Nachgefragt bei Trainer Christian Ciupka: … über die vergangene Saison, vorhandene Perspektiven und neue Ziele bei den Nasenbären

In der Regionalliga Ost 2016 wurde das erste Team der Rostocker Nasenbären Zweiter hinter den Powerkrauts Berlin. Die Bilanz der Nasenbären in den vierzehn Spielen beinhaltete zehn Siege und vier Niederlagen. In der Spieler-Punkte-Wertung belegte Christian Ciupka von den Rostocker Nasenbären mit 38 Zählern den vierten Rang.

„Wir bauen auf den eigenen Nachwuchs…“

Frage: In der Regionalliga Ost schafften die Rostocker Nasenbären Platz zwei. Wie lautet Ihr Resümee zu den Spielen der Nasenbären? Was lief gut, wo sind Reserven?

Christian Ciupka: Unser Saisonziel war Rang vier, da es der zweite Rang wurde, konnte der Plan also übererfüllt werden. Es war insgesamt betrachtet eine gute Saison, in der es natürlich auch Reserven gab, gerade im Hinblick auf die Play-offs. Eine weitere Zielstellung war zudem, möglichst viele Spieler aus dem eigenen Nachwuchs, in das erste Team zu integrieren. Das gelang auch und wir hatten in einigen Spielen bis zu sieben Nachwuchs-Spieler im Einsatz. Zum Ende hin hatten wir aber drei Abgänge, so dass wir mit vier Youngstern auskommen mussten.

Frage: Welche Ambitionen haben die Nasenbären mit Blickrichtung 2017?

Christian Ciupka: Wir wollen weiterhin stark in der Regionalliga Ost spielen, die ein ungemein hohes Niveau aufweist – auch im Vergleich zur ersten oder zweiten Liga, in der ich ja auch schon spielte und daher weiß, wovon ich rede. Viele Teams, die es sportlich drauf haben, verzichten ja auf einen Aufstieg in eine höhere Spielklasse schon allein aus finanziellen Erwägungen. Insofern ist das Niveau in unserer Liga stets hoch und die Zuschauer kommen auf ihre Kosten.

Frage: Wie ist ansonsten „der Stand der Dinge“ bei den Rostocker Nasenbären?

Christian Ciupka: Wir bauen weiter auf unseren Nachwuchs, wollen bewußt keine Spieler von außen. Die Rostocker Nasenbären haben drei Nachwuchs-Mannschaften, das ist im Vergleich zu anderen Teams schon sehr, sehr gut. Wir möchten den Umbruch im ersten Team mit vielen jungen Spielern weiter erfolgreich voran treiben. Wichtig ist dabei auch unsere baldige neue Spielstätte. Perspektivisch ist dann schon die Qualifikation für eine höhere Liga möglich. Aber alles braucht seine Zeit.

Letzte Frage: Für welche Ballsportarten können Sie sich ansonsten noch begeistern?

Christian Ciupka: Ich spiele selber gern Basketball und drücke daher unseren Seawolves immer fest die Daumen.

Vielen Dank, weiterhin bestes Engagement für die Rostocker Nasenbären und maximale Erfolge!

Marko Michels