Stralsund verliert in einem wechselhaften und fehlerbehafteten Spiel gegen Tabellenschlusslicht BBSC Berlin
Als nach dem Ende des Spiels ein Sieger aus den richtigen Ergebnis-Tipps gezogen werden sollte, war die Box leer. Niemand der 447 Zuschauer hatte einen solchen Tipp gewagt. So bleiben die Kinosessel beim nÀchsten Heimspiel unbesetzt. Auch in den Gesichtern der Stralsunder Wildcats war die EnttÀuschung nach der 2:3-Niederlage gegen den BBSC Berlin abzulesen.
Im ersten Satz gelang es keinem Team, sich einen deutlichen Vorsprung zu erarbeiten. Mal waren die Wildcats, mal die Berlinerinnen vorn. Nach dem Gleichstand bei 24:24 entschieden die GĂ€ste den Satz fĂŒr sich. Der zweite Durchgang verlief zunĂ€chst Ă€hnlich. Eine Serie von fĂŒnf Punkten in einer Position reichte den GĂ€sten schlieĂlich zum zweiten Satz und ersten Punkt. Die 10-Minuten-Pause nutzt das Heimteam besser und konnte nach SĂ€tzen ausgleichen.
Die Entscheidung musste also im Tiebreak fallen. Da hatten die Gastgeberinnen den besseren Start und fĂŒhrte zum letzten Wechsel mit 4 Punkten. Doch dann kamen die Berlinerinnen wieder besser ins Spiel, kĂ€mpften sich heran und hatten direkt zwei MatchbĂ€lle. Stralsund gab sich nicht geschlagen und glich noch einmal aus. Zwei unglĂŒckliche Aktionen fĂŒhrten schlieĂlich zur Heimniederlage und das GĂ€steteam entfĂŒhrten zwei Punkte aus der Hansestadt.
Fazit: Der BBSC Berlin ĂŒberzeugte mit einer erwartet starken kĂ€mpferischen Leistung, jedoch ohne besondere spielerische Akzente zu setzten. Immerhin reichte das an diesem Tag. Die Stralsunder Wildcats produzierten hingegen zu viele eigene Fehler und fanden nicht genĂŒgend gute Lösungen.
Text: Steffen TĂ€ubrich; red
