Bei der 88. Warnemünder Woche (4. bis 12. Juli) ergänzten sich die hochkarätigen Segelwettbewerbe und das vielfältige Sommerfest-Programm erneut sehr gut. Windbedingungen mit einer Bandbreite von stürmisch bis Leichtwind forderten die Seglerinnen und Segler mitunter heraus. Dennoch konnten die 774 Aktiven aus 14 Nationen alle geplanten Wettfahrten erfolgreich beenden. Sehr gut angenommen wurde das Landprogramm mit der zweiten Auflage der Glashäger Strandkonzerte, dem 22. Musikfestival „Rauch auf dem Wasser“, den Turnieren in der Strand Arena Warnemünde, dem 28. Drachenbootfestival sowie einem täglichen Kulturprogramm mit Angeboten von Tradition bis Moderne. Die Organisatoren, wasser- wie landseitig, ziehen eine rundum positive Bilanz.
Mit den letzten Zieleinläufen ging eine Warnemünder Woche zu Ende, die den Seglerinnen und Seglern viel abverlangte und eine ständige Anpassung an die Bedingungen erforderte. Eine Herausforderung für alle – am Ende aber auch mit strahlenden Gesichtern und viel Lob für die Beteiligten.
„An Wetter hat uns Warnemünde mal wieder alles geliefert. Wir hatten stürmischen Wind, wir hatten schwachen Wind, wir hatten hohe Wellen und keine Wellen, wir hatten viel Strömung und wenig Strömung. Warnemünde ist ein Revier, in dem man für alle Bedingungen trainieren kann. Ich freue mich, dass wir an fast allen Tagen segeln konnten. Außerdem haben wir es durch vorausschauendes Umplanen der Rennen geschafft, in allen Klassen die vorgesehenen Wettfahrten abzuschließen“, zieht Gesamtwettfahrtleiterin Pınar Coşkuner Genç Bilanz.
Im Vergleich zu den Olympischen Spielen 2024 sei es in Warnemünde noch komplizierter, da noch mehr Regattabahnen, Klassen sowie Seglerinnen und Segler zu koordinieren seien, führt sie aus. Durch die neue Sportschule direkt an der Mittelmole und mitten im Regattageschehen habe sich die Warnemünder Woche weiter professionalisiert. Diese Infrastruktur sei einzigartig. Sie hoffe, dass auch künftig weiter in die Infrastruktur des Standortes investiert werde.
„Ich bin sehr zufrieden mit dem Verlauf der Warnemünder Woche in diesem Jahr. Wir konnten leider an einem Tag nicht segeln, aber wir haben es geschafft, allen Klassen genügend Rennen zu ermöglichen“, sagt Ralf Bergel, Chairman der Warnemünder Woche.
Ohne die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sei die Warnemünder Woche in dieser Form nicht möglich. Auch die Unterstützung der Partner träge wesentlich dazu bei, die Veranstaltung in dieser Form durchführen zu können. „Im nächsten Jahr freue ich mich auf die EM der 505er und die WM der J/22 als Teil der 89. Warnemünder Woche!“, sagt Bergel.
Das Thema Sport war nicht nur bei den Segelregatten präsent, sondern auch beim gut besuchten WIRO-Sporttag, wo regionale Vereine ihre Sportarten vorstellten und zum Mitmachen einluden. Um Sport auf höchstem Leistungsniveau drehte es sich beim Olympia-Talk in der Wal-Bar sowie auf der Olympiameile mit Mitmach-Stationen verschiedener Sportverbände und Informationen rund um die Olympia-Bewerbung. „Ich freue mich, dass wir mit der Warnemünder Woche wieder einmal zeigen konnten, wie gut unser Segelrevier für internationale Regatten geeignet ist, und dass wir mit der Olympia-Meile das Thema Olympia-Bewerbung erlebbar machen konnten“, sagte Heiko Lex, Referent für Sportvereine und Olympia-Bewerbung.
Sportliche Action im Sand konnten die Besuchenden bei den 30. Beach-Handball-Tagen und dem Beachrugby-Turnier mitverfolgen. Beim 28. Drachenbootfestival brachten Teams aus dem ganzen Bundesgebiet einen Tag lang den südlichen Alten Strom zum Brodeln. Paralympisches Flair brachte die internationale Deutsche Meisterschaft im Rollstuhlfechten ein, die am Abschlusswochenende im Hotel Neptun ausgetragen wurde.
„Ich freue mich sehr über den erfolgreichen Verlauf der 88. Warnemünder Woche. Alles hat hervorragend funktioniert, und die vielfältigen Angebote waren sehr gut besucht. Unser Augenmerk lag in diesem Jahr nicht nur auf der noch stärkeren Verknüpfung von Segel- und Landprogramm, sondern auch darauf, mit neuen Impulsen für noch mehr Programmvielfalt für alle Altersklassen zu sorgen“, sagt Ulrike Döring, Leiterin Büro Warnemünder Woche in der Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde.
PM Warnemünder Segel-Club