Oberligist Wismar lässt den Konkurrenten aus Plau mit 30:23-Sieg hinter sich
Vor einer gut besuchten Halle konnte die Oberligamannschaft der TSG Wismar am Samstag die nächsten 2 Punkte sichern. Was gegen die Gäste vom Plauer SV am Ende nach einem eindeutigen Ergebnis aussah war zwischendurch gar nicht so klar. „Vor allem im Angriff haben wir uns schwer getan und viele Chancen nicht genutzt“, weiß TSG-Medienbeauftragte Sarah Steltner. Allein in der 29. Minute mussten gleich drei TSGler mit einer Zeitstrafe an die Seitenlinie. So standen die Hausherren zwischenzeitlich nur mit 3 Mann auf dem Feld. Weil auch Wismars Keeper Paul Robitt 2 Minuten aufgebrummt bekam, wurde er kurzerhand von Feldspieler Robert Köhler vertreten. Das allerdings so gut, dass TSG-Coach Sven Hünerbein regelrecht ins Schwärmen geriet: „Robert zeigte ungeahnte Qualitäten und ließ keinen Gegentreffer zu. Damit bestätigte er die starken Torwartleistung in diesem Spiel, denn auch Paul hatte einen Sahnetag erwischt.“
Dennoch: die Plauer leisteten über die gesamte Distanz harten Widerstand und hatten bis zur 47. Minute, als Paul Marschke den Ausgleichstreffer zum 20:20 erzielte, alle Chancen, Zählbares einzufahren. Gastgeber Wismar wirkte einfach nicht so sattelfest in der Abwehr wie noch in den zurückliegenden Spielen. „Erst in den letzten Minuten machten wir sprichwörtlich den Sack zu und setzen unsere kleine Siegesserie damit fort.“ resümiert Hünerbein. Plötzlich klappte wieder alles. Die Defensive wurde stabiler und die Angriffe fanden ein ums andere Mal ihren Weg ins gegnerische Tor. Während die Hansestädter bis zum Abpfiff noch 10 Würfe verwandeln konnten, gelang das den Gästen nun kaum mehr.


„Viel Geduld brauchten wir und die zahlreichen Zuschauer, um am Ende des Spiels gegen den Plauer SV zu jubeln“, so Wismars Coach zum deutlichen 30:23-Erfolg: „Somit war der Grundstein gelegt für zwei weitere Punkte, die von den Rängen lautstark gefeiert wurden. Dafür dickes Dankeschön an unsere Fans.“
red
