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2. Speedway-Bundesliga startet mit 6 Teams in die Saison

Im Unterschied zur höchsten deutschen Speedwayliga, die auch in der unmittelbar bevorstehenden Saison lediglich die norddeutschen Hochburgen Güstrow, Stralsund und Wittstock umfasst, hat der Unterbau nochmals aufgerüstet. Wie im Vorjahr werden in der 2. Speedway-Bundesliga die Cloppenburg Fighters, das Inn-Isar-Team (jetzt als Devils in Landshut), der MSC Olching sowie die Teterower Hechte, die in dieser Reihenfolge die Tabellenplätze eins bis vier belegten, erneut an die Startbänder rollen.

Lediglich die DMV White Tigers aus Diedenbergen mussten wegen einer kostenintensiven Rekonstruktion ihrer Heimbahn diesmal schweren Herzens absagen. Neu dabei sind aber die Güstrower Young Torros sowie die Herxheim Drifters aus Rheinland-Pfalz. Damit nehmen insgesamt sechs Teams den Kampf um den offiziellen Titel des Deutschen Mannschaftspokals 2026 auf, wobei jede Vertretung ein Heim- und drei Auswärtsrennen zu bestreiten hat.

Jedes Rennen der 2. Bundesliga wird von vier Mannschaften in 16 Vorläufen und 4 Finals ausgefahren. Jedes Team besteht aus drei Fahrern der Klasse 500 ccm und einem U 17 Starter in der Klasse 250/500-R, wobei maximal ein ausländischer U 21 Fahrer zulässig ist. Beim Blick in die jetzt veröffentlichten Aufstellungen deutet sich gegenüber der auch schon spannenden Vorsaison nochmals ein Qualitätssprung an. So verpflichtete beispielsweise Titelverteidiger Cloppenburg mit dem Langbahnweltmeister Lukas Fienhage sowie dem EM-erfahrenen zweifachen Deutschen Speedwaymeister Norick Blödorn absolute Spitzenfahrer. Dazu gesellt sich mit dem Drittplatzierten der 250 ccm Paar-EM Janek Konzack eines der hoffnungsvollsten deutschen Bahnsporttalente. Beim MSC Olching führt der 41-jährige mehrfache Langbahnweltmeister Martin Smolinski, seit kurzem auch Klubchef der Bayern, die „jungen Wilden“ um U 21 Vizemeister Patryk Hyjek an. Als Team-Kapitänin der Devils aus Landshut ist erneut FIM-Women-Gold-Trophy-Siegerin Celina Liebmann dabei.

Und welche Rolle könnten die Mecklenburger Vertreter in dieser Liga spielen? Die Teterower Hechte bieten wie im Vorjahr die Eigengewächse Danny Knakowski und Mika Frehse auf. Dazu gesellt sich der 21-jährige Marlon Hegener, der vom vorjährigen Liga-Nord-Gewinner Meißner Hornets zu den Bergringstädtern wechselt. Für die Juniorklasse sicherte sich Teammanager Stephan Lönnies die Dienste des Deutschen B II Meisters Bruno Preibisch vom MSC Vier-Tore-Neubrandenburg. „Meine Jungs sollen gegen erstklassige Gegnerschaft vor allem Rennpraxis bekommen und weitere Erfahrungen sammeln“, hängt der zweifache Bergring-Pokalgewinner die Erwartungen nicht allzu hoch.

Etwas anders sieht es in ihrer Premierensaison bei den Güstrower Torros aus. Mit U 17 Vize-Weltmeister Tyler Haupt, der U 21 Team-Weltmeisterin Hannah Grunwald sowie dem wieder genesenen Carlos Gennerich hat Teammanager Ralf Peters junge Heißsporne mit bereits internationaler Erfahrung dabei. Zudem kündigte der ehemalige erfolgreiche U 21-Fahrer Erik Pudel nach anderthalb Jahrzehnten Rennpause sein Comeback an. „Unser Ziel ist auf jeden Fall ein Platz unter den ersten drei Teams in der Endabrechnung“, formuliert der erfahrene Trainer der Barlachstädter seine hochgesteckten Erwartungen. Übrigens treffen beide Mecklenburger Mannschaften in ihren jeweiligen Heimrennen auch direkt aufeinander.

Die Renntermine:

  • 25. April 2026 Cloppenburg
  • 13. Mai 2025 Herxheim
  • 22. Mai 2025 Güstrower
  • 13. Juni 2025 Teterow
  • 19. Juli 2025 Olching
  • 25. September 2025 Landshut