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BC Schwerin startet mit allen Herrenmannschaften in die Saison

Der Bowlingclub Schwerin ist erfolgreich in die neue Spielzeit gegangen. Erstmals in der 2. Bundesliga startend konnten sich die erste Mannschaft erfolgreich gegen Hameln durchsetzen. Oberligist BC II sicherte sich in Rostock vorläufig Tabellenplatz 2. In der Landesliga gehen die dritte und vierte Mannschaft auf Punktejagd. Mit vier Siegen aus sechs Spielen überzeugte hier vor allem das Team III.

Eingestellt von MV-Sport.de
Schwerins erfolgreiche Bundesligisten (v.l.): Die erfolgreichen Herren, von links: Jens Stüdemann, Daniel Schuch, Ruben Steller, Andrè Riess, Dirk Steffen und Daniel Riess (Foto: Rene Steller)

Es ist wieder Bowlingsaison und mittendrin der BC Schwerin. Parallel zu den Damen sind auch die Herren des Traditionsclubs mitsamt ihrer vier Mannschaften erfolgreich in den Ligabetrieb gestartet. Für die Erste hieß es am 12. September endlich "Abenteuer 2. Bundesliga". Eingeteilt sind sie in die sogenannte 2. Division, in der sich neben dem BC und den Füchsen Berlin Reinickendorf vier Teams aus „Mitteldeutschland“ versammeln.

Dem Weg zum ersten Auswärtsspiel folgend ging es für Kapitän Andrè Riess und Co. am 12. September nach Hameln, ins 12 Bahnen fassende "Strike Entertainment" - Heimstätte des BV Meteor 77 und deren Teamchef Dirk Fricke.

Für die mecklenburger Vorzeigebowler etwas ungewohnt war der Spielmodus ist in der Bundesliga. War er doch anders als auf Landesebene. Nicht nur, dass in Fünferteams gespielt wird. "Ein Spieltag besteht aus 2 Blöcken zu jeweils 5 Spielen, wobei in jedem Block insgesamt 3 Einzel, 6 Doppel und 2 Bakerspiele absolviert werden", informiert Kapitän Riess. Dass sollte sie aber keineswegs aus ihrer Routine bringen auch wenn bei einigen anfangs noch ein wenig Nervosität zu spüren war. Mit drei zu eins Wertungspunkten konnte das Sextett ihren ersten Saisonsieg eingefahren. Auch bei den Spielpunkten, die bei Punktgleichheit in der Tabelle zum Tragen kommen, hatten die Schweriner Jungs mit 23 zu 15 die Nase vorn. Erfolgreichster Schweriner Spieler und zugleich Tagesbester war der Kapitän selbst (1256 Pins; Schnitt: 209,3). Für den Erfolg nicht unerheblich sei zudem Rene „Ranger“ Steller gewesen, der in Hameln als Coach fungierte, ist sich BC-Pressewart Uwe Poblenz sicher. Auch die Unterstützung durch den Juniorenlandesmeister Ruben Steller, den man vom HCC Rostock als Verstärkung für die Mannschaft gewinnen konnte, zahlte sich aus. So erzielte der ehemalige Ruderer mit 1226 Pins (Schnitt 204,3) nicht nur ein sehr gutes Ergebnis. Er erreichte in der Tageswertung auch den 2. Platz.

"Saisonziel wird es sein, die Klasse zu halten. Dazu muss der vierte Platz in der Tabelle erreicht werden", weiß Uwe Poblenz. Nach dem ersten Spieltag stehen die Chancen dafür jedenfalls gut. Der BC Schwerin I findet sich auf Rang drei wieder. Tabellenführer sind die Füchse aus Berlin, gefolgt vom 1. Mühlhäuser Bowling Club 98. Allerdings haben diese bereits zwei Spieltage absolviert. Für Andrè Riess und seine Mitstreiter geht es am Wochenende des 26. und 27. September weiter. Dann stehen auswärts die Partien gegen die 1. LE Little Rollers (in Leipzig) und Mühlhausen (in Jena) auf dem Programm.

Der Bowlingclub Schwerin spielte in Hameln mit: Andrè Riess, Daniel Riess, Daniel Schuch, Dirk Steffen, Jens Stüdemann und Ruben Steller.

Können die Dritte und Vierte in der Landesliga abräumen?

Wie auch das Schweriner Topteam starteten am selben Wochenende die dritte und vierte Mannschaft in den Ligabetrieb, beide in der Landesliga MV. Auch hier mit einer Neuerung im Spielmodus. So wird in der Saison 2026/2027 in zwei Staffeln gespielt. Die jeweiligen Sieger tragen im Anschluss ein Finale aus, dessen Gewinner direkt in die Oberliga aufsteigt. Analog verhält es sich mit den beiden Tabellenletzten und dem daraus resultierenden Abstieg.

Den besseren Start im HCC Rostock erwischte die in Staffel 2 eingeteilte dritte Mannschaft. Das Quartett Frank Heinrich, Uwe Poblenz, Mario Seemann und Marcus Schallock konnte vier von sechs Spielen für sich entscheiden. "Für das zweitbeste Pin-Ergebnis gab es noch einmal mal drei Bonuspunkte, das machte in der Endabrechnung 11 Punkte und in der Tabelle Platz zwei", berichtet BC-Pressemitarbeiter Poblenz zufrieden. Erfolgreicher abräumen konnten lediglich die ABC Rostock Strikers (14 Punkte), die somit die Tabelle der Staffel 2 anführen.

Schwerins Vierte, die als Aufsteiger aus der Landesklasse in den Wettkampf ging, startete ihrerseits in Staffel 1. Leider konnte das motivierte Team kein Spiel gewinnen und war auch bei den Gesamtpins auf dem letzten Platz. Mit dem obligatorischen „Anwesenheits“-Punkt bedeutet das vorerst die Rote Laterne.

Die dritte Mannschaft im HCC Rostock (v.l.): Frank Heinrich, Uwe Poblenz, Mario Seemann und Marcus Schallock. (Foto: Daniel Weisel)

Oberliga-Aufgebot in neuer Besetzung

Bereits eine Woche zuvor packten die Mitglieder der 2. Herrenmannschaft ihre Sportsachen. Das Team von Kapitän Marcus Kronbügel, dass sich in der Oberliga in neuer Besetzung beweisen will, reiste für den Saisonauftakt ganz traditionell ins HCC Rostock. Auch in MVs höchster Liga wurde eine Zweiteilung vorgenommen. Für den Bowlingclub geht es 2026/2027 in Staffel 2 in den Kampf ums Finale. Mit ihnen in Konkurrenz: der Gastgeber HCC BC Rostock I, Stadtkonkurrent Schweriner Bowlingverein I sowie die zweite Vertretung des 1. BC Rostock (Aufsteiger aus der Landesliga).

Am 5. September unterstützt wurde Kronbügel von seinen Teamkameraden Paul Ahrenberg, Alexander Evert, Heiko Hacker und Paul Sevecke. Gemeinsam konnten die Schweriner drei von sechs Partien gewinnen. In der Tageswertung bedeutete das sechs Punkte. Zusammen mit den drei erhaltenen Bonuspunkt stehen sie vorerst auf Platz zwei der Tabelle. Tagessieger und damit Tabellenprimus wurden die Herren des HCC BC Rostock mit 12 Punkten.

Der nächste Spieltag steht am 04.10. an. Dann freuen sich Kronbügel und Co., die Konkurrenz im heimischen Bowl In begrüßen zu dürfen.

red

Die Herrenoberligamannschaft des BC Schwerin (v.l.): vorn Heiko Hacker, Paul Sevecke, Paul Ahrenberg, Alexander Evert und Marcus Kronbügel (Foto: Jörg Beise)

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