An einem Sonntagmorgen zum Laufen im Wald, alleine oder mit Freunden, das hat schon etwas. Wenn es dann noch einen Verein gibt der diese Idee umsetzt und einen tollen Volkslauf zelebriert, wird aus der Idee ein echtes Erlebnis. So ging es bestimmt nicht wenigen Teilnehmern des 11.Kritzmower Spätsommerlaufes. Immerhin konnten die Frauen und Männer um Werner Pietsch vom SSV Kritzmow einige hundert Läuferinnen und Läufer und auch viele Walker motivieren, ein Teil des Spätsommerlaufes zu werden. Aber der Reihe nach. Nach der Anmeldung und dem Erfassen wichtiger  Laufinformationen ging es zum Start. Vom Gewerbegebiet, wo eine Volksfest ähnliche Stimmung die Ausdauersportler toll unterhielt, liefen und walkten die Aktiven in südliche Richtung. Der erste und einzige Anstieg erwartete die Aktiven an der Brücke über den Autobahnzubringer zur A 20. Bereits nach gut einem Kilometer hatte sich das Feld schon weit auseinandergezogen und die Läuferschar zog es in den Fahrenholzer Wald. Und das Laufen in der klaren Waldluft, begleitet von kühlem Wind, machte richtig Freude. Die Streckenabschnitte durch den Wald waren solide gekennzeichnet und an allen kniffligen Punkten standen freundliche, zum Teil zujubelnde Streckenposten, so dass es unmöglich war sich zu verlaufen.

Dafür ein dickes Lob an die Organisatoren und Helfer!
Für die knapp 10 km waren zwei Runden durch den Wald zu bewältigen. Im Anschluss ging es auf den Rückweg in Richtung Kritzmow  wieder über die Brücke bis zum Ziel am Baumarkt. Für jeden Teilnehmer gab es eine selbstgebastelte Medaille aus Gips.
Unter den Läuferinnen, Läufern und Walkern befanden sich auch über zwanzig Aktive der Laager Laufgruppe. Besonders die Leistungen der Laager Mädchen und Jungen im Schülerlauf waren beachtenswert.

SC Laage

Das Foto zeigt den Laager Läufernachwuchs direkt nach dem Start. Foto: Christine Boldt