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100.000 Euro für neues Grün: Schweriner Stadion wieder bereit für den Sport

Das Stadion im Schweriner Lambrechtsgrund steht vor der Rückkehr zum regulären Sportbetrieb. Nachdem die Fläche in den vergangenen Monaten als provisorischer Parkplatz genutzt worden war, ist inzwischen neuer Rollrasen verlegt worden. Wenn sich das frische Grün wie geplant entwickelt, können Vereine die Anlage voraussichtlich ab Anfang Juni wieder vollständig nutzen.

Rund 100.000 Euro investiert die Lambrechtsgrund Betriebsgesellschaft in die Wiederherstellung der Spielfläche. Notwendig geworden war die zwischenzeitliche Umfunktionierung des Stadions, weil durch den Bau des neuen Radsportzentrums MV Parkflächen weggefallen waren. Für Veranstaltungen in der benachbarten Sport- und Kongresshalle diente das Stadion daher als Ausweichparkplatz – ein Zustand, der nicht nur bei Sportlern, sondern auch bei Anwohnern für Kritik sorgte.

Insbesondere die zusätzliche Verkehrsbelastung in der Von-Flotow-Straße führte zur Gründung einer Bürgerinitiative. Neben Lärmbedenken wurden auch Sicherheitsaspekte, etwa für Rettungsfahrzeuge, thematisiert. Zudem forderten Anwohner alternative Konzepte wie ein Park-&-Ride-System mit Shuttleverkehr. Der Konflikt mündete schließlich in einen Rechtsstreit zwischen Initiative und Stadt.

Auch wenn die Arbeiten an der Radsporthalle derzeit größtenteils still liegen, sollen die Parkplätze unter dem Bauwerk ab Oktober – pünktlich zum Beginn der Hallensaison – wieder zur Verfügung stehen. Ein Teil des zuvor im Stadion verwendeten Schotters wird dabei weiter genutzt. Dennoch könnte es bei Großveranstaltungen auch künftig eng werden, weshalb Besucher verstärkt auf öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad ausweichen sollen.

Für die Sportlerinnen und Sportler bedeutet die Entwicklung vor allem eines: die Rückkehr auf ihre angestammte Anlage. Gerade vor dem Hintergrund knapper Sportstätten in Schwerin ist die Wiederfreigabe des Lambrechtsgrunds ein wichtiges Signal. Fußballerinnen, Footballer und Leichtathleten können damit bald wieder auf einem modernen und hochwertig sanierten Rasen trainieren und Wettkämpfe austragen. So hebt Wieland Schaible, der Geschäftsführer der Lambrechtsgrund Betriebsgesellschaft, hervor: „So einen hervorragenden Rasen hatte das Stadion noch nie.“

red