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Schwerin(WG). Im Eröffnungsspiel der neuen Bundesligasaison hatte der SSC Palmberg Schwerin die Ladys in Black Aachen zu Gast und unterlagen nach enttäuschender Leistung mit 2:3 (25:27, 21:25, 25:20, 25:17, 17:19). In der restlos ausverkauften Palmbergarena konnte der Gastgeber nur selten seine Nervosität ablegen und machte durch viele vermeidbare Fehler den Gegner stark.

1. Satz: Nur einmal, beim 6:5, konnte der SSC in Führung gehen. Allein 8 Aufschlagfehler in diesem Satz waren entscheidend zu viel. Da Zuspielerin Denise Hanke verletzungsbedingt noch nicht einsatzbereit ist, war Britt Bongaerts doch leicht überfordert. Auch alle anderen Spielerinnen agierten nicht fehlerfre, so dass Aachen dank kämpferischer Leistung davon profitierte und den 4. Satzball zum 27:25 verwandelte.

2. Satz: Auch hier ging es wieder recht knapp zu. Der SSC hatte beim 14:10 die Möglichkeit, eine Vorentscheidung herbeizuführen. Doch diese Führung wurde vertändelt und Aachen war beim 14:14 wieder dran. Bis zum 21:21 war es ausgeglichen . Doch dann hatte der SSC sein Pulver verschossen, als Kimberly Drewniob geblockt wurde und Aachen diesen Satz mit 25:21 gewann.

3. Satz: Jetzt schien der SSC endlich aufgewacht zu sein und behauptete durchgehend die Führung. Der 3. Satzball wurde durch einen Aachener Aufschlagsfehler zum 25:20 verwandelt.

4. Satz: Auch hier liessen die Schwerinerinnen den Gästen nicht allzuviel Spielraum. Ab dem 13:12 wurde die Führung stetig ausgebaut. Der 2. Satzball konnte dann die sehr wechselhaft spielende McKenzie Adams zum 25:17 verwandeln.

5. Satz: Nach den letzten beiden gewonnenen Sätzen war der SSC eigentlich im Vorteil. Doch Aachen kämpfte bis zum Umfallen und gab keinen Ball verloren. Es ging ausserst spannend her; keiner konnte sich entscheidend absetzen. Schwerin hatte beim 14:12 den ersten Matchball, doch Aachen konnte ausgleichen, ebenso zum 15:15, 16:16 und 17:17. Durch zwei Fehler auf SSC-Seite (Nele Barber Annahmefehler und M. Adams Angriff ins Aus) war die Auftaktniederlage perfekt. Einen gewissen Anteil muss sich auch Trainer Felix Koslowski ankreiden lassen, da er so gut wie gar nicht von berechtigten Auswechselungen Gebrauch machte.

Schwerin spielte mit: Szakmary, Bongaerts, Drewniok, Dumancic, Barfield, Adams, Pogany; Barber, Oude Luttikhuis

Zuschauer: ca. 2.100

1. Satz: 0:1, 25:27, 29 Min.; 2. Satz: 0:2, 21:25, 29 Min.; 3. Satz: 1:2, 25:20, 27 Min.; 4. Satz: 2:2, 25:17, 23 Min.; 5. Satz: 2:3, 17:19, 22 Min.