Zum Hauptinhalt springen
Login | Mitmachen
Handball Rostock

Revanche im Visier: Empor empfängt formstarke Altenholzer

roter Handball auf blauem Hallenboden
Symbolbild

Drittes Heimspiel in Folge für den HC Empor Rostock und wieder ein Topduell. Am Sonntag, den 22. Februar empfängt das Team von Trainer Michael Jacobsen den TSV Altenholz. Es ist ein echtes Verfolgerduell in der 3. Liga – der Tabellensechste aus der Hansestadt trifft auf den Vierten aus Schleswig-Holstein. Letzterer hat zuletzt mit sieben Siegen in Serie mächtig Selbstvertrauen getankt.

Die Gäste reisen mit breiter Brust an. Am vergangenen Wochenende setzte sich der TSV mit 33:30 bei Eintracht Hildesheim durch und bestätigte damit seine starke Form. Die Kooperation mit Bundesligist THW Kiel zahlt sich aus: Viele junge, dynamische Spieler prägen das Altenholzer Spiel. „Sie sind wendig und stark im Eins gegen Eins“, warnt Empor-Trainer Michael Jacobsen. „Wir müssen das Tempo kontrollieren und etwas mehr Kompaktheit in unserer Abwehr finden“, fordert der Däne mit Blick auf die Schlüssel zum Erfolg.

Das Hinspiel zwischen Rostock und Altenholz Ende September war nichts für schwache Nerven und dürfte bei Empor noch in Erinnerung sein. In der Edgar-Meschkat-Halle unterlag man denkbar knapp mit 25:26. Nach ausgeglichener erster Halbzeit (12:12) lag der HCE im zweiten Durchgang zwischenzeitlich mit 21:18 in Führung, brachte sich aber am Ende nicht um den Lohn. Altenholz drehte die Partie in einer hitzigen Schlussphase, parierte einen Siebenmeter und rettete den Vorsprung über die Zeit. „Das war eines unserer besten Spiele – und wir haben trotzdem verloren. Da erwartet uns eine Riesenaufgabe“, so Jacobsen.

Personell muss Empor weiterhin auf Torjäger Elias Gansau verzichten. Der Rückraumspieler fällt mit einer Sprunggelenksverletzung aus und wird frühestens am 8. März im Heimspiel gegen seinen Ex-Klub Aue zurückerwartet. Umso mehr wird es auf mannschaftliche Geschlossenheit, defensive Stabilität und die Unterstützung der eigenen Fans ankommen, um die Altenholzer Erfolgsserie zu stoppen – und sich für die bittere Hinspiel-Niederlage zu revanchieren.

Artikel teilen: