Die ROSTOCK SEAWOLVES haben am Ostersonntag einen ungefĂ€hrdeten AuswĂ€rtssieg eingefahren und mit 101:70 (54:30) bei den MLP Academics Heidelberg gewonnen. Es war der höchste Rostocker BBL-Sieg ĂŒberhaupt. Das gesamte Spiel ĂŒber lagen die GĂ€ste vorn, fĂŒhrten zeitweise mit bis zu 33 Punkten. TJ Crockett Jr. kam auf 25 ZĂ€hler, der Rostocker Neuzugang Phillip Greene IV debĂŒtierte mit 13 ZĂ€hlern und vier Rebounds. Ryan Mikesell kam auf 19 Punkte fĂŒr die Gastgeber. Durch den 14. Saisonsieg festigten die Rostocker den 9. Tabellenplatz in der easyCredit BBL.
MLP Academics Heidelberg gegen ROSTOCK SEAWOLVES 70:101 (30:54)
Die Rostocker starteten konzentriert in die Partie und verwandelten die ersten drei WĂŒrfe aus dem Feld. Die Heidelberger hingegen waren frĂŒh dem Verteidigungsdruck der Wölfe ausgesetzt und fanden schwer ins Spiel. Ein 11:0-Lauf zum Spielstart brachte den SEAWOLVES Selbstvertrauen, wĂ€hrend der tabellenvorletzte Gastgeber offensiv keinen Rhythmus aufbauen konnte. Erst nach dem 17:2 (4. Min) aus Sicht der Rostocker trafen die Heidelberger besser. Marcel Kessen brachte sein Team mit zwei Dreiern zurĂŒck in Schlagdistanz (26:20, 10. Min). Doch die Rostocker Antwort folgte umgehend durch Distanztreffer von Andy van Vliet und TJ Crockett Jr. zum 32:22-Pausenstand.
Nach einem 10:0-Start ins zweite Viertel war der Rostocker Vorsprung prompt auf 20 ZĂ€hler angewachsen (42:22, 14. Min). Nach 15 Minuten gelangen dem SEAWOLVES-Neuzugang Phillip Greene IV bei seinem DebĂŒt seine ersten ZĂ€hler. Dank FreiwĂŒrfen und Fokus â aus dem Zweipunktebereich verwandelten die SEAWOLVES in der ersten HĂ€lfte 80 Prozent ihrer WĂŒrfe (12/15 FG) â hielten die Rostocker den Abstand konstant und gingen mit einem 54:30-Vorsprung in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel blieben die GĂ€ste von der Ostsee weiter die spielbestimmende Mannschaft und bauten ihre FĂŒhrung weiter aus. Beispielsweise tanzte van Vliet durch die Heidelberger Abwehrreihen fĂŒr einen Korbleger zum 61:34 (23. Min), Greene IV versenkte wenig spĂ€ter zwei Dreier. Nach drei Vierteln lagen die Wölfe mit 76:47 vorn.
Im Schlussviertel tauschten beide Teams Punkte und Körbe â die Partie war lĂ€ngst entschieden. DâShawn Schwartz sorgte mit einem krachenden Poster-Dunk nach einem mustergĂŒltigen Pick-and-Roll mit DeAndre Lansdowne fĂŒr ein groĂes Ausrufezeichen hinter dem letztlich höchsten Sieg, den die ROSTOCK SEAWOLVES bisher in der easyCredit Basketball Bundesliga erbeuten konnten.
Stimme zum Spiel
Przemyslaw Frasunkiewicz (Head Coach Rostock): âWir haben mit viel Energie gespielt. Wir waren von Anfang an bereit. Manchmal ist es schwer, diese Konzentration aufrechtzuerhalten, wenn man auswĂ€rts spielt. Ich bin auĂerdem sehr froh, dass wir uns auf den Spielplan konzentriert haben und uns nicht von den Schiedsrichtern oder anderen Dingen ablenken lieĂen.â
So gehtâs weiter
Am Montag, 13. April, sind die ROSTOCK SEAWOLVES auswĂ€rts um 20:00 Uhr bei den EWE Baskets Oldenburg im Einsatz. Am Sonntag, 19. April, kommt es dann in der StadtHalle Rostock um 16:30 Uhr zum Duell der Wölfe gegen ratiopharm ulm, prĂ€sentiert von ScanHaus Marlow und NDR1 Radio MV. Tickets fĂŒr diese Partie gibt es online auf tickets.seawolves.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Statistiken zum Spiel
Die SEAWOLVES zĂ€hlen zusammen mit Jena ligaweit zu den Teams mit der schwĂ€chsten Trefferquote. In Heidelberg verwandelten die Wölfe 56 Prozent ihrer FeldwĂŒrfe (33/59 FG) â Höchstwert der laufenden Saison. Dabei waren auch 16 von 39 erfolgreiche DreipunktewĂŒrfe (41%). Heidelberg versenkte lediglich 39 Prozent (25/64 FG) aus dem Feld und 33 Prozent aus der Distanz (10/30 3FG)
ViertelstÀnde (HD-HRO): 22:32, 8:22, 17:22, 23:25
Punkteverteilung:
Rostock: Baggette (4), Crockett Jr. (25), Greene IV (13), Klassen (9), Lansdowne (13), Leuchten (4), Lockahrt (0), Nicholson (10), Schwartz (7), Theis (3), van Vliet (13).
Heidelberg: Ersek (0), Horne (6), KeĂen (13), Osunniyi (4), Reed II (4), Seric (10), Vengert (nicht eingesetzt), Weathers (2), Williamson (12), WĂŒrzner (0), Zipser (0).
PM Rostock Seawolves

