Kita gGmbH veranstaltet nach drei Jahren Pause ihr 18. Sportfest

Schwerin • Endlich war wieder die Bahn frei für die große Sause – die Kita gGmbH richtete nach drei Jahren Pause ihr traditionelles Sportfest im Stadion Lambrechtsgrund aus. Was 2019 aufgrund großer Hitze und danach coronabedingt ausfallen musste, ging endlich wieder an den Start. Rund 1.400 Kinder aus Vorschule und Hort, und damit etwa 300 Sportler mehr als in den Jahren zuvor, traten in unterschiedlichen Disziplinen an.

Warm-up zu fetziger Musik – frisch erwärmt und motiviert starteten die Kinder in die Wettkämpfe. (Foto: maxpress/Robert Dieball)

Los ging es mit der Aufstellung aller Kinder und ihrem feierlichen Fackeleinzug in das Stadion. Stimmungsvoll übergaben die letztmaligen Gewinner, die Kita „Feldstadtmäuse“ und der „City Hort“, den Wanderpokal zurück an die Wettkampfrichter. „Wir freuen uns, dass wir unsere Traditionsveranstaltung endlich wieder durchführen können und wegen des Ausbaus unserer Hortkapazitäten noch mehr Kinder dabei sind. Umso schöner ist, dass auch fast jedes Kind teilnehmen wollte. Für jeden, der mitmacht, gibt es natürlich eine Urkunde“, so Anke Preuß, Geschäftsführerin der Kita gGmbH, in ihrer Eröffnungsrede.

Und schon liefen die Maskottchen Limpopo der Kita gGmbH, Nashorn Volleo von den Volleyballern des SSC, Bulli von den Mecklenburger Stieren sowie Alex von den Stadtwerken fröhlich um die Wette – Alex machte das Rennen und Volleo staubte das Trostpflaster ab. Unter der Leitung von Claudia Beck aus der Kita „Flitzebogen“ wärmten sich die Kids gemeinsam zu coolen Beats auf. Anschließend ging es um Medaillen, Urkunden und Preise. Die Kita- und Hortkinder maßen sich zum Beispiel im 30- beziehungsweise 60-Meter-Lauf, beim Wurf mit Tennisbällen, im Weitsprung oder im Staffellauf. Mit dem fünfjährigen Mats und der sechsjährigen Enie waren gleich zwei Rekordhalter im Werfen in einer Gruppe – der Ball flog 12,90 Meter beziehungsweise 12,50 Meter weit. Emilie, Liselotte und Greta, alle acht Jahre alt, flitzten beim 60-Meter-Lauf, was das Zeug hielt: „Das macht so doll Spaß, wir machen so gerne Sport“, lautete die einhellige Meinung. Für gute Stimmung sorgte auch eine Hindernisstaffel, bei der die Pädagogischen Fachkräfte und Kinder um die Plätze kämpften. Die Kleinen waren eindeutig schneller und verbuchten den Sieg für sich.

Auf die Plätze, fertig, los – Beim 30- beziehungsweise 60-Meter-Lauf kam es auf Schnelligkeit an. (Foto: maxpress/Robert Dieball)

Tanzaufführungen und Sportvereine, die sich und ihre Sportarten Karate, Boxen und Judo vorstellten, gehörten ebenso zum bunten Rahmenprogramm. „Das Kämpfen ist cool“, sagte der sechsjährige Felix, der sich vom Kampfsportverein DOJO Ronin begeistert ein paar Kniffe auf der Matte zeigen ließ. Nebenan animierte der Boxclub BC Traktor Schwerin den Nachwuchs zum Faustkampf. Die sechs Jahre alte Abby erklärte mit leuchtenden Augen den Einmarsch ins Stadion mit bunten Cheerleader-Pompons zu ihrem persönlichen Highlight: „Das war so schön bunt.“ Bei der festlichen Siegerehrung durften die Kita „Wirbelwind“ und der „Freizeithort“ den Wanderpokal für ein Jahr mit nach Hause nehmen. Es folgten der Kita gGmbH-Song zum Finale und ein Schwarm von Friedenstauben, der in den Schweriner Himmel entlassen wurde. Dazu tauchten tausende Seifenblasen das Stadion in einen bunten Schleier.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig überreicht bei der Siegerehrung Medaillen an die Kinder (Foto: maxpress/Robert Dieball)

„Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und danken unseren Unterstützern, ohne die so eine Veranstaltung gar nicht möglich wäre“, sagte Anke Bruhn-Kokles, Pädagogische Leiterin der Kita gGmbH. Schwerin Menü schenkte zum Beispiel 2.600 Getränke aus. Die Urkunden gingen auf das Konto von Holger Hempels KFS- Kopier- und Faxgeräteservice. Für die Sicherheit aller Besucher sorgten das Polizeihauptrevier und die Helios Kliniken. Zahlreiche Auszubildende der Beruflichen Schule für Gesundheit und Soziales halfen bei den Wettkämpfen. Die Stadtwerke stellten die Seifenblasenmaschine und die Agentur maxpress übernahm die Moderation, lieferte die Beschallungsanlage sowie die Pavillons.

Quelle: maxpress