Mit dem Projekt „Gemeinsam stark: Kabinen für die Nasenbären“ wirbt der Rostocker Inlinehockey-Club um Unterstützung für bessere Trainingsbedingungen.
Ein Jahreswechsel steht bekanntlich für Aufbruch, neue Vorsätze und den Wunsch, gemeinsam etwas zu bewegen. Genau in diese Stimmung fällt der aktuelle Spendenaufruf des 1. Inline Hockey Club Rostocker Nasenbären und der Hashtag #GemeinsamGutesTun könnte nicht passender sein. So wirbt der Verein für ein Projekt mit dem der Trainings- und Spielbetrieb zukünftig noch reibungsloser ablaufen soll und wir künftig auch nationale sowie internationale Großsportereignisse in Rostock ausgetragen werden können.
Mit der von Nordwasser und fairplaid unterstützen Crowdfunding-Kampagne sollen nun zwei neue Kabinen inklusive Sanitärbereich realisiert werden. „Gemeinsam stark: Kabinen für die Nasenbären“ betiteln die Nasenbären ihr Projekt. Was vielleicht nach nüchterner Infrastruktur klingt, ist für den Verein ein echter Meilenstein. Die neuen Räumlichkeiten würden den Sportalltag spürbar verbessern, vor allem für den Nachwuchs, der einen immer größeren Stellenwert im Vereinsleben einnimmt. Gleichzeitig geht es um Wertschätzung für all jene, die Woche für Woche auf dem Platz stehen. Denn ein Sanitärbereich mit Duschen fehlte bislang komplett in der vor einem halben Jahr eröffneten Lupcom Arena im Fritz-Triddelfitz-Weg .

Dass das Projekt bereits jetzt eine große Wirkung entfaltet, zeigt der Blick auf die Unterstützerliste: Mehr als 120 Spenderinnen und Spender haben sich schon beteiligt. Die Dankbarkeit darüber ist groß, denn jede einzelne Unterstützung bringt das Ziel näher und stärkt das Gefühl, gemeinsam etwas Nachhaltiges aufzubauen – Schritt für Schritt. Noch fehlen rund 11.000 Euro, um das Vorhaben vollständig umzusetzen. Doch beim 1. IHC Rostocker Nasenbären überwiegt der Optimismus. In den verbleibenden zwei Wochen der Crowdfunding-Phase setzt der Verein auf die Dynamik der vergangenen Tage und darauf, dass sich weitere Unterstützerinnen und Unterstützer von der Idee anstecken lassen.
Zur Kampagne: „Gemeinsam stark: Kabinen für die Nasenbären“
Rückenwind erhält der erst 20 Jahre alte Verein auch von politischer Seite. Erst kürzlich wurde bekannt, dass das Sportministerium Mecklenburg-Vorpommern eine Förderung in Höhe von 50.000 Euro zugesagt hat. Diese Mittel sind derweil für die Nutzung der Tribüne inklusive Cafeteria und Seminarraum vorgesehen – ein weiterer wichtiger Baustein für die infrastrukturelle Entwicklung am Standort und ein klares Signal für die Bedeutung des Vereins in der Rostocker Sportlandschaft.
Zusammengenommen zeichnen die Entwicklungen der vergangenen Jahre ein beeindruckendes Bild. Eines von Aufbruch und echter Perspektive. Während auf dem Spielfeld um Tore und Punkte gekämpft wird, entsteht im Hintergrund ein Fundament, das den Rostocker Nasenbären langfristig Stabilität gibt. Oder anders gesagt: Wenn viele an einem Strang ziehen, wird aus Engagement echte Zukunft.
red