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Richmond Park Halbmarathon

Ein Erlebnisbericht von Laager Clubläufer Peter Zettl „Auf dem Weg zum Pariser Marathon, am 12. April 2026, begleitete ich meine Tochter Sina im Rahmen ihrer Vorbereitung beim traditionellen Richmond Park Halbmarathon. Wir durchliefen eine der schönsten und bekanntesten Naturlandschaften Londons. Nur einen Katzensprung südwestlichen vom Londoner Stadtzentrum entfernt, bietet dieser Halbmarathon eine willkommene Auszeit vom […]

Peter Zettl und Sina Scharakowski im Ziel des Richmond Park Halbmarathons (Foto: privat)

Ein Erlebnisbericht von Laager Clubläufer Peter Zettl

„Auf dem Weg zum Pariser Marathon, am 12. April 2026, begleitete ich meine Tochter Sina im Rahmen ihrer Vorbereitung beim traditionellen Richmond Park Halbmarathon. Wir durchliefen eine der schönsten und bekanntesten Naturlandschaften Londons. Nur einen Katzensprung südwestlichen vom Londoner Stadtzentrum entfernt, bietet dieser Halbmarathon eine willkommene Auszeit vom Großstadttrubel.

Der Richmond Halbmarathon fand im Old Deer Park in der Nähe der Themse statt. Westlich von London fließt die Themse durch reizvolle Vororte wie der heutige Austragungsort Richmond und den Royal Borough of Kingston upon Thames, bekannt für grüne Oasen, historische Stätten und charmante Stadtzentren mit Shopping und Pubs, bevor sie sich weiter Richtung Meer schlängelt und bis Teddington gezeitenabhängig ist. Die Strecke führte über vier Runden durch den Park, vorbei an wunderschönen Wäldern, sanften Hügeln und einer vielfältigen Tierwelt.

Das Wetter war an diesem Tag „very british“. Starker Regen, Wind und heftige Böen erschwerten den Lauf auf unbefestigten Untergrund und forderten manchen Balanceakt, um nicht in einer der zahlreichen Pfützen zu landen. 8 Grad Außentemperatur rundeten den herausfordernden Lauf dann schließlich ab. Südwestlich von London, Richtung Oxford beginnt die Themse, sich von der städtischen Enge zu lösen und durch eher grüne, vorstädtische Gebiete zu fließen.

Inmitten dieser Naturlandschaft befinden sich jedoch auch zwei besondere Denkmäler, die wir zweimal umrundeten. In den Pembroke Lodge Gardens findet man eine Hommage an Rockstar Ian Dury, den Leadsänger der Blockheads, der ein regelmäßiger Besucher des Richmond Parks war. Die Gedenkstätte für Dury besteht aus einer Bank mit der Inschrift „Reasons to be Cheerful“ – einem seiner Lieder. Sie ist der perfekte Ort für stille Besinnung, und man kann dort sogar einige seiner Lieder hören. Am Rande des Sidmouth-Waldes befinden sich einige wunderschöne Tore. Sie wurden anlässlich des 300-jährigen Jubiläums der St. Paul’s Cathedral – die man bekanntermaßen vom King Henry’s Mound aussehen kann – errichtet und von der Familie des renommierten Umweltschützers Edward Goldsmith gestiftet. Die Tore tragen die Inschrift „Der Weg“ – der Titel eines Buches des verstorbenen Goldsmith.

Alle Teilnehmenden erhielten im Ziel eine Medaille und Erfrischungen. Die Startgelder wurden dem Kingston Hospital Charity zu Forschungszwecken zur Verfügung gestellt. Unser Ziel erreichten wir in unter 2 Stunden. Jetzt kann Paris kommen.“

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