Dank einer indiskutablen 2. Halbzeit gaben die Stiere einen sicheren Vorsprung (23:18, 40. Min.) aus der Hand und verloren gegen den Tabellenzweiten mit 31:32 (18:14).

Stiere vs. Altenholz; Spielszene 2. Halbzeit; 7-Meter Mark Mattthias Petersen. Foto: P. Bohne

Stiere vs. Altenholz; Spielszene 2. Halbzeit; 7-Meter Mark Mattthias Petersen. Foto: P. Bohne

Schwerin (WG): Schwerin nahm beizeiten das Heft des Handelns in die Hand und konnte Altenholz auf Distanz halten (6:3, 10:5, 13:8, 17:13). Torhüter Robert Heinemann avancierte dabei zum besten Stiere-Spieler. Im Angriff erzielten Mark Pedersen und Marko Curcic die meisten Tore. So konnte mit einem beruhigenden 18:14-Vorsprung in die Pause gegangen werden. Bis zur 40. Minute sah alles noch nach einem sicheren Stiere-Sieg aus (23:18). Doch plötzlich ging ein Riss durch die Mannschaft und es klappte nichts mehr. So war es kein Wunder, dass Altenholz Tor um Tor aufholte und in 55. Minute mit 28:27 in Führung ging. Von diesem Schock erholte sich Schwerin nicht mehr und konnte nur noch Ergebniskosmetik zum 31:32 betreiben. Eine Niederlage, die absolut nicht nötig war!

Schwerin spielte mit: Heinemann (19 Paraden),  Kominek (1 Parade); Curcic (6), Pedersen (8/5), Prothmann (1), Marangko (3), Evangelidis (2), Zufelde (3),  Aust (1), Passias (4), Calvert (2), Pärt (1)

Zuschauer: 1.654

Trainerstimmen:

Mirko Baltic, TSV Altenholz: Es ist ein Vergnügen, vor dieser tollen Stimmungskulisse zu spielen. Es war für uns kein Spaziergang. Schwerin hat zwar weite Strecken das Spiel dominiert, aber wir hatten das bessere Ende für uns.

Dirk Schimmler, SV Mecklenburg-Schwerin: Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen. Die 2. Halbzeit war schlecht, wir haben zu viele Fehler gemacht.

 

Trainerstimmen, links Gästetrainer Mirko Baltic. Foto: P. Bohne

Mecklenburger Stiere vs. TSV Altenholz, Spielszene 1.Halbzeit. 7-Meter Pedersen (3). Foto: P. Bohne