Rostocker Erfolgsserie gerissen

Dolphins verlieren gegen Handballteam Norderstedt mit 28:30

Norderstedt – Nach sechs Siegen in Folge hat es die Dolphins erwischt. Beim Drittligaaufsteiger Handballteam Norderstedt gab es f├╝r das Team von Dominic Buttig trotz einer ganz starken Startphase am Ende eine knappe 28:30-Ausw├Ąrtsniederlage. Dies war f├╝r die Rostockerinnen der zweite Doppelpunktverlust nach der verlorenen Partie zum Saisonstart in Schwerin. Mit nun 12:4 Punkten f├╝hren die Delfine weiterhin die Drittligastaffel Ost vor Norderstedt (11:5) und dem SV Henstedt-Ulzburg an, der mit derzeit 10:2 Punkten zwei Partien weniger absolviert hat und an diesem Wochenende seine ersten Punkte zu Hause gegen Gr├╝n Wei├č Schwerin abgeben musste.

Dominic Buttig hatte f├╝r das schwere Ausw├Ąrtsspiel beim starken Aufsteiger lediglich 10 Feldspielerinnen, davon mit Luica Strack (1) und Emilia Schultz zwei Spielerinnen aus dem Juniorteam mit ihren ersten Spielminuten in der dritten Liga, zur Verf├╝gung. Vor allem das Fehlen von Jana Gr├╝tzner und Jana Kokot am Kreis war nur schwer zu kompensieren. Trotzdem erwischte der Vorjahresmeister einen Start nach Ma├č, f├╝hrte bereits nach vier Minuten mit 3:0 und war in der 14. Spielminute (12:5) auf 7 Tore enteilt. Insbesondere die Abwehr stand in dieser Phase des Spiels stabil, nach vorn wurden gute L├Âsungen kreiert und so war die deutliche F├╝hrung zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient. Doch dann erhielten Patryca Drewnik, Lidia Halawczak und Finia Wolf quasi im drei-Minuten-Takt Zeitstrafen und diese Phase der ├ťberzahl nutzten die Gastgeberinnen, um sich wieder auf 12:14 (22.) heran zu k├Ąmpfen. Noch einmal zogen die Ostseest├Ądterinnen das Tempo an, konnten sich nach dem 18:13 (26.) durch Nele Reimer (7 Treffer) erneut auf 5 Tore absetzen, aber in den verbleibenden Minuten bis zur Pause trafen nur noch die Gastgeberinnen. Beim Stand von 18:16 f├╝r den RHC wurden die Seiten gewechselt.

Den ersten Treffer im zweiten Durchgang erzielte Patryca Drewnik, doch die Rostockerinnen konnten sich in der Folge nicht mehr entscheidend absetzen. Im Gegenteil, beim 23:23 (43.) glich das Handballteam Norderstedt wieder aus und ging wenig sp├Ąter mit 26:25 (52.) erstmals in F├╝hrung. Vor allem die Phase zwischen der 48. und 58. Spielminute, in der den Dolphins kein Treffer mehr gelang, war letztlich ausschlaggebend f├╝r den am Ende knappen, aber nicht unverdienten Punktverlust.

Das sah nach der 28:30-Niederlage auch Dominic Buttig so: ÔÇ×Gl├╝ckwunsch an Norderstedt. Die Niederlage gegen den guten Aufsteiger ist aus meiner Sicht verdient. Wir haben ganz stark angefangen, danach bremsten uns in der ersten Halbzeit die Zeitstrafen ein wenig aus. Im zweiten Durchgang haben wir dann schon den Faden verloren. Wir haben uns zu sehr in Einzelaktionen verheddert, aufgeh├Ârt, uns gute Abschl├╝sse zu erspielen. 24 Fehlw├╝rfe im Spiel sind ein deutliches Zeichen daf├╝r. Hinzu kam das Abwehrspiel, in dem wir uns zu oft nicht an Absprachen hielten. Die 9 Siebenmeterpfiffe gegen uns zeigen, dass wir nicht mit der n├Âtigen Konsequenz schon vor der Ballannahme verteidigt haben.ÔÇť

Am kommenden Samstag im Heimspiel gegen den SC Markranst├Ądt wollen die Dolphins zur├╝ck in die Erfolgsspur finden. Anwurf in der heimischen Fiete-Reder-Halle ist um 18:00 Uhr.

Siebenmeter:
RHC: 7/5, Norderstedt: 9/5

Zeitstrafen:
RHC: 10 Minuten, Norderstedt: 4 Minuten

So spielte der Rostocker HC:
Lena Clasen, Sara Peters ÔÇô Emilia Schultz, Luica Strack (1), Britt Punzius (1), Nele Reimer (7/2), Lidia Halawczak (7/3), Finia Wolf (1), Patryca Drewnik (4), Madeleine Ockert (1), Jette K├Âppen (2), Megan Pieth (4)

Text: Pressemitteilung RHC

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