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Chancenlos gegen Aris Thessaloniki

Die ROSTOCK SEAWOLVES haben ihr Heimspiel gegen Aris Thessaloniki im BKT EuroCup mit 79:110 (37:58) verloren. Vor 4.620 Zuschauern, darunter fast 800 griechische Fans, hielten die Wölfe nur in der Anfangsphase mit. Danach zeigten die Griechen den Wölfen ihre Grenzen auf und führten phasenweise mit bis zu 35 Punkten. Bei den SEAWOLVES ragte Todd Withers mit 22 Punkte hervor. Auf Aris-Seite erzielte Jeremiah Robinson-Earl 21 Zähler.

ROSTOCK SEAWOLVES gegen ARIS Thessaloniki 79:110 (37:58)

Die Kulisse war großartig, die Atmosphäre auf den Rängen stimmungsvoll. Es war eine Basketball-Party, bei der am Ende die Gäste jubelten. Erstmals in der Rostocker Europapokalgeschichte vermeldeten die ROSTOCK SEAWOLVES ausverkauft. Insgesamt 4.620 Zuschauer waren am Dienstagabend in die StadtHalle Rostock gekommen, um das Duell gegen den Titelfavoriten Aris Thessaloniki zu sehen.

Kurz vor dem Spiel ereilte die Wölfe eine Hiobsbotschaft: Center Owen Klassen musste kurzfristig nach einem Schlag aufs Knie passen und konnte die Partie nur von der Bank aus verfolgen. In einer ausgeglichenen Anfangsphase brachte TJ Crockett Jr. seine Wölfe in Führung (7:5, 3. Min), ehe die Gäste aus Griechenland das Kommando übernahmen. Trotz intensiver defensiver Bemühungen fand Aris immer wieder Lücken in der Abwehr der Rostocker. In Windeseile zogen die Gäste auf 7:16 (7. Min) davon. Zwei Dreier von Todd Withers und Robin Amaize ließen kurz Hoffnung aufkeimen (13:16, 8. Min), ehe das Team der griechischen Basketball-Legende Vassilis Spanoulis zweistellig davonzog.

Die Gäste-Fans unterstützten ihre Farben lautstark durchgehend auf den Rängen, auf dem Spielfeld gaben die Schwarz-Gelben bis zum Spielende den Takt an. Aris Thessaloniki führte zur Halbzeit mit 21 Punkten. Auch in der zweiten Hälfte erwiesen sich die Griechen als mindestens eine Nummer zu groß für die Wölfe, die sich an den Gästen offensiv wie defensiv die Zähne ausbissen.

Am Ende stand eine 31-Punkte-Niederlage zu Buche – die höchste, die die SEAWOLVES in ihren bisherigen 24 Europapokalspielen verschmerzen mussten.

Zahlen, bitte!

Das Fehlen von Owen Klassen machte sich im Spiel der Rostocker bemerkbar. Das Rebound-Duell gegen das griechische Schwergewicht ging mit 34:43 verloren. Auch in Sachen Ballkontrolle hatten die Wölfe das Nachsehen: 19 Mal ging der Ball verloren, die Griechen gaben das orangefarbene Leder lediglich neun Mal her.

Viertelstände (HRO-ARI): 20:29, 17:29, 14:25, 28:27

Punkteverteilung:

Rostock: Amaize (5), Baggette (2), Copeland (15), Crockett Jr. (12), Hartwich (2), Klassen (nicht eingesetzt), Konontsuk (4), Lansdowne (6), Leuchten (9), Lockhart (0), Stove (2), Withers (22).

Thessaloniki: K. Antetokounmpo (6), T. Antetokounmpo (2), Birch (8), Chatzilamprou (5), Dimitrijevic (17), Jovic (0), Liddell (7), Mitrou-Long (2), Mokoka (6), Morgan (20), Robinson-Earl (21), Toliopoulos (16).

So geht’s weiter
Am Samstag um 18:30 Uhr treffen die SEAWOLVES in der easyCredit BBL auswärts auf den SYNTAINICS MBC. Das nächste Spiel im BKT EuroCup findet am Mittwoch, 28. Oktober, um 19:30 Uhr beim italienischen Club Baglietto Derthona Tortona statt. Das nächste Heimspiel der Wölfe wird am Sonntag, 1. November, um 15:00 Uhr gegen den FC Bayern München Basketball in der StadtHalle Rostock ausgetragen. Restkarten gibt es auf tickets.seawolves.de

Symbolbild

Stimmen zum Spiel

Przemyslaw Frasunkiewicz (Head Coach Rostock): „Über weite Strecken waren wir gut im Spiel und sehr konzentriert. Dann sind uns leider vier folgenschwere Fehler unterlaufen, die zu drei oder vier völlig offenen Dreipunktewürfen geführt haben. Aris hat diese Würfe getroffen, und ab diesem Moment sind wir komplett eingebrochen. Immerhin haben wir in der zweiten Halbzeit versucht, zurückzukommen und den Rückstand Schritt für Schritt zu verkürzen.“

Vassilis Spanoulis (Head Coach Thessaloniki): „Glückwunsch an meine Spieler. Ich denke, wir haben ein wirklich gutes Spiel gemacht. Jeder, der das Parkett betreten hat, hat einen wichtigen Beitrag geleistet und der Mannschaft geholfen, dieses Spiel zu gewinnen. Außerdem möchte ich mich bei unseren Fans bedanken, die den Weg nach Rostock auf sich genommen haben, um uns zu unterstützen. Das bedeutet der Mannschaft, den Spielern und dem gesamten Verein sehr viel. Es ist für uns eine Verpflichtung, aber gleichzeitig auch eine zusätzliche Motivation, guten Basketball zu spielen.“

Text: Rostock Seawolves

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