SSC Palmberg Schwerin verliert auswärts gegen Allianz MTV Stuttgart mit 3:0

Der SSC Palmberg Schwerin lieferte dem Allianz MTV Stuttgart im letzten Spiel vor dem Jahreswechsel einen engagierten Kampf, musste sich am Ende jedoch mit 0:3 geschlagen geben. Nach starkem Beginn der Gäste kämpften sich die Stuttgarterinnen in einem umkämpften ersten Satz zurück, behielten in einem von Video-Challenges und Momentumwechseln geprägten zweiten Durchgang die Oberhand und setzten sich schließlich im dritten Satz dank höherer Durchschlagskraft und Blockstärke durch.

Schwerin erwischte mit starken Aufschlägen und hohem Tempo über die Mitte einen gelungenen Start in den ersten Durchgang und setzte sich früh mit 6:4 ab. Ein Aufschlagpunkt von Britte Stuut sowie gute Abwehrleistungen ermöglichten den Gästen eine 9:7-Führung und wenig später das 11:8, was Stuttgarts Trainer Konstantin Bitter zur ersten Auszeit zwang. Schwerins Zuspielerin Vedrana Jaksetic agierte sehr variabel und machte es den Gastgeberinnen zunächst schwer, ins Spiel zu finden. Stuttgart hielt jedoch über Punkte von Varela, Martin und Koulberg Anschluss, sodass der Schweriner Vorsprung auf einen Zähler schmolz und Felix Koslowski beim Stand von 15:14 zur Auszeit griff. Eine erfolglose Challenge der Stuttgarterinnen bescherte Schwerin den 16. Punkt, doch Pauline Martin ließ Stuttgart nicht abreißen. Nach dem Doppelwechsel mit Kästner und Groter gelang den Gastgeberinnen beim 17:17 erstmals der Ausgleich. In der Folge verlief der Satz im Gleichschritt, begünstigt durch Aufschlagfehler auf beiden Seiten, bis

Der zweite Satz war geprägt von zahlreichen Video-Challenges und wechselnden Momentumphasen, begann jedoch klar zugunsten der Gastgeberinnen. Stuttgart erwischte den besseren Start, setzte sich früh mit zwei Punkten ab und baute den Vorsprung bei unveränderter Formation weiter aus. Zuspielerin Shaffmaster leitete mit einer starken Aufschlagserie die 5:1-Führung ein, an der auch eine frühe Schweriner Auszeit zunächst nichts änderte. Erst Mia Kirchhoff gelang der wichtige Sideout zum 2:6. Schwerin zeigte anschließend ebenfalls seine Qualitäten von der Grundlinie: Marije den Brinke verkürzte mit druckvollen Aufschlägen auf 4:6. Stuttgart ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken, hielt das Momentum auf eigener Seite und erhöhte durch starke Aufschläge von Holthaus, effektive Blocks von Varela sowie weitere Punkte von Stautz und Koulberg auf 11:4. In dieser Phase war Schwerin in allen Elementen zunächst unterlegen, kämpfte sich aber mit viel Einsatz und Moral zurück in den Satz. Um den Lauf zu stoppen, reagierte– Ausdruck einer beeindruckenden Aufholjagd des neu formierten Sechsers nach zuvor deutlichem Rückstand. In der Schlussphase waren es jedoch ärgerliche Fehler im Aufschlag und Angriff auf Schweriner Seite, die Stuttgart wieder in die Karten spielten und den Gastgeberinnen letztlich den 25:21-Satzgewinn sicherten.

Im dritten Satz vertraute Felix Koslowski zunächst auf die Formation mit Kohn, Grozer, Vos, Artyshuk, ten Brinke und Gerritsen. Der Durchgang begann ausgeglichen, ehe Stuttgart sich mit konsequentem Spielaufbau und höherem Druck im Angriff auf 8:5 absetzen konnte. Schwerin reagierte kurz zuvor mit einem Wechsel und brachte Jet Kok für Iris Vos, die zunehmend am gut stehenden Stuttgarter Block hängen blieb. Kok fügte sich gut ein, doch Stuttgart erhöhte weiter das Tempo im Angriff und behauptete beim 10:7 die Führung. In der Folge blieben die Gastgeberinnen tonangebend, während Schwerin den Doppelwechsel wieder zurücknahm und Hölzig für Grozer ins Spiel kam. Stuttgart nutzte seine Chancen konsequent und zog bis auf 17:11 davon. Eine starke Aufschlagserie von Jet Kok brachte die Gäste noch einmal auf 13:17 heran, doch Stuttgart zeigte sich weiterhin sehr aggressiv am Netz und baute den Vorsprung auf 20:15 aus. Zwei Asse von Mia Kirchhoff sorgten kurz darauf für den 18:20-Anschluss und zwangen Stuttgart zur Aus

Starting Six
  • Allianz MTV Stuttgart: Stautz – Koulberg – Shaffmaster – Holthaus – Varela – Martin – Bamba
  • SSC Palmberg Schwerin: Reesink – Jaksetic – Kok – Hölzig – Kirchhoff – ten Brinke – Stuut
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