Zum Auftakt des neuen Jahres hatten die Coaches der Sparkassen Wildcats Stralsund direkt mal ein Trainingsspiel angesetzt. Cheftrainer Kim Hakan Buchwald und Vize Chelsea Ingabire wollten sehen, wie ihre Spielerinnen über den Jahreswechsel gekommen sind. Außerdem würde man dadurch viele Ballkontakte unter Wettkampfbedingungen herbeiführen können. Die Rahmenbedingungen stimmten also. Und mit dem dänischen Erstligisten Gentofte Volley, stand ein attraktiver Gegner auf der anderen Seite des Netzes.
Die Diesterweg-Sporthalle war am 3. Januar gut präpariert, DJ und Hallensprecher gaben ihr Bestes und die Zuschauerresonanz lag mit über 200 Besuchern über den Erwartungen. „Alle freuten sich, nach 3 Wochen wieder Volleyball spielen und den Wildcats zusehen zu können“, berichtet Wildcats-Heimspielkoordinator Steffen Täubrich.
Es waren vier Sätze abgesprochen und ein Tie-Break im Falle des Gleichstandes. Dazu sollte es aber nicht kommen. Die Wildcats legten gleich los und dominierten das Spiel von Beginn an. In vielen Situationen war die Wettkampfpause überhaupt nicht zu spüren. Nur hin und wieder fehlte noch die Feinabstimmung. Die hohe Qualität der individuellen Fähigkeiten brachte eine stabile Annahme und sehr gute Abwehraktionen. Druckvolle Aufschläge, darunter 15 Asse,und gute Angriffen auf allen Positionen runden das gute Bild des Heimteams ab. Am Ende stand ein deutliches 4:0 zugunsten der Wildcats zu Buche. Auch wenn Gentofte Volley nur wenige Chancen hatte, sich entscheidend durchzusetzen, trugen sie mit ihren Aktionen und nicht nachlassendem Kampf zu einer interessanten Auseinandersetzung bei. Die Zuschauer wurden gut unterhalten und bedankten sich mit Begeisterung und Applaus.

Für den Rückrundenstart am 10.01. waren die Bundesligistinnen vom Sund jetzt bestens vorbereitet. Alle Wildcats hatten ausreicht Zeit auf dem Feld erhalten. Die Trainer ihrerseits konnten die notwendigen Rückschlüsse für das Vorbereitungstraining auf das Heimspiel gegen Leverkusen ableiten.
Text: st; red
