Der HC Empor Rostock hat im Saison-Endspurt ein wichtiges Lebenszeichen gesendet und ist zurück in die Erfolgsspur gekehrt. Gegen die zweite Mannschaft des SC Magdeburg feierten die Rostocker vor 671 Zuschauern in der Fiete-Reder-Halle einen verdienten 41:35 (21:19)-Heimsieg – und damit den ersten Doppelpunktgewinn nach zuletzt zwei deutlichen Niederlagen.
Dabei standen die Vorzeichen alles andere als günstig. Trainer Michael Jacobsen musste im Vorfeld auf mehrere Stammkräfte verzichten, kurzfristig fiel zudem auch Kapitän Robert Wetzel krankheitsbedingt aus. Insgesamt war Improvisation gefragt, auch weil weitere Spieler angeschlagen in die Partie gingen. Dennoch hatte Jacobsen von seinem Team eine klare Reaktion gefordert – und die lieferte die Mannschaft eindrucksvoll.
In einer temporeichen und torreichen Begegnung hielt Empor die Partie zunächst offen, ehe sich die Gastgeber zu Beginn der zweiten Hälfte entscheidend absetzen konnten. Torhüter Victor Elias Malchow, der kurzfristig für Wetzel einsprang, avancierte mit starken Paraden zum Rückhalt und leitete immer wieder schnelle Gegenstöße ein. Vor allem Tim Uhl und Matheus Costa Dias nutzten diese konsequent. Beim 29:22 (40. Minute) war die Vorentscheidung gefallen, zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung sogar auf zehn Treffer an.
„Die Jungs haben gezeigt, dass sie für den HC Empor kämpfen. Das ist für uns sehr wichtig“, zeigte sich Jacobsen nach dem Spiel zufrieden. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt jedoch nicht: Bereits am 2. Mai steht das letzte Heimspiel der Saison an, wenn der Oranienburger HC in der Fiete-Reder-Halle gastiert.
red
