Mit dem 5. Greifenpokal hat sich Rostock einmal mehr als Zentrum des deutschen Amateurboxsports präsentiert. Rund 500 Boxerinnen und Boxer aus etwa 100 Vereinen verwandelten die Hansestadt an drei Tagen in eine große Bühne für den Faustkampfsport – und machten das Turnier zu einem der größten Boxevents Deutschlands. Mit dabei waren auch zahlreiche Vereine aus Mecklenburg-Vorpommern wie unter anderem die Baltic Fighters, BC Traktor Schwerin, BC Greifswald, HSV Neubrandenburg und Phoenix SV Stralsund.
Gastgeber PSV Rostock stemmte dabei eine organisatorische Mammutaufgabe. Auf gleich drei Boxringen liefen die Kämpfe parallel, dazu kamen Anmeldung, Wiegen, medizinische Untersuchungen, Kampfansetzungen und die Koordination des gesamten Wettkampfbetriebs. Unterstützt wurde das Organisationsteam von bis zu 100 Helferinnen und Helfern, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten.
Sportlich bot der Greifenpokal erneut hochklassigen Amateurboxsport. Neben zahlreichen deutschen Vereinen reisten auch internationale Teams nach Mecklenburg-Vorpommern und sorgten für ein stark besetztes Teilnehmerfeld. Gerade diese Mischung aus Nachwuchstalenten, erfahrenen Athletinnen und Athleten sowie internationalen Begegnungen macht das Turnier inzwischen zu einem festen Termin im deutschen Boxkalender.


Besonders wichtig war die Veranstaltung erneut für den Boxnachwuchs aus Mecklenburg-Vorpommern. Viele junge Sportlerinnen und Sportler nutzten die Chance, sich vor heimischer Kulisse mit starker Konkurrenz zu messen und wertvolle Wettkampferfahrung zu sammeln. Gleichzeitig unterstrich der Greifenpokal, dass große Boxsportveranstaltungen auch im Nordosten auf professionellem organisatorischem und sportlichem Niveau durchgeführt werden können.
red
