„Das eigene Spiel konnte zu wenig entwickelt werden“
In einem spannenden, vorweihnachtlichen Match unterlagen die Stralsunder Wildcats in Schwerin der Bundesligareserve des SSC. „Zur Einordnung des Ergebnisses muss festgestellt werden, dass die jungen Spielerinnen aus dem Leistungszentrum eine wirklich gute Leistung boten, mit ihrer Dynamik viel Druck ausübten und eine starke Abwehrleistung zeigten“, resümiert VCS-Heimspielkoordinator Steffen Täubrich.
Gleichzeitig passierten auf Seite der Gäste zu viele Fehler, Ungenauigkeiten und nicht immer optimale Entscheidungen bei der Lösungsfindung. „Das eigene Spiel konnte zu wenig entwickelt werden“, so Täubrich: „Es brauchte zu viele Anläufe, um einen Punkt zu realisieren. Dass dies dennoch immer wieder möglich war, gehörte zu den positiven Momenten des Spiels.“
Dem Spiel dennoch eine Wende zu geben, war am Ehesten nach dem zweiten Satz möglich. Nach der Niederlage im ersten Satzes lief das Spiel so, wie es sich die Gäste vorgestellt hatten. Eine Aufschlagserie von Swantje Basan legte die Grundlage für einen deutlichen Vorsprung, der dann kontinuierlich ausgebaut wurde. In diesem Satz demonstrierten die Spielerinnen vom Sund Ihr wahres Leistungsvermögen.
„Leider konnte dies in den folgenden Sätzen nicht weiter aufs Feld gebracht werden. Da halfen auch die mitgereisten Fans und Angehörigen nicht“, erklärt Steffen Täubrich. Mit der Niederlage am Ende Sportjahres galt es für die Spielerinnen des 1.VC Stralsund erst einmal, den Kopf freizubekommen und die Feiertage zur Erholung zu nutzen.
Das nächste Spiel findet am 11. Januar zu Hause gegen das Team 48 Hildesheim statt. Gegen die derzeitigen Tabellensiebten wollen die Wildcats wieder punkten. Heimspieltickets gibt es unter https://www.vc-stralsund.de/wildcats/tickets/
Text: st; red
