Für die Rostock Seawolves steht am Samstag (24. Oktober) die nächste Herausforderung in der easyCredit Basketball Bundesliga auf dem Programm. Um 18:30 Uhr treffen die Ostseestädter auswärts auf den SYNTAINICS MBC aus Weißenfels. Die Voraussetzungen versprechen ein spannendes Wolfsduell: Beide Mannschaften haben ihre vergangenen zwei Ligaspiele gewonnen und weisen nach fünf Partien eine identische Bilanz von drei Siegen und zwei Niederlagen auf. In der Tabelle liegen die Kontrahenten auf den Plätzen acht und neun unmittelbar nebeneinander.
Allerdings reisen die Seawolves mit einer deutlichen Niederlage im Gepäck nach Sachsen-Anhalt. Im BKT EuroCup unterlag das Team von Trainer Przemyslaw Frasunkiewicz zuletzt dem griechischen Vertreter Aris Thessaloniki mit 79:110. Der MBC hingegen tankte auf internationalem Parkett Selbstvertrauen und gewann sein Auswärtsspiel in der European Northern Basketball League (ENBL) bei Pully Lausanne mit 88:67. Die Weißenfelser, die 2025 sensationell den deutschen Pokal gewannen, werden seit Saisonbeginn von Vladimir Jovanovic trainiert und konnten trotz einiger Veränderungen einen Großteil ihrer Leistungsträger halten.
Besonders auf Spencer Reaves müssen die Rostocker aufpassen. Der Guard erzielt bislang durchschnittlich 17,5 Punkte pro Spiel und überzeugt mit einer starken Dreierquote von 53,8 Prozent. Auch DeLonnie Hunt (15,4 Punkte) und Center Jure Planinic, der neben 11,4 Punkten durchschnittlich elf Rebounds einsammelt, gehören zu den wichtigsten Akteuren der Gastgeber. Ein Wiedersehen gibt es zudem mit Gabriel de Oliveira, der 2022 mit den Seawolves den Aufstieg in die Bundesliga feierte. Auf Rostocker Seite ist der Einsatz von Center Owen Klassen fraglich. Der Kanadier fehlte bereits gegen Thessaloniki aufgrund einer leichten Bänderdehnung im Knie.
Seawolves-Coach Przemyslaw Frasunkiewicz erwartet eine anspruchsvolle Aufgabe: „Für uns wird es ein schwieriges Auswärtsspiel, denn es ist immer schwer, in Weißenfels zu bestehen.“ Entscheidend sei es, konzentriert zu beginnen, über die gesamte Spielzeit als Mannschaft zusammenzuhalten und die taktischen Vorgaben umzusetzen. Vor allem das strukturierte Offensivspiel der Gastgeber wollen die Rostocker unterbinden. Gelingt das, könnten die Seawolves ihren dritten Bundesliga-Sieg in Folge feiern und sich in der oberen Tabellenhälfte festsetzen. Die Begegnung wird ab 18:15 Uhr live beim Streamingdienst DYN übertragen.
red (KI-Inhalt)