übersee: die Freigewässer-Disziplinen
In Übersee entstanden an den langen Stränden des Pazifiks, Atlantiks und Indischen Ozeans vor allem Wettkämpfe im offenen Meer. Diese sogenannten Freigewässer-Disziplinen oder Ocean-Events leiten sich aus den Alltagsanforderungen an die Rettungsschwimmer im Kampf mit Wellen und Brandung ab. Neben den schwimmerischen Fähigkeiten erfordern sie auch den sicheren technischen Umgang mit einer Vielzahl an Hilfsmitteln. Rettungsbretter, Rettungskajaks und Gurtretter müssen einzeln oder in Kombination beherrscht werden.

Im Freigewässer werden keine Zeiten genommen, hier zählt alleine die Reihenfolge des Zieleinlaufs über das Weiterkommen in den Vorläufen oder über Sieg und Niederlage. Besonders in Australien und Neuseeland genießt der Freigewässer-Rettungssport hohe Popularität und zieht zu den nationalen Meisterschaften und Wettbewerben tausende Zuschauer an.

Seit den 1990er Jahren hat sich der Freigewässer-Sport auch in Europa und Deutschland etabliert. Zugleich wendeten sich die klassischen Freigewässer-Nationen auch den Wettbewerben in der Schwimmhalle zu.

In der DLRG betreiben in Deutschland mehr als 60.000 – zumeist junge – Menschen den Rettungssport. Viele Jugendliche wurden durch ihn bereits für den Einsatz im Wasserrettungsdienst an Deutschlands Küsten und Badestellen im Binnenland begeistert.

Das Rettungsschwimmen gehört zum Programm der World Games, der Weltspiele der nicht-olympischen Sportarten,.

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