Schwerin siegt souverÀn gegen Aufsteiger Flacht
Schweriner Volleyballerinnen feiern 3:0 AuswÀrtssieg
Der SSC Palmberg Schwerin hat seinen Bundesliga-Auftritt bei den Binder BlaubĂ€ren TSV Flacht souverĂ€n mit 3:0 gewonnen und dabei trotz rotierten Kaders eine konzentrierte Leistung gezeigt. Nach einem guten Auftakt der Gastgeberinnen ĂŒbernahmen die favorisierten Schwerinerinnen in allen drei SĂ€tzen Schritt fĂŒr Schritt die Kontrolle. Druckvolle AufschlĂ€ge â allen voran von Luisa van Clewe und spĂ€ter Iris Vos â sowie eine konstant hohe Angriffsquote ĂŒber die AuĂenangreiferin Grozer sorgten dafĂŒr, dass der SSC in den entscheidenden Phasen jederzeit die Oberhand behielt. Flacht zeigte mutige Angriffe, gute Blockarbeit und kĂ€mpfte sich immer wieder heran, doch Schwerin agierte in den wichtigen Momenten abgeklĂ€rter. Mit 25:17, 25:18 und 25:17 setzte sich der Champions-League-Teilnehmer letztlich sicher durch. FĂŒr MVP Leana Grozer endete der Abend mit 15 Punkten â und fĂŒr den SSC endete er nicht wirklich: nach dem Bundesligaeinsatz machte sich das Team auf den Weg nach Bulgarien, wo bereits die nĂ€chste Champions-League-Partie wartet.
Nur zwei Tage nach ihrem Auftaktsieg in der Champions League gegen Paris trat der SSC Palmberg Schwerin mit komplett rotierter Startformation bei den Binder BlaubĂ€ren TSV Flacht an â und legte dennoch einen beeindruckend konzentrierten Beginn hin. Die GĂ€ste fanden sofort ihren Rhythmus: Ăberzeugende Punktgewinne von Vos und Artyshuk sorgten frĂŒh fĂŒr eine 1:4-FĂŒhrung. Angetrieben vom lautstarken Heimpublikum kĂ€mpfte sich Flacht jedoch schnell zurĂŒck in die Partie. Mit variablen Angriffen egalisierten die BlaubĂ€ren den RĂŒckstand zum 5:5 und zwangen Schwerin erstmals zum Nachjustieren. Doch kaum war der Ausgleich hergestellt, ĂŒbernahm der Favorit wieder die Kontrolle. Eine starke Aufschlagserie von Luisa van Clewe setzte Flachts Annahme unter Druck und verschaffte Schwerin erneut ein komfortables Polster. Beim Spielstand von 8:14 zog Flachts Trainer Manuel Hartmann die erste Auszeit. Im Anschluss entwickelte sich ein ausgeglichenes Duell, in dem beide Teams Punkt fĂŒr Punkt antworteten. Besonders Flachts Block glĂ€nzte nun mehrfach und verkĂŒrzte den RĂŒckstand auf 17:21. Doch als der Satz noch einmal spannend zu werden drohte, schlug Schwerin zurĂŒck: Vedrana Jaksetic servierte eine druckvolle Serie, wĂ€hrend Leana Grozer die Angriffe konsequent verwertete. Damit besiegelten die GĂ€ste den Satzgewinn mit 17:25.
Der zweite Durchgang begann deutlich ausgeglichener, ehe sich die GĂ€ste aus Schwerin beim 6:10 erstmals ein kleines Polster erspielten. Flacht versuchte, aus einer stabilen Annahme heraus mehr Druck ĂŒber die Mitte zu erzeugen, doch auch der SSC blieb variabel: Van Clewe und Gerritsen punkteten zuverlĂ€ssig und hielten den Vorsprung ihrer Mannschaft aufrecht. Zudem behielt Schwerin ĂŒber den gesamten Satz hinweg eine starke Angriffsquote und setzte mit den AuĂenangreiferinnen Vos und Grozer immer wieder wirkungsvolle Akzente. Beim 10:17 reagierten die BlaubĂ€ren und brachten Veer fĂŒr Kögler, um den Rhythmus des Gegners zu brechen. SpĂ€ter folgte beim 12:20 der Doppelwechsel, doch Schwerin lieĂ sich davon kaum beeindrucken. Zwar waren die Aktionen auf beiden Seiten nicht immer fehlerfrei, doch die GĂ€ste kontrollierten das Geschehen ĂŒber weite Strecken. Mit konsequenter Chancenverwertung brachte Schwerin den Satz schlieĂlich sicher mit 18:25 ins Ziel.
Die Gastgeberinnen aus Flacht erwischten den besseren Start in Durchgang drei und zwangen den Favoriten aus Schwerin frĂŒh zu Fehlern. Die 5:2-FĂŒhrung der Aufsteiger hielt jedoch nicht lange an: Luisa van Clewe setzte die BlaubĂ€ren mit druckvollen AufschlĂ€gen unter Druck und Schwerin glich beim 8:8 aus. Als Flacht kurz darauf beim 8:9 zur Auszeit griff, appellierte SSC-Coach Felix Koslowski vor allem an mehr Konzentration im Zusammenspiel von Block und Abwehr. Den lĂ€ngsten Ballwechsel des Abends entschieden allerdings die Gastgeberinnen kurz darauf beim 11:11 fĂŒr sich â ein Moment, der die starke Defensivarbeit beider Teams verdeutlichte. Beim Stand von 13:15 zog Schwerin den Doppelwechsel und brachte erstmals Kohn und Kirchhoff ins Spiel. Nachdem der Satz lange auf Augenhöhe verlaufen war, setzten sich die GĂ€ste nun Schritt fĂŒr Schritt ab und erspielten sich eine 14:19-FĂŒhrung. Flachts Trainer Manuel Hartmann nutzte die Auszeit, lobte sein Team fĂŒr die starke Vorstellung, doch direkt nach Wiederaufnahme des Spiels setzte Iris Vos mit einem Ass den nĂ€chsten Nadelstich und leitete fĂŒr Schwerin die Crunchtime ein. Im Angriff lief beim SSC nun vieles ĂŒber Leana Grozer, die mit insgesamt 15 Punkten aus drei SĂ€tzen zur spĂ€teren MVP avancierte. Am Ende blieb der Favorit souverĂ€n: Mit 17:25 ging auch der dritte Satz ungefĂ€hrdet an die Mannschaft aus Mecklenburg-Vorpommern.
Starting Six Binder BlaubĂ€ren Flacht: Schammer â Kögler â Vogel â Lobzhanidze â Marjanovic â Lobzhanidze â BĂŒdenbender
Starting Six SSC Palmberg Schwerin: Frommann â Jaksetic â Vos â Grozer â Artyshuk â Gerritsen â van Clewe
Text: Hanna Jehring (SSC Sport-Marketing)






