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Von der Ostsee nach Bratislava: „Mücke“ schreibt Sportgeschichte

Schweriner Triathlet Andreas Mücke wird in den Special Olympics Bundeskader berufen und geht bei 5. Special Olympics European Open Triathlon Competition an den Start

Andreas „Mücke“ Mücke, auch bekannt als „Meck Bull“, hat einen außergewöhnlichen Weg hinter sich. Nach zwei Schlaganfällen kämpfte sich der Triathlet aus Mecklenburg-Vorpommern Schritt für Schritt zurück in den Sport. Seit 2021 trainiert er beim SISU Schwerin, wo er mit viel Disziplin, Leidenschaft und Unterstützung seines Teams die Grundlage für seine Rückkehr in den Wettkampfsport legte.

Bereits im August 2025 begann er die gezielte Vorbereitung auf internationale Wettkämpfe. Seine Erfolge sprechen für sich: Beim KnappenMan 2025 belegte er den 3. Platz. Eine wichtige Sichtungsstation für den Bundeskader war der Indoor-Triathlon in Aschersleben Ende Januar, bei dem der Mittfünfziger den 5. Platz erreichte und damit erneut seine Leistungsentwicklung unter Beweis stellte.

Auf dem Rennrad zum Erfolg: Andreas Mücke will nach zwei erlittenen Schlaganfällen ein Vorbild sein. (Foto: © Trihelden / Andreas Mücke)

Am vergangenen Freitag dann die offizielle Bestätigung: Andreas Mücke wurde für den Bundeskader von Special Olympics Deutschland nominiert. Damit wird er vom 21. bis 25. Deutschland bei der 5. Special Olympics European Open Triathlon Competition vertreten. Und nicht nur das. Noch nie zuvor hat sich ein Triathlet aus Mecklenburg-Vorpommern für diesen Wettbewerb qualifiziert. Mücke alias „Meck Bull“ schreibt damit ein Stück Sportgeschichte für sein Bundesland.

Traditionell findet das Triathlon-Event im slowakischen Samorin, am Rande der Hauptstadt Bratislava, statt. Auf der klassischen Sprint-Distanz über 750 m Freiwasserschwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen trifft der gebürtige Berliner dann auf Special Olympics-Athleten aus der ganzen Welt.