Wer Leben retten will, muss sein Wissen regelmäßig auffrischen. Genau deshalb haben die Ehrenamtlichen der DLRG Bergen Rügen e.V. erneut ihre Qualifikation als Rettungsschwimmer erfolgreich verlängert. Mit der Wiederholungsprüfung stellten sie sicher, dass sie auch künftig in Notfällen schnell, sicher und professionell handeln können – ein Engagement, das weit über den eigentlichen Wasserrettungsdienst hinausreicht.
Die Ausbildung zum Rettungsschwimmer ist für viele der Freiwilligen fester Bestandteil ihres ehrenamtlichen Einsatzes. Sie kommt unter anderem bei Wasserrettungseinsätzen, der Absicherung von Langstreckenschwimmen und anderen Veranstaltungen am Wasser sowie bei Kinderfreizeiten und dem Schwimm-Ferien-Camp der DLRG Ortsgruppe zum Tragen.
Die Wiederholungsprüfung dient dabei weit mehr als dem Erhalt eines Nachweises. Rettungstechniken, Erste-Hilfe-Maßnahmen und lebensrettende Sofortmaßnahmen werden regelmäßig trainiert und auf den aktuellen Stand gebracht. So bleibt die Handlungssicherheit erhalten – ein entscheidender Faktor, wenn im Ernstfall jede Sekunde zählt. Dass dieses Wissen nicht selbstverständlich ist, zeigen die Zahlen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft: Im Jahr 2025 kamen bundesweit 393 Menschen in Gewässern ums Leben. Die meisten dieser Unfälle ereignen sich an unbewachten Seen und Flüssen. Umso wichtiger sind gut ausgebildete Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer, die Präventionsarbeit leisten und im Notfall schnell eingreifen können.
Die DLRG Ortsgruppe Bergen auf Rügen setzt damit ein starkes Zeichen für Verantwortung und gelebtes Ehrenamt. Hinter jedem erfolgreichen Lehrgang stehen engagierte Ausbilderinnen und Ausbilder sowie zahlreiche Freiwillige, die einen Teil ihrer Freizeit investieren, um anderen Menschen Sicherheit zu geben. Ihr Einsatz trägt dazu bei, dass Badegäste, Kinder und Familien Veranstaltungen am und im Wasser mit einem guten Gefühl genießen können – auf Rügen und darüber hinaus.
red