Sparkassen Wildcats werden ihrer Favoritenrolle gerecht und bedanken sich bei Fans und Helfern

FĂŒr die Partie zwischen den Sparkassen Wildcats Stralsund und dem TV Hörde ergab sich rein aus der Tabellenkonstellation eine Favoritenstellung fĂŒr das Team vom Sund. Das wusste auch Chefcoach Kim Hakan Buchwald. Allerdings konnten seine Volleyballerinnen bisher nicht so souverĂ€n damit umgehen. In diesem Spiel schon. Buchwalds Plan: von Anfang an gab er Spielerinnen Einsatzzeiten, die sie so noch nicht oft hatten. Ein Vertrauen, dass alle mit guten Leistungen rechtfertigen konnten. Ganz zur Freude des heimischen Publikums.

Die 405 Zuschauer bekamen 75 Minuten lang ein Spiel auf Augenhöhe zu sehen, in dem sich beide Teams gut in Szene setzen konnten. Auch wenn die Stralsunderinnen fast immer in FĂŒhrung lagen, bemĂŒhten sich die GĂ€ste konsequent um einen Satzgewinn. Viele lange Ballwechsel begleitet von mit lautstarkem Applaus gewĂŒrdigten Angriffs- und Abwehraktionen endeten jedoch in der Mehrzahl mit einem Punktgewinn fĂŒr das Heimteam.

Immer wenn es den GĂ€sten gelang, den Vorsprung etwas zu reduzieren fanden die Wildcats eine gute Lösung. Von Zuspielerin Larissa Hiemer – die zurecht auch zur MVP gewĂ€hlt wurde – gut in Szene gesetzt, punkteten Stralsunds Angreiferinnen mal mit harten, mal mit platzierten Angriffen. Sie fanden RĂ€ume oder tuschten erfolgreich den gegnerischen Block. Sehr gute AufschlĂ€ge, inklusive einiger Asse, setzten die GĂ€ste stetig unter Druck. Dazu kam eine Reihe von sehr guten Block- und Abwehraktionen.

Am Ende ging die Partie mit 25:22, 25:22 und 25:19 an die HansestÀdterinnen.

MVP Ehrung durch Ralf Bernhardt, GeschĂ€ftsfĂŒhrer SWS Energie (Foto: © AndrĂš Gschweng)

„Mit diesem Sieg beschenkten sich die Sparkassen Wildcats nicht nur selbst fĂŒr den vielen Aufwand der letzten Wochen. Er war auch ein Dankeschön an die vielen Fans und Zuschauer, die zu jedem Spiel den Weg in die Halle finden“, weiß Teammanager Steffen TĂ€ubrich. Nach der Partie bedankten sich die Spielerinnen auch bei den vielen Helfern des Vereins, die mehr oder weniger im Hintergrund jedes Mal eine umfangreiche und fleißige Arbeit leisten. „Über die Saison sind das immerhin mehr als 50 Personen“, so der Heimspielkoordinator. Und stolz ergĂ€nzt er: „Freuen kann sich auch der KinderNotDienst des VSP e.V. Bei einem TEDDY TOSS in der ersten Satzpause kam ein Betrag von 1.500 € zusammen, der ĂŒberwiegend von den Stadtwerken Stralsund getragen wird und vom Verein nach oben aufgerundet wurde.“

Mit dem Heimsieg stehen die Wildcats aktuell auf einem souverĂ€nen 6. Platz in der Sparda 2. Liga Pro. Allerdings haben sie bereits 15 Partien gespielt, so viele wie sonst kein Team. Somit geht es fĂŒr sie jetzt erst einmal in die verdiente Weihnachtspause. Am 10. Januar heißt es dann wieder, die heimische Arena zur Volleyballhölle werden zu lassen. Dann treffen Dommaschke, Hiemer, Groth und Co. auf die BayerVolleys Leverkusen, die bislang nur 4 Niederlagen einstecken mussten.

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