Werlter Kai Huckenbeck begeisterte die Zuschauer

Güstrow: Für das Finale des zweiten von vier Veranstaltungstagen um die Speedway-Europameisterschaft in Güstrow qualifizierten sich nach 20 Punktläufen, der Russe Artem Laguta und Andrzej Lebedevs aus Lettland (bd. 12 Punkte) direkt. Kai Huckenbeck, der die 5.000 Zuschauer begeisterte, hatte gleichfalls 12 Punkte, musste aber in einem Hoffnungslauf, um einen der weiteren beiden Finalplätze kämpfen.

Leider verpasste er jedoch durch einen Sturz seine Chance. Im Finale siegte Laguta, dessen Bruder Grigori wegen Doping gesperrt wurde, vor Lebedevs, den Polen Kasprzak und Vaclav Milik aus Tschechien. Mit seiner überzeugenden Leistung erhöht Huckenberg seine Chancen auf die Veranstalterwildcard für den Grand Prix am 9. September in der Bergringarena.

Der Olchinger Martin Smolinski (3), der sich für die EM-Finalläufe qualifizierte, erfüllte die Erwartungen, die er sich selbst auch stellte, nicht und belegte nur den 15. Platz.  Nach Güstrow führt Lededevs (25) vor Laguta (23) und Milik (21).

Die Entscheidung über die Wildcupvergabe ist nach dem Speedwayrennen um den Schildbürgerpokal am 5. September in Teterow zu erwarten. Nach Güstrow führt Lebedevs (25) vor Lagutin (23) und Milik (21). Das dritte Europameisterschaftsfianale wird am 5. August im schwedischen Hallstavik ausgetragen.

Horst Kaiser