Nach den deutlichen Niederlagen am vergangenen Wochenende richtet sich der Blick der beiden Motoball-Bundesligisten aus Mecklenburg-Vorpommern bereits auf das nächste Highlight. Am Sonntag (5. Juli) empfängt der MSC Kobra Malchin den MSC Jarmen zum Vorpommern-Derby in der Waldarena. Während die Gäste dringend Punkte im Kampf um die Spitzenplätze benötigen, wollen die Kobras ihrem Heimpublikum einen leidenschaftlichen Auftritt bieten.
Für den MSC Jarmen ist die Ausgangslage klar. Nach der 3:14-Niederlage beim Spitzenreiter MSC Seelze rutschte das Team auf Rang drei der Bundesliga Nord ab und liegt nun punktgleich hinter dem zweitplatzierten MBC 70/90 Halle. Mit einem Erfolg in Malchin könnte die Mannschaft von Trainer Robert Vaegler zumindest vorübergehend wieder auf den zweiten Tabellenplatz klettern und den Druck auf die Konkurrenz erhöhen. Alles andere als ein Auswärtssieg wäre für die Jarmener eine Enttäuschung.
Der MSC Kobra Malchin geht dagegen als klarer Außenseiter in das Derby. Die 0:8-Heimniederlage gegen die MSF Tornados Kierspe hat die schwierige Saison des Tabellenletzten fortgesetzt. Dennoch dürften Motivation und Einsatzbereitschaft im prestigeträchtigen Landesduell besonders hoch sein. Das Trainerteam setzt dabei auf eine eingespielte Mannschaft. Vor heimischer Kulisse wollen es Kapitän Tom Wippler und Co. ihren Gästen so schwer wie möglich machen.
Auch abseits des Sportlichen verspricht das Derby beste Voraussetzungen für einen stimmungsvollen Motoball-Nachmittag. Die Verantwortlichen des MSC Kobra Malchin hoffen auf zahlreiche Zuschauer und eine gut gefüllte Waldarena. Wenn der Anpfiff am Sonntag um 15 Uhr ertönt, werden Tabellenkonstellation und Favoritenrolle für 80 Minuten in den Hintergrund rücken – denn Derbys schreiben bekanntlich ihre eigenen Geschichten.
red