Der HC Empor Rostock hat im Saisonendspurt der 3. Liga einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Eine Woche nach der Heimniederlage gegen die HSG Eider Harde unterlagen die Rostocker bei Eintracht Hildesheim klar mit 28:38 (13:22). Dabei hatten die Gäste die Partie zunächst vielversprechend begonnen: Nach der frühen 3:1-Führung verlor Empor jedoch zunehmend die Kontrolle, während die Gastgeber ihre individuelle Klasse ausspielten und sich bereits vor der Pause deutlich absetzten.
Vor dem Spiel hatte HCE-Coach Michael Jacobsen noch ein intensives Duell zweier ambitionierter Teams erwartet, die beide hinter ihren eigenen Ansprüchen zurückgeblieben sind. Doch nach einem 6:0-Lauf der Niedersachsen kippte die Begegnung früh zugunsten der Hausherren. Empor fand weder defensiv die nötige Stabilität noch offensiv die nötige Konsequenz. Zahlreiche technische Fehler und vergebene Chancen begünstigten den klaren Rückstand, der sich bis zur 22. Minute bereits auf 8:17 summierte. Zusätzlich schwächte sich Rostock selbst, als Abwehrchef Marc Pechstein nach rund 15 Minuten die Rote Karte sah.
Auch nach dem Seitenwechsel gelang es Empor nicht mehr, entscheidend heranzukommen. Zwar fanden die Rostocker im Spiel Sieben gegen Sechs phasenweise Lösungen, ließen jedoch weiterhin zu viele Möglichkeiten ungenutzt. So geriet die Partie endgültig außer Reichweite. Mit Blick auf die verbleibenden drei Saisonspiele gegen Magdeburg II, Oranienburg und in Braunschweig fordert Jacobsen nun eine klare Reaktion seiner Mannschaft, um die Spielzeit mit der nötigen Einstellung zu Ende zu bringen.
