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Stralsund Negativserie hält weiter an

Ein paar gute Aktionen sind nicht genug: Wildcats bleiben ohne Punkte vor heimischem Publikum Über 400 Zuschauer fanden am vergangenen Samstag einmal mehr den Weg in die Stralsunder Diesterweg-Sporthalle. Klares Ziel: die Wildcats von der Tribüne aus lautstark zum Heimspielerfolg pushen. Denn auch wenn die Gäste vom TV Planegg-Krailling bis dato eine sehr gute Saison […]

Cheftrainer Kim Buchwald gibt Außenangreiferin Amelie Grawert ein paar taktische Hinweise (Foto: © Marko Schlicht)

Ein paar gute Aktionen sind nicht genug: Wildcats bleiben ohne Punkte vor heimischem Publikum

Über 400 Zuschauer fanden am vergangenen Samstag einmal mehr den Weg in die Stralsunder Diesterweg-Sporthalle. Klares Ziel: die Wildcats von der Tribüne aus lautstark zum Heimspielerfolg pushen. Denn auch wenn die Gäste vom TV Planegg-Krailling bis dato eine sehr gute Saison hinlegten, sind sie eben nicht unschlagbar. Dessen waren sich mit dem eigenen Hinrundenerfolg im Rücken nicht nur die versammelten Fans bewusst. Auch das Team von Cheftrainer Kim Buchwald gab sich optimistisch. „Wir wollen den Favoriten ärgern und zeigen, dass die Punkte in Stralsund nur schwer zu erspielen sind. Dafür müssen wir von der ersten Sekunde an hellwach sein, unsere Chancen konsequent nutzen“, ließen die Mittelblockerinnen Vagele, Becher und Klemm noch am Tag zuvor wissen.

Der anwesende Fanblock würde seine Wildkatzen jedenfalls maximal unterstützen. Zumal ein Sieg unabhängig vom Tabellenstand auch der Moral des Teams gut tun würde. Immerhin musste es bereits fünf Spiele in Folge als Verlierer vom Platz gehen.

Doch die Negativserie sollte vorerst noch kein Ende haben. Drei gespielte Sätze später sah man die Enttäuschung nicht nur in den Gesichtern der Spielerinnen. „An den Fans hat es sicherlich nicht gelegen, dass die Gäste die Punkte mit auf die Heimreise nahmen“, betont Heimspielkoordinator Steffen Täubrich und ergänzt: „Vielmehr stellten sich viele die Frage, wie das erste Spiel gewonnen werden konnte.“ Damit zielt er auf den 3:1-Auswärtssieg vom November an, mit dem die Stralsunderinnen auf den achten Tabellenplatz hochrückten.

Im Rückspiel ließ Planegg-Krailling von Anfang an keinen Zweifel daran, dass es eine Revanche für die Heimniederlage geben sollte. Das präsentierten alle Gästespielerinnen in jeder Aktion. Dem hatten die Sparkassen Wildcats an diesem Tag leider wenig entgegen zu setzen. Im gesamten Spielverlauf gab es keine einzige Führung innerhalb der Sätze. Auch weil Kapitänin Sabrina Dommaschke und Co. zu Beginn jedes Durchgangs stets einem deutlichen Rückstand hinterher liefen.

Mit einigen guten Aktionen im Angriff und im Block fanden die Gastgeberinnen zwar zwischenzeitlich besser ins Spiel. Für mehr als einen ausgeglichenen Spielstand reichte es aber nicht. Teammanager Täubrich dazu: „In einigen Aktionen spürte man auch die lange Saison, die vielen Spiele und die gelegentlich geringen personellen Alternativen. So fehlten auch die Handlungsschnelligkeit und Dynamik in den Aktionen.“

Nun gilt es für die Sparkassen Wildcats Stralsund möglichst schnell die Batterien aufzuladen und den Fokus auf die bevorstehenden Spiele zu legen. Eines haben sich die Spielerinnen fest vorgenommen, weiß Täubrich: „Die Niederlagenserie muss schnellst möglich durchbrochen werden.“ In knapp zwei Wochen geht es zum aktuellen Tabellensechsten, den DSHS SnowTrex Köln.

red

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