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Rostocker Segler beim DSV-Fahrtenwettbewerb ausgezeichnet

Gleich mehrfach stand der Rostocker Segelsport beim Fahrtenwettbewerb 2025 des Deutschen Segler-Verbandes im Rampenlicht. Während eine studentische Crew für ihre Forschungsreise auf der Ostsee ausgezeichnet wurde, erhielt ein erfahrenes Seglerehepaar einen Preis für sein Lebenswerk.

Eingestellt von MV-Sport.de
Noa Wilhelmine Hassel vom ASV zu Rostock erhält den „Jugend- und Umweltpreis“ (Foto: Finn Ole Kleinfeldt)

Große Anerkennung für den Rostocker Segelsport: Beim Fahrtenwettbewerb 2025 des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) gingen gleich zwei besondere Auszeichnungen an Mitglieder Rostocker Segelvereine. Im Rahmen eines Seglerfestes am 17. Oktober in Hamburg wurden eine studentische Forschungsreise und ein beeindruckendes seglerisches Lebenswerk gewürdigt. Insgesamt hatten sich 33 Skipperinnen und Skipper mit ihren Crews um die verschiedenen Preise beworben.

Mit dem Jugend- und Umweltpreis wurde Noa Wilhelmine Hassel vom Akademischen Segler-Verein zu Rostock ausgezeichnet. Als Skipperin führte sie das Vereinsschiff „Universitas“ von Rostock ins litauische Klaipėda und zurück. Neben fünf Mitgliedern des Rostocker Segelvereins waren sieben internationale Studierende an Bord. Die vom europäischen Hochschulnetzwerk EU-CONEXUS unterstützte Reise verband sportliches Segeln mit internationalem Austausch und wissenschaftlicher Forschung. Mithilfe einer vom Institut für Ostseeforschung Warnemünde bereitgestellten CTD-Sonde sammelte die Crew während des Törns ozeanografische Daten.

Eine weitere besondere Ehrung erhielten Heidemarie und Manfred Brandes vom See- und Segelsportverein Rostock und der Schiffergilde zu Berlin. Das Berliner Ehepaar wurde für sein seglerisches Lebenswerk ausgezeichnet. Ihre gemeinsame Leidenschaft begann erst im Erwachsenenalter mit einer hölzernen Olympiajolle auf Binnen- und Boddengewässern. Später folgten ausgedehnte Reisen ins Mittelmeer und in die Karibik. Seit vielen Jahren erkunden die beiden mit ihrer neun Meter langen Yacht „Libra“ die Welt. In den vergangenen 45 Jahren erhielten sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter zweimal den Commodore Preis des DSV.

Heidi und Manfred Brandes werden mit dem Preis für das seglerische Lebenswerk ausgezeichnet. (Foto: Finn Ole Kleinfeldt)

Auch in der Kategorie Küste spielte die Hansestadt Rostock eine wichtige Rolle. Gunnar Kuphal vom Berliner Yacht-Club sicherte sich mit seinem Folkeboot „Blomquist“ die Bronzemedaille. Sein ausgezeichneter Törn führte ihn von Rostock bis nach Mariehamn auf den finnischen Ålandinseln und zurück.

dsv/red

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