Am ersten September beginnt für die Handballer der SG Uni Greifswald/Loitz mit dem Heimspiel gegen den HV Grün-Weiss Werder die neue Saison in der Oberliga-Ostsee-Spree. Am letzten Wochenende bat Trainer Alexander Einweg seine Spieler bereits zum ersten Training. Nach dem starken neunten Platz der Vorsaison halten sich die Verantwortlichen der SG Uni mit den Prognosen merklich zurück, doch das Ziel weiterhin in der vierthöchsten deutschen Spielklasse dabei zu sein ist unumstritten. Um an die guten Leistungen der Vorsaison anzuknüpfen ist ein starker Kader nötig. Jürgen Radloff, sportlicher Leiter der SG Uni, sprach über sportliche Anforderungen und Personalveränderungen.

„ Wir gehen mit einem quantitativ und qualitativ verstärkten Kader in die Saison. Neu sind Ben Teetzen ( bisher HSV Insel Usedom ), Florian Fink ( bisher SG OSF Berlin ), Raki Marangko ( bisher SV Mecklenburger Stiere Schwerin ) und Til Granholm aus unserem eigenen Nachwuchs. Nicht mehr zum Kader der ersten Männermannschaft gehören Erik Schumacher ( setzt Laufbahn in der zweiten Mannschaft fort ), Richard Seidel und Jan Czekansky.

Mit den Neuverpflichtungen haben wir bessere Variierungsmöglichkeiten auf den einzelnen Positionen und erhoffen uns neue Überraschungsmomente in den einzelnen Spielen. „ Wie Jürgen Radloff bemerkte, war die Auswahl der Neuverpflichtungen ein langwieriger Prozess. Gemeinsam mit Trainer Alexander Einweg beobachtete der sportliche Leiter der SG Uni Greifswald/Loitz auch mehrere Spiele in anderen Ligen und fand dadurch den Kontakt zu potentiellen Kandidaten, die als Verstärkung für die SG Uni in Frage kamen. Trainer Alexander Einweg sieht seine Aufgabe nicht nur darin, die Neuen ins Mannschaftsgefüge zu integrieren sondern auch die Unberechenbarkeit seiner Mannschaft zu erhöhen.

Die Voraussetzungen für dieses Vorhaben scheinen günstig, bieten sich für den Trainer der SG Uni durch die Doppelbesetzung mehrerer Positionen nun weitaus mehr Möglichkeiten um sich auf die Taktik der Gegner einzustellen. Ein wichtiger Faktor ist für Alexander Einweg auch die Einbindung eigener Nachwuchsspieler in die erste Mannschaft. Nachdem Tim Stubbe und Torwart Niklas Henk bereits in der abgelaufenen Saison Ostsee-Spree-Oberliga Erfahrungen sammelten rückt nun mit Til Granholm ein weiterer Akteur der Jugendschmiede des HSV Peenetal Loitz nach. Mit durchplanter Trainingsarbeit steuert Einweg in die neue Saison mit dem Ziel nichts mit dem Abstieg zu tun haben zu wollen. Hartmut Roder, zweiter Vorsitzender der SG Uni Greifswald/Loitz sieht die Saison des zweiten Jahres nach der Rückkehr in die Oberliga-Ostsee-Spree als Herausforderung an. „ Wir dürfen uns auf keinen Fall auf dem neunten Platz der letzten Serie ausruhen. Die Liga ist noch stärker geworden. Mit dem Berliner FC Preussen, Fortuna Neubrandenburg und der SpVgg Blau-Weiss Berlin stoßen drei Aufsteiger dazu, die mit Sicherheit nicht gleich wieder absteigen wollen.

Mit dem schwierigen Auftaktprogramm gegen Werder und in Stralsund warten bereits zwei Hochkaräter auf uns. Vor der Mannschaft liegen ab jetzt harte Trainingswochen, in denen es gilt Kondition und Kraft aufzubauen. Beim traditionellen Peenetalcup am 18. August wird sich die Mannschaft erstmals in der Loitzer Peenetalhalle präsentieren. Wir alle, Mannschaft, Trainerteam und Vorstand werden alles tun, um den Zuschauern in Loitz und Greifswald attraktiven und erfolgreichen Handball zu bieten. Unser Dank gilt besonders allen Unterstützern ohne die Handball auf Bundesebene in Loitz und Greifswald nicht möglich wäre. „