Kamrau, Rietschel, Lübeck und Pflüger beeindrucken mit je sieben Goldmedaillen
Voll umfänglich inklusiv – das waren die Landesmeisterschaften im Schwimmen am vergangenen Wochenende. Denn Erstmals gingen die Aktiven des Landesschwimmverbandes, des VBRS MV sowie der Sportorganisation Special Olympics Mecklenburg Vorpommern bei einer gemeinsamen Meisterschaft an den Start.
Hinter allen Beteiligten liegen drei spannende Wettkampftage mit großartigen Ergebnissen und wunderbaren Momenten der Inklusion, der gegenseitigen Wertschätzung und einem von allen Anwesenden wahrgenommen Gefühl, des sich Begegnens und Respektierens. Für die Aktiven des Landesschwimmverbandes ging es darüber hinaus nicht nur um das Erringen von Meistertiteln und Medaillen, sondern auch darum, sich für die nationalen Saisonhöhepunkte zu qualifizieren. Dieses Ziel wurde von vielen Schwimmerinnen und Schwimmern der zehn teilnehmenden Vereine aus Rostock, Schwerin, Neubrandenburg, Greifswald, Stralsund und Anklam erreicht. Nach diesem Qualifikationswochenende stehen 16 Aktive sicher auf der Qualifikantenliste für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Juni in Berlin. Damit haben sich bereits vor den anstehenden Norddeutschen Meisterschaften im Mai in Braunschweig mehr Aktive für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert als in den Jahren zuvor. „Eine wirklich erfreuliche Entwicklung“, betont SVMV-Schwimmwart Stefan Faulenbach.
In den olympischen Wettbewerben der Inklusiven Landesmeisterschaften waren der PSV Schwerin mit 56 Landesmeistertiteln, vor dem NSSV Delphin Neubrandenburg mit 44 Meistertiteln und dem SV Olympia Rostock mit 41 Landesmeistertiteln die erfolgreichsten Mannschaften. Mit je sieben Goldmedaillen avancierten Lucia Escobar Kamrau, vom SV Olympia Rostock und Milla Rietschel vom PSV Schwerin zu den erfolgreichsten Teilnehmerinnen. Bei den männlichen Aktiven siegten in dieser Wertung Max Lübeck vom PSV Schwerin und Matti Pflüger vom PSV Stralsund mit ebenfalls je sieben Landesmeistertiteln. Altersklassenübergreifend erzielten Antonia Czech vom PSV Schwerin und Oskar Köckeritz vom SV Olympia Rostock die punktbesten Leistungen.
Stefan Faulenbach lobte anschließend die gelungene Zusammenarbeit der drei Verbände. Auch sprach er dem ehrenamtlich agierenden Kampfgericht, das in den drei Tagen für einen reibungslosen Ablauf der Meisterschaft sorgte, einen besonderen Dank aus. Ebenso der Hansestadt Rostock. So habe das Hallenpersonal einen perfekten Rahmen für die Titelkämpfe geliefert. „Für die anstehenden Wettkampfhöhepunkte im olympischen und paralympischen Schwimmen wünscht der Schwimmverband allen Aktiven maximale Erfolge“, fügt Faulenbach im Namen des SVMV an.
Medaillenspiegel (gesamt)
| Platz | Verein | Gold | Silber | Bronze |
| 1. | PSV Schwerin | 56 | 52 | 37 |
| 2. | NSSV Delphin Neubrandenburg | 44 | 67 | 57 |
| 3. | SV Olympia Rostock | 41 | 13 | 14 |
| 4. | HSG Uni Greifswald | 29 | 23 | 25 |
| 5. | PSV Anklamer Peenerobben | 24 | 18 | 15 |
| 6. | SC Empor Rostock 2000 | 24 | 14 | 6 |
| 7. | PSV Stralsund | 19 | 11 | 23 |
| 8. | Hanse SV Rostock | 8 | 7 | 4 |
| 9. | TSV Schwerin | 1 | 5 | 5 |
| 10. | TC FIKO Rostock | 0 | 1 | 2 |
| 11. | SG PSV-MFZK Schwerin | 0 | 1 | 0 |
st/red
