Deutsche Schlittensportler überragend

Die olympische Eislauf-Saison 2017/18, ob im Eisschnelllaufen, im Eiskunstlaufen oder im Short Track, hat längst begonnen. Foto: M.M.

Dreizehn Medaillen (sechsmal Gold, zweimal Silber bzw. fünfmal Bronze) erkämpften die deutschen Wintersportlerinnen und Wintersportler bei den diversen Weltcup-Konkurrenzen im Schlittensport, im Eissport und im Skisport  am dritten November-Wochenende 2017.

Rennrodeln in Innsbruck-Igls mit drei deutschen Erfolgen

Beim ersten Rennrodel-Weltcup der olympischen Saison 2017/18 holten die deutschen Starterinnen und Starter in Innsbruck-Igls sieben Medaillen (dreimal Gold, einmal Silber, dreimal Bronze). Die deutschen Mädel waren dabei wieder einmal „das Maß aller Dinge“, schafften durch Natalie Geisenberger, Dajana Eitberger und Tatjana Hüfner einen Dreifach-Erfolg. Im Doppelsitzer siegten Toni Eggert/Sascha Benecken und in der Team-Staffel setzte sich Schwarz-Rot-Gold dank Natalie Geisenberger, Felix Loch und Toni Eggert/Sascha Benecken durch. Nur dem Russen Semjon Pawlitschenko gelang es im Herren-Einsitzer, die deutsche Erfolgsserie zum Weltcup-Auftakt 2017/18 zu durchbrechen.

Vierer-Bob-Siege für Schwarz-Rot-Gold

„Schlitten gefahren“ wurde auch – mittels Bob und Skeleton – beim Weltcup in Park City. Die dortige erste Konkurrenz im Vierer-Bob war eine Angelegenheit für das Team von Nico Walther, in der zweiten Vierer-Bob-Entscheidung triumphierte das Team von Johannes Lochner. Bei den Damen konnte sich der Bob von Jamie Greubel Poser (USA) vor dem Bob von Kaillie Humphries durchsetzen.

In den Skeleton-Wettkämpfen ebenfalls in Park City belegten die Russin Jelena Nikitina und der Südkoreaner Yun Sungbi die ersten Ränge. Für Deutschland gab es einmal Silber (Tina Hermann) und zweimal Bronze (Jacqueline Lölling und Axel Jungk).

Claudia Pechstein meldet sich zurück

Auch im Eisschnelllaufen ging es im Weltcup weiter – in Stavanger. Dort distanzierte Claudia Pechstein, die mit Pyeongchang ihre dritten Winterspiele anvisiert, die Gegnerinnen auf der 5000 Meter Distanz. Die Japanerin Nao Kodeira kam zu dreimal Gold (zweimal über die 500 Meter, einmal über die 1000 Meter) und der Norweger Havard Holmefjord Lorentzen belegte jeweils Rang eins über die 500 Meter bzw. 1000 Meter bei den Herren.

Blick zum Weltcup im Short Track in Seoul

In Seoul stand hingegen der vierte und letzte Weltcup in der olympischen Saison 2017/18 auf der Agenda. Südkorea war dort mit dreimal Gold, viermal Silber, einmal Bronze am erfolgreichsten. Choi Min-jeong kam dabei zu Siegen über die 1500 Meter und 1000 Meter. Kanadas Charles Hamlin gewann bei den Herren die 1000 Meter.

Zwei russische Eiskunstlauf-Siege in Paris

„Eisig, aber künstlerisch“ – das war „das Motto“ in Paris. Dort gab es die Eiskunstlauf-Wettkämpfe des „Internationaux de France“, die fünfte Station der Grand Prix-Serie 2017/18, die insgesamt sieben Wettbewerbe beinhaltet. Die Siegerinnen bzw. Sieger kamen aus Russland (Frauen-Einzel: Alina Zagitova, Paare: Jewgenia Tarasova/Vladimir Morosov), aus Frankreich (Eistanz: Gabriella Papadakis/Guillaume Cizeron) und aus Spanien (Herren-Einzel: Javier Fernandez).

Skisprung-Auftakt in Wisla

Und beim ersten Weltcup im Skispringen 2017/18 in Wisla durften Norwegens Team im Mannschaftsskispringen und Japans Junshiro Kobayashi im Herren-Einzel der Konkurrenz „die Daumen zeigen“.

Ski-Freestyle-Goldmedaillen an Frankreich und die Schweiz

Beim Weltcup im Ski-Freestyle (Disziplin: Big Air) in Mailand waren hingegen die Französin Coline Ballet-Baz und der Schweizer Elias Ambühl am besten.

Marko Michels