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Historischer Triumph: RGC Hansa gewinnt die Champions League

Der RGC Hansa Rostock hat Vereinsgeschichte geschrieben. Nach zwei verlorenen Endspielen in Folge sicherten sich die Rostocker Goalballer bei der Champions-League-Endrunde in Berlin erstmals den europäischen Titel. Im Finale bezwang das Team von Cheftrainer Mario Turloff Çankaya aus der Türkei mit 14:10.

Eingestellt von MV-Sport.de
Die Champions-League-Sieger 2026 (v. li.): Cheftrainer Mario Turloff, Co-Trainer Torsten Schroiff, Fabian Diehm, Kilian Kollrep, John Turloff, Reno Tiede, Jonathan Dunkelmann, Phillipp Schrader, Christiane Honermeier und Christoph Görtz (Foto: RGC Hansa)

Der Rostocker Goalballclub Hansa hat sich erstmals zum Champions-League-Sieger gekrönt. Bei der Endrunde in Berlin setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Mario Turloff im Finale mit 14:10 gegen Çankaya aus der Türkei durch und feierte damit den größten europäischen Erfolg der Vereinsgeschichte. Nachdem die Rostocker bereits 2024 und 2025 das Endspiel erreicht hatten, aber jeweils ohne Titel geblieben waren, gelang beim dritten Finaleinzug in Folge endlich der große Wurf.

Der Weg ins Finale hatte den Rostockern zuvor einiges abverlangt. Nach drei Siegen und einer Niederlage in der Gruppenphase sowie einem deutlichen 13:4 im Viertelfinale gegen die Fen Tigers entwickelte sich das Halbfinale gegen Old Power aus Finnland zu einem echten Krimi. Der RGC lag zwischenzeitlich mit 4:6 zurück, kämpfte sich jedoch zurück und führte kurz vor Schluss mit 8:7. Praktisch mit dem Abpfiff gelang den Finnen noch der Ausgleich, sodass die Entscheidung im Golden Goal fallen musste. Dort erzielte Rostock den entscheidenden Treffer zum 9:8 und löste das Finalticket.

Im Endspiel erwischte der RGC Hansa einen starken Start und erspielte sich zwischenzeitlich einen Vorsprung von acht Treffern. Çankaya meldete sich in der zweiten Halbzeit allerdings zurück und verkürzte rund zweieinhalb Minuten vor dem Ende auf nur noch zwei Tore. Die Rostocker behielten in der entscheidenden Phase die Nerven, setzten noch einmal wichtige Treffer und machten mit dem 14:10 den historischen Triumph perfekt. „Jetzt diesen Titel tatsächlich zu holen ist die absolute Krönung. Die Mannschaft hat sich das verdient“, erklärte Cheftrainer Mario Turloff nach dem Erfolg.

Eine herausragende Rolle beim Titelgewinn spielte John Turloff. Im Finale erzielte er 13 der 14 Rostocker Treffer und avancierte mit insgesamt 54 Toren zudem zum Topscorer des Champions-League-Finalturniers. Der Erfolg ist für den RGC zugleich der vorläufige Höhepunkt einer jahrelangen Entwicklung im Rostocker Goalball. Mannschaft und Verein verwiesen nach dem Triumph auch auf die Bedeutung ihrer Partner sowie der Trainingsbedingungen in der speziell für Goalball ausgelegten Halle auf dem CJD-Campus.

Auch Sportministerin Stefanie Drese, die bekanntermaßen ein Fan des inklusiven Sportvereins ist, beglückwünschte das RGC-Team zu diesem historischen Erfolg. "Das ist einfach nur fantastisch. Und vor allem hochverdient. Der Rostocker Goalball steht nun an der Spitze Europas und Mecklenburg-Vorpommern ist mächtig stolz."

red (KI-Inhalt)

Platzierungen:

  1. RGC Hansa Rostock 🇩🇪

  2. Cankaya 🇹🇷

  3. Old Power 🇫🇮

  4. BRUK-BET Termalica Krakow 🇵🇱

  5. Fen Tigers 🇬🇧

  6. Aarhus Goalball 🇩🇰

  7. Nilüfer Buges 🇹🇷

  8. FSBU Gothenburg 🇸🇪

  9. Füchse Berlin 🇩🇪

  10. CA Cultural 🇵🇹

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