Michel Buckow legt mit 12 Toren überragenden Auftritt hin
Die TSG Wismar hat in der Handball-Oberliga Mecklenburg-Vorpommern einen hart umkämpften Punkt eingefahren. Im Heimspiel in der gut gefüllten Stadthalle Neukloster trennte sich das Team von Cheftrainer Sven Hünerbein mit 28:28 (15:15) vom HSV Grimmen 1992.
Dabei erwischten die Gäste aus Grimmen den besseren Start und lagen früh mit 7:4 (9.) in Führung. Doch die TSG fand über eine stabilere Abwehrarbeit zunehmend ins Spiel und drehte zwischenzeitlich die Partie zur eigenen 13:11-Führung. Bis zur Pause glichen die Gäste jedoch wieder aus – ein Muster, das sich auch im zweiten Durchgang fortsetzen sollte. Nach dem Seitenwechsel setzte erneut Grimmen die ersten Akzente und zog auf 20:17 (38.) davon. Doch Wismar bewies Moral, kämpfte sich zurück und hielt die Begegnung bis in die Schlussphase offen.
Dort überschlugen sich die Ereignisse: Jannik Lukas Anders brachte Grimmen in der 58. Minute erneut in Führung, ehe Marlon Otto postwendend zum 27:27 ausglich. Nur Sekunden später traf erneut Anders zum 28:27 für die Gäste, doch die TSG behielt die Nerven. Michel Buckow, erst im Januar zur Mannschaft zurückgekehrt, verwandelte in der Schlussminute sicher einen Siebenmeter zum verdienten 28:28-Endstand. Insgesamt war der 20-Jährige mit zwölf Treffern (4/4 vom Siebenmeterpunkt) der herausragende Akteur auf Wismarer Seite.
Mit nun 9:27 Punkten bleibt die TSG auf Tabellenplatz zehn, ist jedoch punktgleich mit dem SV Warnemünde II auf Rang neun. Nach dem deutlichen Heimsieg zuletzt gegen den Schwaaner SV bestätigt das Team damit seine aufsteigende Form – auch wenn diesmal „nur“ ein Punkt heraussprang.


