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Nach guter Leistung und Satzführung den Sieg verschenkt

Sparkassen Wilcats Stralsund verlieren auswärts gegen Köln und Hörde

Die Sparkassen Wildcats Stralsund haben am vergangenen Doppelspieltag in der Volleyball-Bundesliga zwei schmerzhafte Niederlagen hinnehmen müssen. Sowohl beim Auswärtsspiel in Köln als auch beim TV Hörde zeigte das Team phasenweise sein großes Potenzial, ließ am Ende jedoch entscheidende Punkte liegen – und steht nun mit leeren Händen da.

Besonders bitter verlief die Partie gegen DSHS SnowTrex Köln. Die Wildcats starteten stark, setzten den Matchplan konsequent um und dominierten die ersten beiden Sätze klar. Mit druckvollen Angriffen, stabiler Abwehrarbeit und wirkungsvollen Blocks präsentierte sich das Team in bestechender Form. Auch im dritten Durchgang schien der Sieg bereits greifbar: Gleich fünf Matchbälle erspielten sich die Stralsunderinnen. Doch in der entscheidenden Phase fehlte die Konsequenz im Abschluss. Köln nutzte die Unsicherheiten, kämpfte sich zurück und drehte das Spiel noch zum eigenen 3:2-Erfolg (15:25, 20:25, 30:28, 25:23, 15:7).

Nur einen Tag später setzte sich die Negativserie der Stralsunderinnen beim TV Hörde fort. Und das, obwohl man drei glatte Siege ohne Satzverlust aus den zurückliegenden drei Begegnungen mit den Dortmunderinnen im Rücken hatte. Doch dieser Sonntag sollte eine unerwünschte Wende bringen. Zwar gelang den Wildcats erneut ein überzeugender Start mit dem Gewinn des ersten Satzes. Im weiteren Spielverlauf schlichen sich leider zunehmend Fehler ein. Hörde steigerte sich, während Stralsund an Durchschlagskraft verlor. Nach dem Satzausgleich gelang es den Gästen nicht mehr, entscheidenden Druck aufzubauen. Stattdessen dominierte bei vielen Aktionen die Vorsicht, Fehler vermeiden zu wollen – mit dem Resultat, dass Hörde das Spiel kontrollierte und mit 3:1 (17:25, 25:20, 25:18, 25:15) gewann.

Auffällig in beiden Partien war die fehlende Stabilität in kritischen Spielphasen. Während die Wildcats über weite Strecken ihr Leistungsvermögen unter Beweis stellten, fehlte es in den entscheidenden Momenten an Entschlossenheit und Führung auf dem Feld. Die lange Negativserie scheint Spuren hinterlassen zu haben, insbesondere im mentalen Bereich.

Nun bleiben den Stralsunderinnen noch zwei Spiele, um die Saison versöhnlich abzuschließen. Am 25. April empfangen die Wildcats die ESA Grimma Volleys in der heimischen Diesterweg-Sporthalle, bevor am 2. Mai das letzte Auswärtsspiel bei Eintracht Spontent Düsseldorf ansteht. Ziel wird es sein, die vorhandene Qualität wieder konstant auf das Feld zu bringen und mit neuem Selbstvertrauen aufzutreten.

red