Stefanie Drese wird neue Sportministerin

Bildungsministerium gibt Ressort an Sozialministerium ab

Die Bildung im Land voranbringen und den Wissenschaftsstandort MV st├Ąrken. Das hat Ministerin Bettina Martin angek├╝ndigt. Weil aber Spitzen- und Breitensport, f├╝r den das Bildungsministerium ebenso verantwortlich ist, eine „hohe politische Aufmerksamkeit“ erfordern, werde das Ressort Sport nun ins Sozialministerium von Stefanie Drese umziehen, hei├čt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung vom Freitag. Drese bekundete, sich ├╝ber das neue Aufgabenfeld zu freuen. Weil der Sport vom ehrenamtlichen Engagement tausender Freiwilliger mitgetragen werde und Integration f├Ârdere, passe der Wechsel ins Sozialministerium, so die Ministerin.
 
Auch die Landessportjugend MV begr├╝├čt den Wechsel. Deren Vorsitzender Stefan Sternberg erkl├Ąrte, dies sei die „absolut richtige Entscheidung“. Insbesondere weil im Sozialministerium bereits die F├Ârderung des Kinder- und Jugendbreitensports zuhause ist. Auf eine weiterhin gute Unterst├╝tzung durch die Landesregierung hofft LSB-Pr├Ąsident Andreas Bluhm – ganz diplomatisch: ÔÇ×Ver├Ąnderungen bieten auch immer die M├Âglichkeit zur Weiterentwicklung.“
 
Der Sportpolitische Sprecher der Linksfraktion, Karsten Kolbe, zeigt sich da weniger optimistisch. Er bef├╝rchtet mit dem erneuten Wechsel des Ressorts, das der Sport zum „ministerialen Schmuddelkind“ und damit zum „sprichw├Ârtlichen Wanderpokal“ avanciere. Erst 2016 wechselte der Sport aus dem Innen- ins Bildungsministerium. Schlagw├Ârter wie M├Ąngel bei der Schwimmausbildung in Grundschulen, schlechte Bezahlung von Trainerinnen und Trainern, drohenden Schlie├čung der Bundesst├╝tzpunkte Kanu, Triathlon und Segeln lieferte Kolbe gleich dazu.

Verein ….

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