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Doppelspieltag mit zwei Niederlagen beendet

Sparkassen Wildcats Stralsund verlieren trotz Chancen gegen Dresden und Straubing

Gleich doppelt gefordert waren die Wildcats Stralsund am zurückliegenden Wochenende mit Auswärtsspielen gegen den VCO Dresden und NawaRo Straubing. Dem Reisemarathon zum Trotz wollte das Team von Chefcoach Kim Hakan Buchwald eigentlich etwas Zählbares mit in die Heimat zurücknehmen. Ja, die beiden gegnerischen Teams galten als klare Favoriten. Aber es stimmt auch: die Zweitligistinnen vom Sund konnten in dieser Saison schon das eine oder andere Mal überraschen. Nicht so am 21. und 22. Februar. Zweimal trennten sie sich unbefriedigend mit 0:3.

Chancen für ein besseres Ergebnis nicht genutzt

Wie auch im Hinspiel konnten die Sparkassen Wildcats gegen die Talente des Dresdner SC keine Punkte mitnehmen. Dabei standen die Chancen gar nicht schlecht. Auch weil der Kader auf Seiten der Gäste wieder vollständig an Bord war und auf der anderen Netzsseite einige Kaderspielerinnen fehlten.

Somit war der Verlauf des Spiels überwiegend ausgeglichen. Leider nur konnten die Wildcats in den Schlussphasen der Sätze nicht mehr mithalten. 25:22, 25:23 und 25:19 stand schlussendlich auf der Anzeigetafel. Entsprechend groß war die Enttäuschung über die eigene Leistung. „Es fehlten die letzte Überzeugung und Konsequenz. So konnte man mitspielen, aber keine entscheidenden eigenen Akzente setzen. Das reicht an diesem Tag nicht“, kommentiert Teammanager Steffen Täubrich.

Zweite Niederlage in Bayern

Vorweg: Die Wildkatzen erarbeiteten sich durch ihr Spiel gegen die Tabellenzweiten viel Anerkennung und Respekt. Gerade weil das Heimteam als klarer Favorit galt. Aber auch wegen der bitteren Niederlage in Dresden im Rücken war das Auftreten der Stralsunderinnen umso erfreulicher.

Gegen Straubing traten Sabrina Dommaschke, Gesa Brandstrup und Co. ganz anders auf, brachten all ihre spielerischen Fähigkeiten aufs Feld und beeindruckten nicht nur das Publikum. Das konnte ein Spiel zweier über weite Phasen gleichwertiger Mannschaften samt spannender und langer Ballwechsel freuen. Zumindest in den Sätzen eins und zwei. Gute Blockarbeit und gelungene Abwehraktionen forderten immer wieder den Applaus der Zuschauer heraus. Neben der starken Defensivleistung konnte sich Buchwalds Truppe auch immer wieder mit wirkungsvollen Angriffen für den weiteren Spielverlauf motivierten.

Die Coaches Kim Buchwald und Chelsea Ingabire zeigen sich zufrieden mit der Leistung ihrer Spielerinnen (Foto: ZVG)

Leider konnten die Wildcats das hohe Niveau nicht durchgängig halten. Zu 22 und zu 20 holte sich Straubing die ersten Durchgänge. Die Belastung des Vortages zollte somit ihren Tribut. Vor allem aber im dritten Satz war dann sprichwörtlich die Luft raus. Somit holten sich die Gastgeberinnen mit einem deutlichen 25:14 den verdienten Sieg. „In den Gesprächen nach dem Spiel in der Halle waren aber auch der Respekt und die Anerkennung für die Leistung des Gästeteam herauszuhören“, konstatiert Teamchef Sträubing zufrieden.

Es müssen wieder Punkte her

Die beiden Auswärtsniederlagen werfen die Wildcats weiter in der Tabelle zurück. Nach bisher 23 Spielen, wovon nur 9 gewonnen werden konnten, steht man nun auf dem 10. Platz der Sparda 2. Liga Pro. Verfolger Eintracht Spontent hat zwar drei Siege weniger auf dem Konto, allerdings sind die Düsseldorferinnen auch zwei Spiele im Rückstand. Nun muss dringend wieder etwas Zählbares her.

Für Stralsund geht es am 7. März wieder weiter. Dann erwartet das Team zu Hause mit dem TV Planegg-Krailling den aktuellen Liga-Vierten. Ein weiteres Brett. Aber mit der Unterstützung des eigenen Publikums kann die Revanche durchaus gelingen.