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Mit Sieg über Berlin ins Pokal-Achtelfinale

Die Sparkassen Wildcats Stralsund demonstrierten vor heimischem Publikum eindrucksvoll den vorhandenen Leistungsunterschied zum Drittligisten BBSC Berlin II. Mit dem klaren Dreisatz-Sieg in der Tasche geht es für Tara Fröhlich, Sabrina Dommaschke, Amelie Grawert und Co. am 7. November gegen Erfurt weiter.

Eingestellt von MV-Sport.de
Immer wieder stellte sich der Stralsunder Block als unüberwindbar für die Berlinerinnen heraus. (Foto: ZVG)

Mit einer konzentrierten Leistung haben die Sparkassen Wildcats das Achtelfinale des DVV-Pokals erreicht. Nach nur 60 Minuten Spielzeit stand das Endergebnis fest – gegen den Drittligisten BBSC Berlin II hatte das favorisierte Team von Chefcoach Kim Buchwald nichts anbrennen lassen und einen klaren 3:0-Sieg (25:10, 25:12, 25:15) eingeholt.

Schon in der Vorbereitung auf den Spieltag wollte das Stralsunder Trainerteam nichts dem Zufall überlassen. Akribisch wurden die bisherigen Spiele der Berlinerinnen analysiert und ein entsprechender Matchplan erarbeitet. Vor heimischem Publikum dann brachte Buchwald direkt die stärkste verfügbare Formation auf das Feld. Ziel war es, von Beginn an Respekt gegenüber dem Gegner und die Ernsthaftigkeit dieses Pokalauftritts zu demonstrieren.

Und der Plan ging auf. Nur die Anfangsphase des ersten Satzes verlief noch ausgeglichen. Schon kurz darauf ging es recht einseitig weiter. Die fast 400 Zuschauer bekamen zahlreiche erfolgreiche Aktionen in Block und Abwehr, Aufschlag und Angriff zu sehen. "Allein die 14 Aufschläge von Tara Fröhlich und die darauf folgenden Aktionen entwickelten einen solchen Druck, dass das Gästeteam nicht mehr ins Spiel fand", zeigt sich Teammanager Steffen Täubrich begeistert. Ganze 17 Satzbälle standen auf der Stralsunder Habenseite. Drei konnten die Berlinerinnen noch abwehren bevor Hannah Becher mit einem platzierten Angriff den Sack zu machte.

Konzentration: Tara Fröhlich lieferte mit 14 Aufschlägen im ersten Satz mächtig ab. (Foto: ZVG)

Auch im zweiten Durchgang erspielten sich die Sparkassen Wildcats einen deutlichen Vorsprung. Die Auszeit von Berlins Trainer Rocco Prielipp beim Stand von 16:6 brachte da kaum Veränderung. Die Gastgeberinnen behielten ihren Fokus konsequent aufrecht und verwandelten schließlich den zweiten von 13 Satzbällen zum 25:12-Endstand.

Im Verlauf des Spiels veränderten Kim Buchwald und Co-Trainerin Chelasea Ingabire immer wieder die Aufstellung ihrer Wildcats. Schließlich konnte das Team auf einen 14-köpfigen Kader zurückgreifen. Und alle sollten ihren Auftritt bekommen. Wie ein Uhrwerk gingen die Aktionen jeder einzelne Stralsunderin ineinander über. "Die Berlinerinnen ließen hin und wieder in einzelnen Aktionen ihr Leistungsvermögen aufblitzen, in Bedrängnis konnten sie das Heimteam aber nicht bringen", resümiert Täubrich. So gewannen diese mit ihrer druckvollen Spielweise auch Satz Nummer drei ungefährdet mit 25:15. Das Fazit der Gäste viel entsprechend anerkennend aus. "Unsere Gegnerinnen überzeugten mit starken Aufschlägen, hielten ihre Fehlerquote gering und wir haben einfach nicht in unser Spiel gefunden", ließen die Berlinerinnen anschließend auf ihren Social Media Kanälen wissen.

Ein entspannter Trainer: Kim Buchwald konnte das Spiel seiner Wildcats bis zum Ende genießen. (Foto: ZVG)

Stralsunds Zielstellung dieser Pokalsaison ist also erreicht. Das Team um Kapitänin Sabrina Dommaschke freut sich nun gemeinsam mit seinen Fans auf die Auseinandersetzung am 7. November. Dann heißt es DVV-Pokal-Achtelfinale – wieder in der heimischen Diesterweg-Sporthalle (Anpfiff um 17 Uhr). Zu Gast werden die Erstligistinnen von Schwarz-Weiß Erfurt sein. Heimspielkoordinator Täubrich weiß bereits: "Da wird die Halle mit erwarteten 700 Zuschauern wieder beben."

Starting Six der Wildcats: Carlotta Klemm, Viktoria Wahlgren, Amelie Grawert, Junora Vagele, Martina Del Treppo, Tara Fröhlich

Außerdem spielten: Fiona Arnold, Hannah Becher, Sabrina Dommaschke, Janneke Lene Füllgrabe, Shari Groth, Rosali Nimz, Simone Robinson und Luna Rumpel

red

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